Mit dem Wohnmobil durch die USA

Zwei Frauen, ein Wohnmobil, eine Traumstrecke von San Francisco nach Seattle: Was soll schiefgehen, dachten BRIGITTE-Autorin Beatrix Gerstberger und ihre Freundin Esther. Bis sie Tioga kennen lernten - ihren Campingbus.

Der Tioga on the road

Die deutsche Frau fährt gern in fremde Länder. Da macht sie dann, was sie am besten kann: Sie macht es sich und anderen richtig schön gemütlich. Das jedenfalls kann man in Umfragen lesen. Und weil meine Freundin Esther und ich zwei durchschnittliche deutsche Frauen sind, dachten wir: Suchen wir doch die ideale Kombination aus Freiheitsdrang und heimeliger Traulichkeit, fahren wir einfach an die Westküste der USA, mieten ein Wohnmobil, tuckern von San Francisco Richtung Norden, an Oregons Küste entlang bis nach Seattle, köpfen ab und zu ein Piccolöchen, schauen durchs Panoramafenster ins Grüne und aufs Meer und schwatzen ein wenig über das Leben. Vielleicht hätten wir es spüren können, als wir in San Francisco landeten, diese Ahnung, dass uns das Fremde nicht immer wohlgesonnen ist.

Kaum angekommen, trat ich in ein riesiges Straßenloch, verstauchte meinen Fuß, Esther geriet vor einem Kino in eine Demonstration für die Rechte der schwulen Cowboys (es lief "Brokeback Mountain") und kaufte freiwillig einen rosafarbenen Cowboyhut. Auf einem Bein hüpfend schaffte ich es, gestützt von diesem Kaugummikitschigen Cowgirl, noch bis Chinatown. Auf der Stockton Street wühlten wir zwischen Chinesen nach lebensverlängernden Wurzeln, denn Leben in Kalifornien, das bedeutet ja auch, die ewige Jugend zu beschwören oder zumindest die Strecke bis zum Sarg zu verlängern.

Am nächsten Tag brachen wir auf, um das Wohnmobil mit dem Seriennamen Tioga abzuholen. So ein Campmobil ist groß, es hat Ausmaße, die an einen Truck erinnern, es ist knapp acht Meter lang, zweieinhalb Meter breit und besitzt eine eher rustikal zu nennende Inneneinrichtung. Es hat Schlafplätze für fünf Personen, behauptet der Prospekt - das Auto scheint vor der Verfettung Amerikas konstruiert worden zu sein.

Routenplanung

Es hat eine Dusch-/Toilettenkabine, bei deren Anblick wir beschlossen, dass sie nur Deko-Charakter haben würde, und einen Kühlschrank, dessen Inhalt sich samt Kühlflüssigkeit tausend Kilometer später bei einer scharfen Bremsung über Esthers Kopf ergoss. Zwar hatte uns ein Mitarbeiter von "El Monte RV", dem Verleiher, erklärt, was all die Knöpfe und Hebel bedeuten, wo die Zugänge für den Frischwassertank, das Gas, den Abwassertank und das Benzin liegen, aber wir geben zu: Ich war zu sehr mit der Suche nach dem Kaffeekocher und Esther mit dem Verstauen unserer viel zu großen Koffer beschäftigt. Außerdem glaubten wir zu diesem Zeitpunkt noch an alles erklärende Handbücher. Dies sollte sich jedoch gleich am ersten Abend als großer Irrtum herausstellen.

Aber in San Francisco war es erst einmal Mittag, es war heiß, und wir kauften im nächsten Supermarkt alles, was wir glaubten zu brauchen. Dazu gehörten für Esther ein 40-Rollen-Toilettenpapierpaket und Marshmallows zum Grillen, ich mochte nicht auf eine 1000-Gramm-Packung Nachos und fünf unterschiedliche Sorten Dip verzichten. Als Ausgleich kauften wir Kiwis mit dem Aufkleber "fettfreies Produkt". Was wir wirklich brauchten, spürten wir 120 Kilometer später auf unserem ersten Campingplatz in Calistoga im Weinanbaugebiet Kaliforniens.

