Los Angeles: Urlaub in der lässigsten Megacity der Welt

Los Angeles hat sich ein Facelift verpasst. Wir finden, das ist absolut gelungen: 25 Tipps für einen Urlaub in den drei angesagtesten Stadtteilen jenseits von Hollywood.

Downtown L.A.: furioses Comeback

Einige Ecken in der Innenstadt sehen dank Bauten im Stil des Art déco noch aus wie in den 1920er Jahren.

Ganz ehrlich: Los Angeles ist nicht an jeder Ecke schön, aber die Stadt arbeitet darauf hin - und sie hat Viertel, die überraschen und begeistern. Downtown etwa war bis in die 1950er das dichtbewohnte Zentrum, dann lernten die Amerikaner das Auto lieben, und wer es sich leisten konnte, zog ins Umland, meist in einen Flachbau mit Garten und Pool.

"Die Stadt der Engel", wie Los Angeles übersetzt heißt, wuchs und wuchs, und heute dehnt sich die 10-Millionen-Metropole auf rund 1300 Quadratkilometern aus. Die für eine US-Megacity typischen Wolkenkratzer schossen nur in Downtown in den Himmel, die meisten als Bürotürme. Gingen abends dort die Lichter aus, glich das Viertel einer Geisterstadt, die einem Angst machte.

In den vergangenen Jahren aber wurde der Kern von L. A. wiederbelebt und umgestaltet. Jetzt eröffnen in den lange Zeit verwaisten Art-déco-Gebäuden besondere Hotels, Shops und Bars. Alte Lofts werden zu Luxuswohnungen umgebaut, in die Menschen einziehen, denen der Dauerstau in L. A. stinkt. Downtown ist so ziemlich der einzige Stadtteil, in dem man wegen des (leider dürren) U-Bahn-Netzes der Metropole auf ein Auto verzichten kann - was immer mehr Bewohner auch tun. Gegründet wurde L. A. übrigens im 18. Jahrhundert von Spaniern, die nach Kalifornien kamen; dass in der Stadt Spanisch gesprochen wird, liegt aber nicht an deren Nachfahren, sondern am hohen Anteil an Bürgern aus Mexiko.

Übernachtung

Entrückt vom Rest der Welt plätschern auf der Terrasse des Hotels "The Ace" die Stunden dahin.

The Ace Hotel. Der Page am Eingang sieht wie ein Rocksänger aus, die Rezeption wie ein Plattengeschäft. Obwohl das Designhotel erst 2014 eröffnete, ist es jetzt schon der "Place to be" von Downtown. Es liegt am Ende des Broadway, und am einstigen Prachtboulevard sind die schönsten historischen Gebäude aus Art déco und Neo-Gotik versammelt - manche in morbider Schönheit, manche edel renoviert. "Upstairs" heißt die Dach-Bar des "Ace Hotel", sie gewährt einen super Blick auf die türkisfarbene Fassade des allerschönsten Art-déco-Baus von L. A., des "Eastern Columbia". DZ ohne Frühstück ab 185 Euro (929 S Broadway, Tel. 213/623 32 33, www.acehotel.com).

Figueroa. Das Hotel ist vom Restaurant über den Garten bis hin zu den Zimmern im marokkanischen Stil gestaltet und strahlt eine Wärme aus wie ein Familienbetrieb. Die Zimmer sind klein, aber charmant. Im Gebäude gegenüber ist immer was los: Im Nokia Theatre steigt die jährliche Grammy-Verleihung. Da die Stars nicht im "Figueroa" übernachten, bleiben die Zimmer bezahlbar. DZ ab 145 Euro (939 South Figueroa Street, Tel. 213/627 89 71, Reservierungen unter 800/421 90 92, www.figueroahotel.com).

Restaurants

Bio oder billig? Der Grand Central Market bietet so ziemlich alles.

The Fifty Seven. Ganz neu und schon in aller Munde: ein Gourmet-Restaurant in einer alten Lagerhalle. Der Chefkoch wechselt alle drei Monate das gastronomische Konzept, was bleibt, sind neugierige Stammgäste. Hauptgerichte ab 20 Euro (712 South Santa Fe Avenue, Tel. 213/816 81 57, www.fiftysevenla.com).

