Shopping-Tipps für USA-Urlauber

Ein Hoch auf den Euro - ein Rekordhoch! Der Wechselkurs zum US-Dollar ist so günstig, dass jeder Einkauf im USA-Urlaub zum Schnäppchen wird. Mit diesen zehn Tipps wird Ihr nächster Shoppingbummel ein Fest.

1. Achten Sie auf Feiertage

Die Läden in den USA sind nicht nur Sonntags und an den meisten Feiertagen geöffnet - oft finden an Feiertagen auch Sonderverkäufe statt. Werfen Sie mal einen Blick in die Werbebeilage der Zeitung - manche Ladenketten geben kräftig Prozente auf ihr komplettes Angebot. Ach ja, die Rabattcoupons der Werbebeilagen sollten Sie auch nicht ignorieren.

2. Senken Sie Preise

Viele Geschäfte haben die Richtlinie, preislich mit der Konkurrenz mitzuhalten. Mit einer entsprechenden Anzeige in der Hand können Sie daher oft das Sonderangebot eines Konkurrenten verlangen ("Price-Matching"). Ansonsten ist es in den USA eher unüblich, den Preis durch Feilschen zu drücken.

3. Besuchen Sie Outlet-Stores

Kleine Preise noch günstiger: Viele Hersteller verkaufen direkt über Outlet-Stores, die in den USA oft in kleinen Einkaufszentren organisiert sind. Ob es in der Nähe Ihres Urlaubsortes ein solches Discount-Paradies gibt, können Sie im Internet herausfinden (zum Beispiel bei www.outletbound.com)

4. Die richtige Schuhgröße finden

Endlich sind Sie im Schuhgeschäft angekommen - und finden Ihre Größe nicht. Kein Grund, sich schmerzhaft durch unpassende Schuhe zu quälen: Auf dieser Tabelle können Sie sehen, nach welcher amerikanischen Größe Sie suchen müssen.

5. Die richtige Konfektionsgröße finden

Wie bei Schuhen gelten auch bei Kleidern andere Größen. Vorsicht: Auch Standardgrößen (S, M, L, XL) sollten Sie nicht blind kaufen, da vieles anders geschnitten ist als in Europa.

6. Denken Sie an die Mehrwertsteuer

Ganz so billig wie auf dem Preisschild wird Ihr Einkauf nicht: In den USA ist es üblich, Preise ohne Mehrwertsteuer anzugeben. Die ist je nach Bundesstaat unterschiedlich hoch und kann bis zu 15 Prozent betragen. Erschrecken Sie also nicht, wenn Sie an der Kasse eine höhere Summe bezahlen müssen als erwartet - dank des günstigen Dollarkurses ist es für Sie immer noch ein gutes Geschäft.

7. Befreien Sie Ihren DVD-Player

Für Fans von Originalfilmfassungen sind die USA ein echtes Shopping-Paradies: Günstiger kann man wohl nirgendwo an DVDs kommen. Insbesondere teure Fernsehserien sind hier für wenig Geld zu haben. Bevor Sie zugreifen, sollten Sie allerdings prüfen, ob Sie den Ländercode Ihres DVD-Players abschalten können. Viele Player werden mittlerweile mit dem Prädikat "Code Free" verkauft oder können mit der Fernbedienung freigeschaltet werden (Anleitungen findet man über Google). Ohne deaktivierten Ländercode kann Ihr Player keine US-DVDs abspielen.

8. Vorsicht bei High-Tech

Teure Elektronikartikel werden durch den günstigen Dollarkurs auch für kleine Reisekassen erschwinglich. Apple-Produkte etwa sind deutlich billiger als in Deutschland. Vergessen Sie aber nicht, dass ein schickes Design-Notebook keine Umlaute auf der Tastatur hat. Waere zu bloed, wenn Sie darauf kuenftig verzichten muessten! Außerdem hat das amerikanische Stromnetz eine geringere Spannung als das deutsche - um ein US-Gerät zu Hause anzuschließen, brauchen Sie deshalb unter Umständen einen Transformator, mindestens aber einen Steckdosen-Adapter.

9. Second Hand lohnt sich...

...nicht nur aus Kostengründen, sondern weil Sie beim Kleiderkauf in "Vintage-Clothing"-Geschäften oft auch coole Einzelstücke entdecken, die es nirgendwo sonst gibt. Wenn es in der betreffenden Stadt ein College gibt, können Sie sicher sein, dass es dort eine rege Second-Hand-Szene gibt.

10. Denken Sie an den Zoll

Ganz wichtig: Auch im größten Kaufrausch sollten Sie im Blick behalten, dass es für Sie Sie nur Waren im Wert von bis zu 175 Euro zollfrei nach Deutschland einführen dürfen (Ausnahme: Goldprodukte, die immer verzollt werden müssen). Auf Mitbringsel im Gesamtwert zwischen 175 und 350 Euro bezahlen Sie pauschal 13,5 Prozent Zoll, was unterm Strich meist immer noch ein gutes Geschäft für Sie ist. Sicherheitshalber sollten Sie unbedingt die Kassenbons aufheben - sonst kommt sie das günstige Designerkleid aus dem Second-Hand-Shop eventuell teuer zu stehen.

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Henning Hönicke Fotos: Clipart

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