Portugal: Immer an der Westküste entlang

Wandern bis zum südwestlichsten Flecken Europas: Das war der Plan für ihre Wanderung an der Westküste von Portugal. Aber Doris Ehrhardt erreichte noch etwas ganz anderes.

So geht’s nicht weiter. Das ist kein Wandern, schon gar kein Flow, das ist Stop and Go. Ungeduldig schlage ich meinem laufend fotografierenden Kumpel Marc einen Deal vor: 15 Minuten ohne Unterbrechung - wer trotzdem stehen bleibt, zahlt das Abendessen. Das bisschen Selbstbeherrschung werden wir wohl haben, oder?! Okay, Marc schlägt ein. Zeit läuft! Wie befreit stapfe ich voran. Gut, dass es endlich mal vorwärtsgeht. Wir haben nun wirklich alle Varianten an Aussicht fotografiert. Ist ja eigentlich immer das Gleiche: links des Steilküstenpfads etwas Grün, rechts unten der Atlantik. Kein Grund, alle paar Minu... Stopp! Das muss ich genauer sehen.

Am Horizont fließen helles Himmelblau und dunkles Meerblau ineinander. Wie ein Ozean aus Glitterpixeln schimmert das Wasser in Metallic. Unten krachen Wellen gegen zwei Granitklippen, die wie einzelne Hochhausmauern in den Atlantik ragen. An der einen sprudelt das Wasser, hinter der anderen ruht es in einer Art Pool und ist so klar, dass man aus 60 Metern bis auf den Grund sieht. Ich stehe auf einem Felsvorsprung, drehe den Kopf rechts und links bis über die Schultern: Mehr Meer gibt’s nur auf hoher See... Meine Seh-Sucht hat mich also schon nach 50 Sekunden wieder ausgebremst.

Kleine Pause: BRIGITTE-Redakteurin Doris Ehrhardt fand landeinwärts etwas Schatten.

Seit gestern sind wir auf dem Fernwanderweg "Rota Vicentina" an der Südwestküste Portugals unterwegs. Ich finde, der Mensch braucht ein Ziel, im Leben wie beim Wandern, und unseres ist das Cabo de São Vicente. Von diesem Kap segelten im 15. Jahrhundert große Entdecker los. Dass ich auf unserem rund 132 Kilometer langen Weg selbst etwas herausfinden würde, war nicht geplant. Wohl aber, dass wir den ganzen Tag Meerluft atmen, kaum etwas anderes sehen als die Natur der Regionen Alentejo und Algarve und dass wir am Ende der Etappen baden. Herrlich! Losgestiefelt sind wir gestern in Vila Nova de Milfontes, einem Fischer- und Ferienort. Mit am Start: Elise Haton, die wir für den ersten Tag als Guide gebucht hatten. Kaum aus dem Ort, streiften wir durch einen duftenden Wald aus Pinien und Korkeichen, hüfthohem Thymian und Lavendel. Auf den Stamm einer Korkeiche war "05" gepinselt. "Das bedeutet, dass die letzte Korkernte 2005 stattfand", erklärte Elise. "Sie ist nur alle neun Jahre möglich. Man hat es versucht, aber das Wachstum der Korkschichten lässt sich nicht beschleunigen." Sensationell, dachte ich, es gibt etwas, das sich partout nicht optimieren lässt, schrumpelige Korkeichen! Ich steckte ein Stück Kork in die Hosentasche und überlegte, warum ich eigentlich alles, was ich mache, möglichst effizient angehe - und optimiere.