Americano. Das Lunch- und Dinner-Café ist im Loft-Stil eingerichtet, viele Produkte kommen von regionalen Produzenten. Ein Sandwich für rund 7,20 Euro ist lecker, ein Menü noch besser (923 East Third Street, Tel. 213/620 07 81, www.eatdrinkamericano.com).

Bäco Mercat. Das Restaurant hat sich auf "Bäco" spezialisiert, flache, experimentell-fantasievoll gefüllte Sandwiches ab 8 Euro, bietet aber auch warme Speisen aus dem Mittelmeerraum (408 South Main Street, Tel. 213/687 88 08, www.bacomercat.com).

Grand Central Market. In der historischen Markthalle von 1917 essen und kaufen in etwas bizarrer Eintracht die alten und neuen Bewohner von Downtown - Latinos, Obdachlose und Trendsetter. Der eine Stand verkauft blau gefärbte Sahnetorten, der andere BioGemüse, Bullenhoden oder Chai-Tee (317 S Broadway, Tel. 213/624 23 78, www.grandcentralmarket.com).

Shoppen

Apolis. Mode mit sozial engagiertem Ansatz muss in Kalifornien natürlich auch klasse aussehen, zum Beispiel Leder-Flipflops aus israelisch-palästinensischer Handarbeit für 78 Euro, fair hergestellte Öko-BaumwollT-Shirts aus Peru ab 38 Dollar und schöne AlpakaWollsachen, ebenfalls aus Peru (806 East 3rd Street, Tel. 213/613 96 26, www.apolisglobal.com).

Guerilla Atelier. Ziemlich neuer und edler Conceptstore im Arts District von Downtown: ausgesuchte Mode- und Wohnaccessoires aus kleinen Luxusmanufakturen. Gucken kostet nichts, alles andere ziemlich viel, zum Beispiel ein Set aus vier handgemachten Tellern von Five Zero rund 220 Euro (821 East 3rd Street, Tel. 310/365 21 94, www.guerillagalleries.org).

Ausgehen

333Live. Wer wissen will, was der Underground von Downtown nach Einbruch der Nacht so treibt, dem fallen hier eventuell die Augen aus. Marilyn Manson meets Ziggy Stardust. Daten, Events und Locations auf: www.333live.com.

Architektur für die Ohren

Außen hui, innen auch: die Walt Disney Concert Hall.

Walt Disney Concert Hall. So sehenswert die glänzende Stahlkonstruktion von Architekt Frank Gehry, so interessant ist das Musikprogramm dieser Konzerthalle: eine Neuinszenierung von "Alice im Wunderland" mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra etwa, Konzerte von Herbie Hancock und Arlo Guthrie (111 S Grand Ave, Tel. 323/850 20 00, www.laphil.com).

Architektur-Führungen. L. A. wurde im 18. Jahrhundert gegründet, die Architektur-Guides konzentrieren sich auf die Moderne. Laura Massino und ihr Team zeigen die schönsten Beispiele an verschiedenen Orten, etwa in Silver Lake und Downtown. Buchungen und Infos unter www.architecturetoursla.com.

Das Konzept des "Café Gratitude" kommt so gut an, dass es bereits vier Cafés gibt

Silver Lake: Alles öko - und die Heimat von Leo

Der Garten und die Bungalows sind so heimelig, dass Gäste der Lodge "Los Feliz" Wurzeln schlagen möchten

Wer in diesen Stadtteilen wohnt, beginnt den Tag mit Sport, einem Becher Soya Latte oder einem veganen Brunch. Urlauber können das Gleiche machen - nur vielleicht ein, zwei Stündchen später als die arbeitende Bevölkerung.

In Silver Lake/Los Feliz kann man eine Runde um den Silver Lake, das große Wasserreservoir der Stadt, joggen, mit dem Rad durch die verschlungenen Straßen und grünen Hügel fahren oder bei Sonnenschein den "Sonnengruß" üben. Das Anfang des Jahrhunderts angesagte, dann heruntergekommene Viertel, in dem Hollywoodstar Leonardo DiCaprio aufwuchs, hat sich zur hipsten Adresse der USA gemausert - das sieht man, und das sagt auch das Magazin "Forbes".