Endlich Cowgirl

Es war dunkel, als wir ankamen, der Campingplatz hatte keinen Full-hook-up- Platz, also keinen Anschluss für Strom, keinen Anschluss für Frischwasser und kein Rohr für die Entsorgung in die Kanalisation. Unser Innenlicht leuchtete nicht. Wir konnten den Generator, der den Charme von zwei Traktoren mit Bronchialproblemen besaß, nicht anwerfen wegen der DIE FRAU schonungsbedürftigen Nachbarn. Das telefonbuchdicke Handbuch äußerte sich nicht eindeutig, und als wir den Herd ausprobierten, raste der Feuermelder los. Wir überlegten kurz, ob das alles die wahre Bedeutung des Begriffs "erbarmungslose Gemütlichkeit" war. Am nächsten Morgen waren der Joghurt und die Butter gefroren. Wir hatten vergessen, dass Tioga immer in der Waagerechten schlafen sollte, und keine Klötzchen unter seine beiden Vorderräder gelegt, damit die Kühlflüssigkeit im Kühlschrank ordentlich nivelliert ist, wie das dicke Handbuch schreibt. Wir gaben uns gegenseitig die Schuld und brachen schließlich ohne Frühstück auf.

Souvenirladen am Wegesrand

Aber die Luft war weich und roch nach Sonne, rund um Calistoga drängelten sich nagelneue Weingüter, die so taten, als seien sie mindestens zweihundert Jahre alt und in Frankreich. Das Leben hier atmete Harmonie und Weinseligkeit. Ein "Bed & Breakfast" wie aus einem kolonialen Zuckerbäckertraum war auch zu verkaufen, und wir überlegten, ob wir nicht einfach hier bleiben sollten, wo die Menschen so etwas Frisches haben wie ein guter Prosecco, das Klima immer angenehm ist und die Weingüter mit Sinnsprüchen verziert sind: "Eine Kiste Wein bewirkt mehr Wunder als eine Kirche voller Heiliger."

Hinter Calistoga bewegten wir uns auf immer leerer werdenden Highways durch die karge Landschaft Mittel-Kaliforniens Richtung Norden, und schließlich kamen wir in Mount Shasta an. Das muss man sich wie die Niederlassung einer weltweiten spirituellen Vereinigung vorstellen, am Fuße eines 4316 Meter hohen, atemberaubend schönen Berges gelegen, der auch im Sommer mit Schnee überstäubt ist und um den unablässig wie Ufos geformte Wolken kreisen. Tioga muss sich zu diesem Zeitpunkt schon sehr allein gelassen gefühlt haben. Trotz unserer Gemütlichkeits- Gene war er der Einzige auf dem Campingplatz, der keinen Kunstrollrasen vor seine Treppe gelegt bekam, der keine Satellitenantenne besaß und der nicht mit Blumentöpfen, Lichtgirlanden, Tischdecke, illuminierten Gartenzwergen und überdimensionalen aufblasbaren Bierflaschen dekoriert wurde.

Buggyfahren ist hier ein Familiensport

Zum ersten Mal sahen wir in Mount Shasta auch ein Campmobil, gegen das unser Tioga wie der arme Verwandte aus den ehemaligen Ostblockstaaten aussah. In diesem Mobil war alles Marmor und Gold und die Teppiche dick und flauschig, die Satellitenschüssel größer als mein Bett, die Vorhänge mundgeklöppelt, es sollte sogar eine Tanzfläche darin geben, und der Besitzer ruhte draußen auf einem Gobelinsessel. "200 Tonnen, 75 Fuß lang, 1,8 Millionen Dollar", murmelte Steve, der Platzwächter. Später diskutierten Esther und ich, ob Tioga eher Ähnlichkeiten mit einem deutschen Durchschnittsmann hat, der auch nur 2,5 Unterhosen besitzt, Rückenhaare für Körperschmuck hält und nach zwei Monaten nicht mehr hinschaut, wenn man aus der Dusche steigt. Luxus, so einigten wir uns, sind wir ohnehin nicht gewohnt, uns reicht ein Tioga.