Entlang der Klippen schlichen wir in Zeitlupe. Ich rechnete aus, wo wir schon sein könnten, wenn wir nur ein bisschen schneller gehen würden - aber wir wateten durch puderweichen Sand, bei 35 Grad im nicht vorhandenen Schatten. Die Taktung meiner Schritte entsprach ungefähr der meiner Schlucke. Dank eines Schlauchs am Wasserbeutel in meinem Rucksack konnte ich im Gehen trinken (wollte ja nicht dauernd stehen bleiben). "Ungewöhnlich heiß für September", kommentierte Elise, burschikoser Typ, Anfang 30, weiche Stimme, und empfahl, erneut Sonnencreme aufzutragen. Guter Tipp, denn Creme, Schweiß und Sand ergaben auf meinen Waden eine Panade, die kein UV-Strahl durchdringen konnte. Sie löste sich erst, als wir am Strand von Almograve in den Atlantik tauchten. Bikini und Mini-Handtuch hatte ich dabei - alles andere war im Koffer. Und der stand schon im Hotel. Wir hatten Gepäcktransport von einem Hotel zum nächsten gebucht und unseren persönlichen Transfer jeweils am Ende/Anfang der Etappen.

Bretteben: Der breite Strand von Odeceixe ist ein Hotspot für Surfer.

Schöne Hotels liegen nicht direkt am Wanderweg, sondern teils Kilometer entfernt - wie das harmonisch naturverbundene Landgut "Herdade da Estacada". Das Besitzerpaar Maria und David Ingham begrüßte uns, als hätten sie uns lange vermisst, und ihr herzliches Wohlwollen konnte man später beim hausgemachten Essen rausschmecken. Ein gemeinsam verlachter Abend genügte, dass ich Abschiedsschmerz entwickelte. Nun stehe ich also nach bisher rund 20 langsam zurückgelegten Kilometern auf einem Felsvorsprung, gescheitert am Minimalziel, 15 Minuten am Stück zu gehen. So undiszipliniert kenne ich mich gar nicht. Andererseits: Was treibt mich? Muss ich meine Gewohnheiten mit mir rumschleppen? Habe ich nicht genug Zeitdruck im Alltag? Muss ich noch beim Anblick von Wellen, die aus unendlicher Freiheit kommen, aufs Tempo achten? Ich verbanne die Uhr in den Rucksack, das Korkstück bleibt in der Hosentasche.

Nach einer Weile wird das Rattern in meinem Kopf langsamer, leiser. Nach Stunden über mal wüstentrockenes, mal büschelgrün gesprenkeltes Steilufer ist es sogar so leise, dass mir das Brummen einer Biene laut erscheint. Sie ist an einer großen gelben Blüte zugange. Immer wieder tunkt sie die Beine in den Blütenstaub - und ist vor lauter Gelbgier dann so schwer, dass sie beim Abflug nur taumelnd an Höhe gewinnt. Ich grinse ihr hinterher.

Obenauf: Die Kirche in der Altstadt von Aljezur liegt auf einer Anhöhe, dem Himmel so nah.

Die Sonne steht schon tief, als wir am Strand von Zambujeira do Mar eintrudeln. Die Wellenreiter packen ihre Boards ein, ich hole den Bikini raus. "Pass auf die Strömung auf", rät mir eine ältere Surferin, "sonst tanzt die Brandung mit dir Rock’n’Roll!" Rumms, die erste Welle kracht gegen meine Knie, die zweite gegen die Hüfte, die dritte wirft mich um. Fühle mich auf Sandkorngröße geschrumpft.

Akazien und Mittagsblumen: Statt weniger wird das Zeug immer mehr. Sie wuchern entlang der "Rota Vicentina", verdrängen die heimische Flora. "Tretet ruhig drauf oder reißt Zweige ab!", meint Rudolfo Müller, der uns auf der dritten Etappe ein Stück begleitet. Der Wahl-Portugiese aus der Schweiz hat den Fernwanderweg mitentwickelt. Noch ist die Route so unbekannt, dass sie pro Tag vielleicht 50 Menschen frequentieren. Rudolfo würde sich über mehr Andrang freuen, allein schon, damit öfter auf die übergriffigen Pflanzen getreten werden würde. Unterwegs verteidigt er seinen zwei Jahre jungen Weg mit der Sichel, klaubt Müll auf und bessert die vorbildliche Markierung gelegentlich mit Pinselstrichen aus. Einmal, irgendwo zwischen Castel Velho und Praia da Amália, führt er uns abseits der Markierung zu einem spektakulären Platz: ein terrassenartiges Schieferplateau, das mir vorkommt wie ein Transitbereich zwischen Himmel und Erde.