In die Paradehäuser der Mid-Century-Modern-Wohnarchitektur von Richard Neutra bis John Lautner sind Künstler, Designer, Drehbuchautoren, Fotografen und andere Kreative, viele aus Europa, eingezogen. Und mit ihnen ein lässiger Lifestyle, der vegan und Vintage liebt und natürlich auch gut aussieht. Der "Dorfplatz" der Kreativen ist die Sunset Junction, wo sich Sunset und Santa Monica Boulevard kreuzen. Hier trifft man sich besonders gern am Samstagmorgen zum Einkaufen auf dem Bio-Bauernmarkt, zum Bummeln, Brunchen und zum Sehen und Gesehenwerden. Großes Kino.

Übernachtung

Die Kreativen und Attraktiven wohnen in diesem Viertel und laufen sich an der Sunset Junction über den Weg

Los Feliz Lodge. In der Wohngegend gibt es nur wenige Hotels - diese Lodge im spanischen Stil bietet liebevoll im Retro-Stil eingerichtete Bungalows mit Küche und teils Terrasse. Üppig grüner Garten - und zur beliebten Sunset Junction geht man zehn Minuten. DZ ab 125 Euro (1509 N. Hoover Street, Tel. 323/ 660 41 50, www.losfelizlodge.com).

Restaurants & Cafés

Im "Casbah Café" kreuzt man Mediterranes und Marokkanisches.

Casbah Café. Direkt neben dem angesagten "Intelligentsia Coffee" an der Sunset Junction bekommt man vom Frühstück bis zum Abendessen gute Kleinigkeiten, die teils nach Mittelmeerraum, teils nach Marokko schmecken, etwa Pita-Sandwich mit Hummus für 5,50 Euro. Der "Curbside Service" liefert Autofahrern das Essen ans Wagenfenster (3900 West Sunset Boulevard, Tel. 323/664 70 00, www.casbahcafe.com).

Café Gratitude. Das Lokal liegt in Silver Lake's westlichem Nachbarviertel Hollywood. Da Hollywood grundsätzlich sexy ist, muss hier sogar das Essen irgendwie sexy schmecken, erst recht die vegane Küche. Zum Beispiel das Gericht "Terrific" mit marinierten Seetang-Nudeln, Teriyaki-Mandeln usw. für 11,50 Euro. Alles bio und von lokalen Farmen. Zu den ungeschriebenen Regeln gehört hier ein Trinkgeld von 20 Prozent (639 N Larchmont Blvd, Tel. 323/580 63 83, www.cafegratitude.com).

Desert Rose. In den Restaurants und Bars von Los Angeles ist das Rauchen selbst draußen verboten, eine der wenigen Ausnahmen: "Desert Rose". Mit seiner stimmungsvoll beleuchteten Terrasse und einer Feuerstelle in der Mitte ist das Restaurant der Treffpunkt für Raucher, die gern gut essen - exquisite mediterrane Küche mit libanesischem Akzent, leckere Pizza, Pasta und Cocktails. Ein Gedicht: der MinzLamm-Burger für 12 Euro (1700 N. Hillhurst Avenue, Tel. 323/666 11 66, www.desertroserestaurant.com).

Shoppen

Bei "Lawson Fennig" gibt es Design für die Wohnung.

Undefeated. Die Auswahl an Turnschuhen und Sneakers ist unglaublich, etwa von Converse oder Vans. Hier findet man auch wirklich ausgefallene Modelle - in Neongelb oder Leopard. Die Preise für Vans/Converse starten bei 35 Euro, limitierte Editionen können locker 160 Euro kosten (3827 West Sunset Boulevard, Tel. 323/668 13 15, www.undefeated.com).

