Mallorca: Buchten aus dem Bilderbuch

Obwohl Mallorca gern mal überlaufen ist, gibt es einsame Buchten wie Sand am Meer. Die Platja des Coll Baix ist nur zu Fuß zu erreichen - nach dem Wandern ist das Abtauchen umso schöner.

Auch, wer glaubt, auf der Fahrt durch den Ferienort Alcúdia geradewegs in der Touristenvorhölle gelandet zu sein, sollte gelassen bleiben und einfach weiterfahren. Denn die Straße führt nicht in die Hölle, sondern in den Himmel. Naja, fast.

Bekanntlich muss man sich den Einlass in den Himmel verdienen. Bevor man also die dampfenden Wanderstiefel abstreifen und sich an der einsamen Bucht Platja des Coll Baix in die Fluten stürzen kann, muss man gut zwei Stunden wandern. Aber wie es sich für ein ordentliches Paradies gehört, ist der Weg fast ebenso spektakulär wie das Ziel.

Das Auto lässt man an der Ermita de la Victòria auf der Halbinsel Alcúdia stehen. Nach rund einer Stunde sanften Aufstiegs durch den Pinienwald erreicht man den Gipfel des 446 Meter hohen Berges Talaia d'Alcúdia - und staunt über den Blick auf die weiten, geschwungenen Strände von Pollença und Alcúdia. Dann ist es nicht mehr weit bis zur Platja des Coll Baix. Durch Wald und über Felsen bis ganz nach unten kraxeln, Ballast abwerfen und weiterlaufen: ins frische, klare Wasser.

Info: Wer die Platja des Coll Baix im Rahmen einer Rundwanderung besuchen möchte, kann die Route im "Rother Wanderführer Mallorca: Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen" von Rolf Goetz nachlesen (Bergverlag Rother, 14,90 Euro).

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