Mount Shasta gilt als Mittelpunkt einer riesigen Energiespirale, Kontakte mit Außerirdischen gelten unter den Einwohnern als gesichert. Es gibt esoterische Buchläden, Geschäfte, in denen man von Hexenkräutern über Pendel bis hin zu Adressen von "Katzenkommunikatoren" einfach alles bekommen kann. Sinnsucher, Weltreligionen, Verfechter asiatischer und afrikanischer Stammesriten, sämtliche Gurus des Glaubensmarketings haben sich hier niedergelassen. Nach einem Einkaufsbummel über die Dorfstraße, einen Boulevard der Heilungen und Visionen, wurde uns schnell eines klar: Man muss sich irgendwann im Leben entscheiden, was man wirklich will - eine Existenz in einem Enerergiefeld oder doch lieber in einem Wohnmobil mit Schränken aus imitierter Eiche. Wir fuhren weiter über die Grenze nach Oregon.

Lebenskünstler James Shepard

Der Weg an die Küste war kurvig und manchmal sehr schmal. Es tauchten kleine Häuseransammlungen auf, und am Straßenrand kurz vor Bandon saß ein älterer Mann zwischen vielen Gemälden vor einem Holzschuppen. Die Haare weiß und zerzaust, die Schultern zusammengezogen. James Shepard, 67, führte uns in die Galerie, "dahinter wohnen wir", sagte er, "mein Sohn und ich". Ein unübersichtliches Gewirr aus Möbeln, Bildern, Büchern, Zeitschriften, Flaschen. Farbe in Tuben, auf Tellern, Tüchern, Leinwand, Bettlaken, dem Boden. Sein Leben habe er im Gefolge von Rockbands verbracht, sagte James. Die Frauen ungezählt, die Drogen auch, und immer wieder Bilder gemalt wie im Rausch, 40 Jahre lang, tausend stehen, lagern hier. Selten verkauft er etwas, und so ist sein Dasein auch so etwas wie die Schnittstelle zwischen Kalifornien und Oregon: Er zählt sich zu den Verrückten, den Entwurzelten, den Außenseitern, von denen man im Osten der USA sagt, dass sie alle nach Westen gerollt sind, als der liebe Gott einmal kurz den Kontinent etwas angehoben hat.

Endloser Strände...

Die Bilderbuchwälder, die bisher alles in grünes Licht getaucht hatten, lösten sich auf. Plötzlich verschwanden die Bäume, und das Meer wurde zu einer nahen Ahnung, die Menschen stämmiger, die Strände weiter und die Luft rauer, wir waren an Oregons Küste. Alles hier war feuchte Kühle, Fels und untergehende Sonne und kaltes Wasser an den nackten Füßen. In den Buchten drängte sich Treibholz, und jeden Abend, wenn wir auf einem anderen Campingplatz saßen, kroch der Nebel hoch und sog die Landschaft ein. Und plötzlich schien uns alles, was uns an unserem Campmobil nervte, nur noch klein und unwichtig. Irgendwann an dieser Küste verschwammen die Namen der Strände und kleinen Städte zu einem 683 Kilometer langen Traum zwischen Brookings im Süden und Astoria im Norden. Einem Traum von Sommer und Freiheit, einem Ritt in den Sonnenuntergang in Nehalem Bay und der Sehnsucht nach einem idyllischen Kleinstadtleben mit Holzfrachtern und Fischerbooten, Galerien, schicken Restaurants und Fischbuden. Die Küstenstraße war unsere Leitschnur, und jeder Strand hier gehörte auch uns, denn Strände in Oregon, so will es das Gesetz, gehören der Allgemeinheit. Nur dass die Allgemeinheit fast nie zu sehen ist, sogar im Hochsommer gibt es Strände, an denen man glaubt, man habe als Einziger die Klimakatastrophe überlebt.