Wasteland. Ein kleiner Abstecher in Silver Lake's Nachbarviertel Hollywood muss sein: Der gigantische Vintage-Store auf der Shoppingmeile Melrose Avenue bietet verbrieft originale Designer-Mode, -Schuhe und -Handtaschen zu Schnäppchenpreisen, darunter fabrikneu aussehende Wickelseidenblusen von Diane von Fürstenberg für 24 Euro (7428 Melrose Avenue, Tel. 323/653 30 28, www.shopwasteland.com).

Scout. Hier gibt es Luxusmarken secondhand und neue Mode von regionalen Designern. Unter seinem Label "Scout Collection" verkauft Ladenbesitzer Joey Grana eigenwillige Pashminas aus sehr hochwertigen Kaschmirresten (ab 160 Euro). Außerdem findet man hier außergewöhnlichen Schmuck (8021 Melrose Avenue, Tel. 323/461 15 30, www.scoutla.net).

Lawson Fenning. Die Designer Glenn Lawson und Grant Fenning wissen, wie ihre Klientel wohnen will: im Stil des Mid-Century Modern. Sie bieten die dazu passenden Möbel und Accessoires und nehmen für einen handgefertigten Designertisch mindestens 1600 Euro. Eine Inspirationsquelle! (1618 Silver Lake Blvd, Tel. 323/660 15 00, www.lawsonfenning.com).

Malibus Surfer werden nie müde

Malibu: Das Meer ist der Star

Nirgendwo sonst zeigt sich Los Angeles so "laid back" und entschleunigt wie in Malibu, dem Küstenort, der gefühlt einerseits zur Stadt gehört und andererseits in der Natur liegt. Wo die Südhänge der Santa Monica Mountains auslaufen und sich sensationell lange Sandstrände vor dem Pazifik erstrecken, kann man ausgesprochen gut leben - erst recht, wenn man Besitzer einer der Villen ist. Man hat den Eindruck, als würden die Menschen hier deutlich mehr Zeit in Spas, Boutiquen und Restaurants verbringen als an einem Arbeitsplatz. So schick die Locations hier sind, so schön ist auch die Natur mit ihrem grünen, bergigen Hinterland. Und erst das Meer! Es ist in der Wirklichkeit mindestens so berauschend wie in der TV-Serie "Baywatch - Die Rettungsschwimmer von Malibu", die zum Teil am Zuma Beach gedreht wurde und die exklusive Gemeinde am Pacific Coast Highway weltweit bekannt machte. Stars wie Lady Gaga, Julia Roberts, Tom Hanks und Dustin Hoffman haben sich hier niedergelassen. Einige wohnen in fast ins Wasser gebauten Strandvillen mit weitem Blick auf den Ozean und die Surfer, die hier ständig auf der Suche nach der besten Welle ihres Lebens sind. Ein Naturereignis ist der wilde El Matador Beach mit wuchtigen Felsformationen, von denen aus man oft den Sprüngen von Delfinen zuschauen kann. Wow!

Übernachtung

Malibu Country Inn. Das Hotel liegt direkt am Zuma Beach, einem der beliebtesten Strände von Malibu. Wer gern baden oder spazieren geht, wird die unprätentiös eingerichteten Zimmer zu schätzen wissen, wer täglich in die Innenstadt fahren will, sollte wissen, dass man pro Strecke rund eineinhalb Stunden braucht. DZ ab 150 Euro (6506 Westward Beach Road, Malibu, Tel. 310/457 96 22, www.malibucountryinn.com).

The Malibu Motel. Frisch renoviertes Motel, in dem viele Surfer absteigen - Balkone erlauben freien Blick aufs Meer. Allerdings hört man statt der Wellen eher das Rauschen des Pacific Coast Highway, der direkt vorm Motel verläuft. DZ ohne Frühstück ab 105 Euro (22541 Pacific Coast Highway, Malibu, Tel. 310/456 61 69, www.themalibumotel.com).

Restaurants

Wo Filmstars wohnen und ausgehen, ist Detox ein Thema - auch im "Malibu Farm Café" überm Meer.