Mit offenen Augen träume ich davon, selbst so unerschütterlich zu sein wie ein Fels in der Brandung. Oder wie eine Korkeiche. Später bemerke ich Angler, die auf haarsträubenden Kanten stehen. In der anhaltenden Wirtschaftskrise gehen viele Portugiesen zum Lebensmittel-Holen nicht auf den Markt, sondern ans Meer. Ohnehin ist die Alentejo-Region traditionell eher arm, die 1950er Jahre waren hier so mager, dass die Großeltern heute ihren Enkel erzählen: "Wir mussten uns eine Sardine zu dritt teilen."

Extradick: Am Etappenziel mag man nur noch die Kaumuskeln bewegen, etwa im "Restaurant da Praia" in Arrifana.

Dass Brot zum Frühstück unbedingt knusprig frisch aus dem Ofen kommen muss, scheint zum portugiesischen Selbstverständnis optimaler Gastgeber zu gehören. Da die Bäcker aber erst um 8.30 Uhr fertig sind, konnten wir bisher nie vor neun Uhr frühstücken. So auch heute Morgen in Odeceixe. Noch besser als das herausgeputzte Dorf mit Wendeltreppengassen und dekorativer Windmühle würde mir gefallen, wenn wir mal aufbrechen könnten, bevor die Luft backofenwarm ist. Deutlich früher startklar als am ersten Tag bin ich sowieso, habe das Rucksackpacken auf drei Minuten optimiert.

In der Frühmittagshitze biegen wir vom so genannten Fischerpfad der Küste auf den "Historischen Weg" landeinwärts. Wir laufen wie im Schnürchen, parallel zu einem Bewässerungskanal, der sich durch verlassenes Farmland zieht. Der Kanal ist von Libellen und Fröschen bevölkert, sonst nicht so spannend. Vorteil: Wir kommen in einen Flow, sind relativ bald am Strand Amoreira. Und nach einer Badepause fit für den Weg landeinwärts zu unserem heutigen Etappen-Endpunkt Aljezur, einem interessanten Städtchen mit arabischem Anstrich. Es ist erst sieben Uhr morgens, aber ein Ziel haben wir heute schon erreicht: zeitiger Aufbruch! Im Rucksack das Frühstück. Vor uns 21,7 Kilometer bis Carrapateira durch Hinterland mit einem Schlenker zur Küste. Blick auf Wellen, die in wunderschönen klaren Linien eintreffen, was aus der Ferne wie Bordüren aussieht. Meine Begeisterung nutzt sich nicht ab, mein Material dagegen ermüdet: Die Schuhsohlen sind spürbar dünner, die Beine schwerer geworden, die Stöcke knirschen. Ja, Gehen bei Hitze ist anstrengend, ja, wir stöhnen, aber ein Stück mit dem Taxi zu fahren, das kommt nicht in Frage.

Seit 14 Uhr schüttet es völlig unerwartet, der erste Regen seit April, heißt es. Wir sitzen in der Bar von Bordeira. Warten. Warten. Warten. Zwei Stunden zerrinnen. Dann tröpfelt es nur noch. Los, los, los! Als wir in Carrapateira einlaufen, scheint die Sonne. Ich bin glücklich, dass es mir erstmals gelang, etwas auszusitzen und wir die Strecke lückenlos gehen konnten.

Aufgereiht: Häfen für Fischerboote gibt es nur wenige, denn die Küste ist felsig.

Neuer Tag, neues Wetter. Zum Frühstück in geradezu bergiger Landschaft gibt es eine fette Gewitterwarnung. Elise, unsere burschikose Führerin vom ersten Tag, ruft an: "Geht heute nicht, das ist zu gefährlich!" Rudolfo rät dasselbe. Mist. Wir entscheiden, die sechste Etappe nun doch im Auto zurückzulegen. Stromern in Wolkenbruchpausen durch Vila do Bispo. Übles Unwetter! Vor dem Einschlafen ernenne ich mein Korkstück zum Talisman. Die letzte Etappe gehe ich auf jeden Fall! Hat er eine Farbe? Ist er hoch? Im Dunst zeichnet sich der Leuchttum am Cabo de São Vicente als Daumennagel ab. Noch acht Kilometer. Jogger queren den Weg, Müll hängt im Gestrüpp, die Kuppel des Leuchtturms erweist sich als rot. Noch drei Kilometer. Peitschender Wind, salzige Luft, am Himmel Drama-Wolken. Ein Finale furioso.

