Tjärö: Energie speichern in Bullerbü

Die 0,31 km² große, schwedische Ostsee-Insel ist ab Frankfurt/Main mit Flug, Zug, Taxi und Fähre in rund 5,5 Stunden zu erreichen.

Manchmal hört man Platschen und Juchzen. Dann ist wieder jemand gesprungen, direkt von der Klippe in das eiskalte Wasser. Tjärö liegt im Schärengarten von Blekinge, an der Südküste von Schweden, wo die Sommer kurz sind und man sie umso mehr genießt. Die Landschaft sieht aus wie in den Bullerbü-Geschichten: mit hellblau leuchtenden Glockenblumen-Wiesen, Vogelbeerbäumen, roten Holzhäusern mit leuchtend weiß gerahmten Fenstern. Es riecht nach Lagerfeuer, Familien sitzen beisammen. Viele, viele Kinder gibt es hier. Das Schönste: im Abendlicht, wenn der Tag langsam ausklingt, einfach auf dem Rücken liegen, auf einem nackten Felsen. Der Granit ist dann noch ganz warm von der Sonne des Tages, wie ein Speicher voller guter Energie.

Anreise Mit SAS von Frankfurt nach Kopenhagen www.flysas.com. Dann mit der Bahn nach Bräkne-Hoby und mit dem Taxi weiter nach Järnavik, wo mehrmals täglich die Fähre nach Tjärö ablegt.

Übernachten / Geniessen / Info "STF Turiststation Tjärö". Die Schwedische Touristik-Vereinigung hat aus Tjärö eine Jugendherberge mit Café und Restaurant gemacht. Mai bis September geöffnet, DZ/F ab 60 Euro, Bett im Mehrbettzimmer ab 22 Euro.

Järnavik 37010 Bräkne-Hoby Tel. 0046/454/600 63 Fax 0046/454/390 63 www.svenskaturistforeningen.se

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Text: Cornelia Gerlach Illustration: Zsuzsanna Ilijin Ein Artikel aus der BRIGITTE 06/09
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