Malibu Farm Café. Ein neuer Spot am äußersten Ende des 1905 erbauten Piers. Ökologische und regionale Zutaten machen die leckere, auf Detox ausgerichtete Küche zum Treffpunkt meist weiblicher Gäste mit und ohne Kinder. Apfel-Grünkohl-Saft für ca. 6,50 Euro, Brunch, Salate, Quinoa-Müslis, leichte Burger... (23000 Pacific Coast Highway, Malibu, Tel. 310/456 11 12, www.malibu-farm.com).

Sunset. Wie der Name schon sagt, ist dieses Bar-Restaurant der Platz für Sonnenuntergang-Beobachter, die eine frische Meeresbrise und einen gut gemixten Sundowner mögen. Zur Happy Hour kosten Drinks nur 4 Euro. Ein Badetag am schönen Zuma Beach kann kaum besser enden als hier, wo kein Autolärm stört. Die Küche ist auf Seafood spezialisiert und gut. Donnerstags und freitags mixt ein DJ die Musik (6800 Westward Beach Road, Tel. 310/589 10 07, www.thesunsetrestaurant.com).

Calamigos Ranch. Im Hinterland von Malibu kann man kalifornische Weine von Winzern aus Malibu (!) kosten und kaufen. Oder gleich den ganzen Tag auf der Ranch verbringen. Es gibt unter anderem Picknickplätze, eine Boutique und ein Restaurant mit Bio-Speisen (327 Latigo Canyon Road, Tel. 818/889 62 80, www.calamigos.com).

Shoppen

Malibu Country Mart. Im kleinen Malibu konzentriert sich das Shopping auf diese Mall mit Spielplatz, kleinen Cafés, Yoga- und BeautyStudios und dem extrem leckeren Eis von "Grom". Exklusive Designer wie Lanvin, Chrome Hearts, aber auch lässig-schöne und günstigere Strandmode und Streetwear von Planet Blue (Hosen ab 50 Euro) oder James Perse sind in diversen Boutiquen vertreten. Architektonisch ist die Mall einem mexikanischen Dorf nachempfunden (3835 Cross Creek Road, Tel. 310/456 73 00, www.malibucountrymart.com).

Anschauen

Getty Villa. Der Öl-Tycoon Jean Paul Getty ließ sich in den 50er Jahren bei Malibu eine römisch-antike Villa samt Park nachbauen. Heute befindet sich hier die Antikensammlung des J. Paul Getty Museum. Eine Sammlung moderner Kunst gibt es am zweiten Standort in den Bergen von Santa Monica: das Getty Center, heute eine der wichtigsten Adressen der Kunst im Raum L. A.. Der Besuch der Getty Villa lohnt sich allein schon wegen der Gartenarchitektur - gratis ist der Eintritt auch noch. (17985 Pacific Coast Highway, Tel. 310/440 73 00, www.getty.edu).

Was Sie vorher wissen sollten

Sie haben den ganzen Tag am Strand verbracht - happy people!

Verkehr. Vor allem zu den Stoßzeiten stecken Autofahrer stundenlang im Stau. Sollte man also besser gleich auf einen Mietwagen verzichten? Das wäre ebenfalls ein zeit- und nervenraubendes Abenteuer, denn L. A.'s öffentliches Verkehrsnetz ist unübersichtlich und sehr löchrig. Also aufs Rad steigen? Keine schlechte Idee, wenn man gewohnt ist, längere Strecken zurückzulegen, am einfachsten mit Guide: Danny Roman und sein Team von "Bikes and Hikes" organisieren diverse Fahrrad- und Wandertouren (ab 44 Dollar). Und sie verleihen auch E-Bikes (8743 Santa Monica Boulevard, Tel. 323/796 85 55, www.bikesandhikesla.com).

Öffnungszeiten. Los Angeles ist nicht die Stadt der unbegrenzten Öffnungszeiten: Gerade kleine Läden haben weder täglich noch zwölf Stunden lang Betrieb, einige öffnen erst um 11 Uhr - sicherheitshalber vorher auf der Website nachschauen!

Telefon. Die Vorwahl für die USA lautet 001.

Los Angeles - die Karte

Text: Silke Bender Fotos: Christina von Messling Ein Artikel aus der BRIGITTE 3/2015
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