Auf den letzten hundert Metern werden wir von Bussen und Autos überholt. Am Ziel bin ich irritiert. Der Leuchtturm steht nicht frei, sondern gehört zu einem Festungsring. Massen von Menschen schlappen über den Innenhof, Absperrgitter zerschneiden die Sicht. Nach Tagen der Freiheit fühle ich mich hier wie in einem Gefängnis. Ich suche mir ein Plätzchen außerhalb der Festung und genieße im Stillen mein Glück. Bin netto gut 110 Kilometer gegangen. Wie weit man kommt, wenn man bloß einen Fuß vor den anderen setzt! Äußerlich ist mir nichts passiert, innerlich hat sich einiges bewegt. Das Kap ist der südwestlichste Flecken Europas, von hier segelten mutige Seefahrer ins Ungewisse. Sie entdeckten neue Länder, veränderten die Weltkarte, das Weltbild. Ich habe auf dem Weg hierher lediglich etwas für mich entdeckt: die Weisheit der Binse "Schritt für Schritt".

Optimal ist, ausgelatschte Denkmuster hinter sich zu lassen. Mit dem Korkstück in der Hand fasse ich ein neues Ziel: Ich will im Alltag öfter eines nach dem anderen machen. Bin gespannt, wie weit ich damit komme.

Auftrieb: Den Möwen verleiht die Thermik Flügel, den Wanderern der Blick aufs Meer. Mal schäumt und sprudelt das Wasser, mal ist es so still, dass man aus 60 Metern bis auf den Grund sehen kann.

Tipps to go für Portugal

Doris Ehrhardts Tour 1. Etappe: Vila Nova de Milfontes - Almograve, ca. 15 km. 2. Etappe: Almograve - Zambujeira do Mar, ca. 18,5 km. 3. Etappe: Zambujeira do Mar - Odeceixe, ca. 18 km. 4. Etappe: Odeceixe - Aljezur, ca. 23 km (mit Abstecher zum Strand Amoreira). 5. Etappe: Arrifana - Carrapateira, ca. 22 km (von Aljezur zum Strand Arrifana lässt man sich fahren). 6. Etappe: Carrapateira - Vila do Bispo, ca. 22 km. 7. Etappe: Vila do Bispo - Cabo de São Vicente, ca. 14 km.

Der Fernwanderweg „Rota Vicentina“ ist insgesamt 350 km lang und zieht sich durch eines der am besten erhaltenen Küstenschutzgebiete Europas. Er besteht aus dem „Trilho dos Pescadores“ (Fischerpfad) entlang der Küste und dem „Caminho Histórico“ (Historischer Weg) durchs Hinterland. Die von BRIGITTE-Redakteurin Doris Ehrhardt gewählte Route kombiniert Strecken beider Wege, zunächst durch den Naturpark „Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina“, dann durch nicht mehr ganz so naturbelassene Abschnitte der Algarve. Die Wege sind ausgezeichnet markiert. Für die Tour sollte man schwindelfrei, trittsicher und fit sein, der Fischerpfad verläuft teils nah am Abgrund. Beste Wanderzeit: September bis Mitte November (Zugvögelzeit) und zur Blüte von April bis Ende Juni. Infos und eine Wanderkarte für 15 Euro unter Telefon 0281/32 76 69, www.rotavicentina.com, Karten zum Download.

Unbeschwert unterwegs Es empfiehlt sich, die Tour mit Gepäcktransport zu buchen (ca. 1 Euro pro km), denn Einkehrmöglichkeiten sind rar – man muss also schon Proviant und mind. zwei Liter Flüssigkeit tragen. Da die Hotels ein Stück abseits der Route liegen, bieten die Hoteliers den Wanderern auch einen Transfer-Service an; dazu telefoniert man sich nach Vereinbarung zusammen. Buchung über die Hotels, die mit der „Rota Vicentina“ kooperieren (www.rotavicentina.com, Menüpunkt „Touristic Services“).

