Oléron: Geschmack des Ozeans

Die 175 km² große, französische Insel im Atlantik ist ab Frankfurt/Main mit dem Auto in rund 11 Stunden zu erreichen.

Frankreichs zweitgrößte Insel verwandelt sich im Frühjahr in einen gelben Blütentraum aus Mimosen. Im Herbst erobern Astern und Dahlien die Gärten. Ganzjährig gibt es den Atlantik, endlose Sandstrände, Zitadellen und Leuchttürme, ein mild-würziges Klima - und die Früchte des Meeres. Im Überfluss. Vor allem Austern. Wer sie roh nicht mag, kann die Tiere überbacken probieren, z. B. im "Le Homard Bleu". Hotel- und Küchenchef Jean- Pascal zeigt den Gästen, wie er die Schale knackt und das Wasser in einem Topf auffängt. Dazu kommen gehackte Schalotten, Weißwein, Butter und Eigelb. Aufkochen, über die Austern geben und für ein paar Minuten in den heißen Ofen. Danach ist jeglicher Glibber unter einer goldgelben Kruste verschwunden.

Anreise Mit dem Auto nach La Rochelle und von dort über die drei Kilometer lange Brücke fahren.

Übernachten "L'Ecailler". Nettes Hotel am Hafen, DZ ab 64 Euro 65, rue du port, 17310 La Cotinière, Tel. 0033/546 47 10 31, Fax 546 47 10 23, www.ecailler-oleron.com

Genießen "Le Homard Bleu". Gutes Restaurant in einfachem Hotel, Menüs 19 bis 51 Euro 10, Boulevard Félix-Faure, St. Trojan les Bains, Tel. 0033/546 76 00 22, www.lehomardbleu.fr

Info Touristen-Information der Insel Oléron Route du Viaduc 17560 Bourcefranc Tel. 0033/546/ 85 65 23 Fax 0033/546/ 85 68 96, www.oleroninsel.de

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Text: Hans Schloemer Illustration: Zsuzsanna Ilijin Ein Artikel aus der BRIGITTE 06/09
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