... aber auch Wüsten gibt es in Oregon

Die Bergketten auf der einen und die Gischtwolken des Ozeans auf der anderen Seite ließen uns stets klein erscheinen auf der Straße Richtung Norden, zwei Playmobil-Mädels in ihrem Playmobil- Wohnwagen. Vom Tillamook Head, dieser etwa 400 Meter hohen Klippe über dem wilden Pazifik, schauten wir auf Robbenkolonien. Auf den Felsvorsprüngen brüteten Alken-Seevögel, die aussahen wie eine Gruppe kleiner Pinguine, weit unter uns sprang der Pazifik an den Felsen hoch. Plötzlich zog sich die Hügelkette der "Coast Range" vier Kilometer ins Inland zurück, und wir standen in der Oregon Dunes Recreation Area mit ihren Sanddünen, die bis zu 150 Meter hoch sind. Dazwischen wuchsen Kiefern, und abends hockten wir oben auf einer Düne, schauten lange in die untergehende Sonne und sahen den Fahrern der Buggys zu, die schnell und mit hohen Sprüngen durch den Sand rasten. Der Honeyman State Park, so lernten wir, ist ein Campingplatz, auf dem auch Mami und Oma Staubtücher über den Mund legen, mit ihren von zu Hause mitgebrachten Buggys unter großem Jubel in Schlaglöchern stecken bleiben und abends dann den Sand zwischen den Zähnen mit einem Fläschchen kristallblonden Oregon-Bier wegspülen.

Unsere Tage hatten mittlerweile eine gewisse Routine, wenn man einmal davon absieht, dass eine von uns inzwischen Tioga gegen einen Brückenpfeiler gefahren und dabei unsere Einstiegstreppe verloren hatte. Aufwachen gegen sechs, weil die Sonne ins Gesicht schien und die Hunde der Nachbarn bellten, das war nun unser kleines Leben. Abfahrt gegen neun, aber da waren wir meist schon die Letzten, denn die erfahrenen Mobilisten wissen: Man muss frühzeitig am Nachmittag den nächsten Park ansteuern, um nicht den Platz direkt vor den Klos und Duschen zu bekommen. Das ist dann auch nachts so ähnlich wie Camping neben dem Rosenmontagszug in Köln. Auch die Freiheit, die wir erwartet hatten, wich einer gewissen Enge. Meist stand der Nachbar genau zwei Meter neben uns, manchmal schaute ich morgens als Erstes direkt in die noch halbtoten Augen eines Whiskey-Liebhabers oder in das glatt rasierte Gesicht eines Zwergpudels. Aber immer, wirklich immer hatten wir einen eigenen Picknicktisch, eine Feuerstelle und einen Baum. Und wir lernten zu lieben: das abendliche Grillfeuer, sternklare Nächte, unsere Stirnlampen auf dem Weg zur Toilette, den ersten Schritt morgens in die Kühle eines neuen Tages. Und die Geborgenheit, in der stickigen Luft einer gemeinsamen Campmobilnacht aufzuwachen.

Marshmellow-Grillen

Und wir stellten fest, dass wir auf unserer Reise einen völlig neuen Blick auf die jeweils andere gewonnen hatten: auf unsere Haare (Wie lange braucht sie denn noch den Föhn bei ihren Flusen?), unsere Frühstücksgewohnheiten (Jeden Morgen Tomate mit Mozzarella, muss sie immer die Italienliebhaberin rauskehren?), Hüften (Na, ob die nach zwei Wochen Marshmallows immer noch einen Taillenumfang von 76 hat?), unsere Sehnsucht nach Natur (Manchmal tut es auch ein Trockenblumenstrauß). In Oregon stellten wir auch fest, was völlig überflüssig war in unserem Gepäck: der Badeanzug. Es war hier auch bei stechender Sonne so kühl, dass niemand ins Wasser gehen mochte. Vielleicht gibt es deshalb hier kaum schicke Hotels mit Strandzugang, sondern immer noch Motels mit Meeresblick und Heizlüftern und Großfamilien, die in Fleecejacken und Decken gehüllt abends am Strand ihre Marshmallows grillen. Wer das mondäne Leben sucht, der fährt dann nach Cannon Beach: Hier steht der Haystack Rock, ein 70 Meter großer Basalt-Monolith, in der Brandung: Cannon Beach hat eine Kaubonbon-Fabrik. Und Kunstläden mit den in allen Küstenstädten dieser Welt gleichen Aquarellen: Strand, Fels, Baum, Boot, Sonnenuntergang. Cannon Beach ist auch so etwas wie die Ankündigung vom Ende des Gleichgewichts aus Ruhe und Begrenzung, aus Meer und Bergen, aus tiefem Blau und tiefem Grün. Danach wird das oft schmale Band der Straße breiter, es kommt nur noch Astoria und dann der Bundesstaat Washington, der aus Zeitmangel nur etwas Flüchtiges blieb.

Als wir auf Seattle zufuhren, leuchteten in der Ferne die schneebedeckten Gipfel des Mount Rainier und des Mount Olympus. Seattle, das sind Holzfällerhemden, Rock'n'Roll, Outdoor- Leben und Hightech-Millionäre, die ihr Geld durch Lässigkeit verdecken. Wir wurden sofort umarmt im Gewühl der "Gay-pride Parade", jemand legte uns bunte Perlenketten um den Hals, abends lagen wir im kühlen Gras des Volunteer Parks und schauten mit den letzten Versprengten des Festivals alte Kinofilme an. Haschischschwaden zogen durch die Luft, und da lagen wir völlig erschöpft wie ausgeschnitten vor einem bunt glitzernden Hintergrund aus geschmückten Menschen. Und plötzlich dachten wir an die Nacht in Depoe Bay in Oregon. Unser Campingplatz lag direkt über dem Meer, der Wind zerrte an Tioga, der schwankte, sich schüttelte - und doch harrten wir aus, war dies doch der Platz, von dem wir geträumt hatten: Wir schauten in die untergehende Sonne und sprachen über das Leben daheim, über Kinder, Karriere und das unstillbare Bedürfnis nach reueloser, lässiger Schlampigkeit. Wir erwachten mit dem Blick aufs tosende Meer und die wild huschenden Wolken. Und fühlten uns, so sagte Esther, "wie sauber geschrubbt, innen und außen."

Reise-Infos

HINKOMMEN Zum Beispiel mit British Airways ab Frankfurt nach San Francisco ab 348 Euro oder ab Hamburg mit KLM ab 629 Euro.

TELEFON Die Vorwahl in die USA ist die 001.

RUMKOMMEN Zum Beispiel: Campmobil für fünf Personen und neun Tage, Annahme in San Francisco, Abgabe in Seattle, inklusive 1000 Freimeilen ab 1099 Euro (Canusa Touristik, Nebendahlstraße 16, 22041 Hamburg, Tel. 040/227 25 30, www.canusa.de).

UNTERKOMMEN Petite Auberge. Altfranzösischer Charme, leckeres Frühstück und sehr freundliches Personal in einem zentral gelegenen B&B. DZ/F ab 130 Euro (863 Bus Street, San Francisco, CA 94108, Tel. 415/928-60 00, Fax 673 72 14, www.petiteaubergesf.com). Mildred’s B&B. Viktorianische Villa direkt am Park und in Fußnähe zum Szeneviertel zwischen East Broadway und 15th Avenue. DZ/F ab 66 Euro (1202 15th Avenue East, Seattle, Washington 98112, Tel. 206/325-60 72, Fax 860 59 07, www.mildredsbnb.com).

CAMPING Mount Shasta City KOA. Mit Blick auf die Spitze des kalifornischen Berges Mount Shasta, großzügig, sauber und stadtnah. 15 bis 23 Euro pro Nacht (900 North Mt Shasta Blvd, Mount Shasta City, CA 96067, Tel./Fax 530/926 40 29, www.koa.com) Jessie M. Honeyman Memorial State Park. Direkt hinter den Dünen der „Sahara Oregons“ inmitten von hohen Bäumen mit wunderschönen Stellpätzen. Ab 9,50 Euro pro Nacht (84505 Highway 101, Florence, OR 97439, Tel. 541/ 997 36 41). Nehalem Bay State Park. Campen hinter den Dünen, direkt am Meer mit riesigem Strand. Ideal für Kinder. Ab 12 Euro pro Nacht (9500 Sandpiper Lane, Nehalem, OR 97131, Tel. 503/368 51 54). Sea&Sand RV Park. Man kann auf einer Klippe mit Blick aufs Wasser stehen, ein wunderbarer windiger Platz. 21 Euro pro Nacht (4985 N Hwy 101, Depoe Bay, OR 97341, Tel. 541/764 23 13, www.oregonstateparks.org, gibt Auskünfte über alle State Parks und Camping-Möglichkeiten in Oregon). Fort Worden State Park. Hier wurde "Ein Offizier und Gentleman" mit Richard Gere gedreht. Weitläufiger Park, gute Sportmöglichkeiten. 15 Euro pro Nacht (200 Battery Way, Port Townsend, Washington 98368, Tel. 360/344 44 00, www.parks.wa.gov/).

House of Nanking. Die längsten Warteschlangen in ganz Chinatown, enges Sitzen wie in einer Miniatur-Mensa, aber tolles Essen, das eine immer größer werdende Fangemeinde anlockt (919 Kearny St., San Francisco, Tel. 415/421 14 29). Limón. Der Restaurant-Gewinner im Mission District mit hervorragender peruanischer Küche, Menü ab 23 Euro (524 Valencia St., San Francisco, CA 94110, Tel. 415/252 09 18, Fax 252 12 62, www.limon-sf.com). Chuckanut Manor. Hier bekommt man die besten gegrillten Austern in Weinsud, serviert auf einer wirklich netten Terrasse am See. Menü ab 6 Euro (3056 Chuckanut Dr., Bow, Washington, Tel. 360/766 61 91, www.chuckanutmanor.com).

AKTIV SEIN Dünenfahren. In Oregon mit dem vierrädrigen Buggy durch die gigantische Dünenlandschaft bei Florence preschen, genial! Ab 30 Euro pro Stunde (Sand Dunes Frontier, 83960 U.S. 101, Florence, Oregon, Tel. 541/997 35 44, www.sanddunesfrontier.com). Krebse fischen. Ein absolutes Muss in Oregon! Den Angelschein gibt’s gleich am Dock, noch eine kurze Anweisung, dann ist man allein auf dem Meer und sucht sich sein Abendessen. Ab 46 Euro (Jetty Fishery, 27550 Highwax 101 N, Rockaway Beach, Oregon, Tel. 503/368 57 46, www.jettyfishery.com).

EXTRATIPPS Busfahren in San Francisco. Die Buslinie 30 ist die beste Nord-Süd-Verbindung der Innenstadt und verbindet die angesagten Shoppingviertel Chestnut Street/Marina District, Chinatown/Fillmore Street und Union Street/Cow Hollow. Träumen in Oregon. Three Capes Scenic Loop, eine kleine Landstraße bei Tillamook/Oregon, parallel zur 101, die durch Feuchtgebiete, kleine verträumte Dörfer und Wälder mit atemberaubenden Ausblicken auf die Küste führt. Fliegen in Lincoln. Drachenenthusiasten sollten unbedingt in Lincoln/Oregon halten: Hier gibt es unzählige Läden mit Fluggeräten in allen Variationen. Bummeln in Port Townsend. Letzter Stopp vor der Fähre Richtung Seattle, eine gut konservierte viktorianische Idylle mit prächtigen Villen über dem Hafen.Staunen in Seattle.Zwischen Bellingham und Seattle über den Chuckanut Drive fahren: eine kleine Küstenstraße hoch über den Klippen mit Traumausblicken auf kleine Inseln und das tiefblaue Meer.

LESEN Moon Outdoors. Ein Wohnmobil-Urlaub kommt ohne die Moon-Camping-Guides nicht aus. Sie bieten die besten Plätze und viele Tipps zu einsamen Stränden, hübschen Dörfern und Freizeitspaß: "Moon Outdoors. Oregon Camping"; "Moon Handbooks. Coastal Oregon"; "Moon Handbooks. Washington" (Avalon Travel Publishing, ab 16,50 Euro).DK Eyewitness Travel Guide Northwest und Kalifornien. Detailreich gestalteter Reiseführer mit Fotos, Stadtplänen, ausgefallenen Tourenvorschlägen, Hotelund Restauranttipps (Dorling Kindersley Publishing, ab 24,50 Euro).

Text: Beatrix Gerstberger Fotos: Sabina McGrew und Leah Nash BRIGITTE Heft 19/07
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