Die Beine hochlegen Herdade do Freixial. Rustikale, moderne Reihenhaus-Appartements außerhalb von Vila Nova de Milfontes auf einem riesigen Landgut mit Ziegen und Schafen. Von der Pool-Terrasse, wo es zum Frühstück viel lecker Hausgemachtes gibt, super Aussicht übers Tal bis ans Meer. DZ/F ab 70 Euro (Estrada de S. Luís, PT-7645-037 Vila Nova de Milfontes, Tel. 02 83/99 85 56, www.herdadedofreixial.com). Herdade da Estacada. Landgut in der Nähe des Kaps Sardão mit großem Naturpool und properen Reihenhaus-Appartements im Country- Style. Sehr liebenswürdiges Besitzerpaar, Maria kocht auf Vorbestellung abends ein Menü. DZ/F ab 80 Euro (Estr. Nacional 393, km 14,2, PT-7630-063 Odemira, Tel. 09 16/88 07 64, www.herdadedaestacada.com). Monte das Alpenduradas. Reihenhäuschen auf einer einstigen Farm am Rand des belebten Ferienwohnsitzorts Zambujeira do Mar. Rustikal möbliert. Kamin, Terrasse, kleiner Pool. Prima Frühstück mit frisch gepressten Säften. DZ/F ab 72 Euro (Monte das Alpenduras, PT-7630-732 Zambujeira do Mar, Tel. 02 83/96 16 17, www.alpenduradas.com).

Farbzauber: Sonnenuntergang am Cabo Sardao.

Casas do Moinho. Poppige Zimmer und Appartements, verstreut über mehrere Häuser am oberen Ende von Odeceixe, das zum schönsten Dorf Portugals gewählt wurde. Man wohnt mitten unter Einheimischen und ihren Haustieren. Kleiner Pool. DZ/F ab 70 Euro (Rua 25 de Abril 44, PT-8670-320 Odeceixe, Tel. 02 82/94 92 66, www.casasdomoinho.com). Muxima. Verwunschenes Landgut mit Naturpool außer- und oberhalb von Aljezur mit seiner ringförmigen Altstadt. Besitzerin Sofia Faustino hat die alten Bauerngebäude in portugiesisch-afrikanischem Stil farbstark gestaltet. DZ/F ab 100 Euro (Montes Ferreireos, Caixa postal 265 A, PT-Aljezur, Tel. 91 60/128 30, www.muxima-montesferreiros.com). Monte de Vilharina. Bungalow-Appartements in fast alpenländischer Umgebung, rund vier Kilometer landeinwärts von Carrapateira. Zimmer im Designer-, Gastrobereich im Budget-Stil. DZ/F ab 100 Euro (Vilarinha, PT-8670-238 Bordeira, Tel. 282/97 32 18, www.montedavilarinha.com). Mira. Familiäres Hotel mit Pool neben der Kirche. Welliger Fußboden, aber die Zimmer sind okay. DZ/F ab 100 Euro (Rua 1° de Maio 3, PT-8650-425 Vila do Bispo, Tel. 02 82/63 91 60, www.hotelmirasagres.com) Martinhal Beach Resort & Hotel. Luxuriöse Ferienanlage mit allen Schikanen, geräumigen Zimmern und Bungalows auf einer Halbinsel außerhalb von Sagres. Top-Restaurant. DZ/HP ab 160 Euro (Quinta do Martinhal, 8650-908 Sagres, Tel. 0282/24 02 00, www.martinhal.com). Memmo Baleeira. Das coole, aber herzlich geführte Hotel für Aktivurlauber hat von Bar bis Pool alles, was man zum Chillen braucht. Toller Blick! Komfortable Zimmer! DZ/F ab 90 Euro (Sitio da Baleeira, PT-8650-357 Vila de Sagres, Tel. 02 82/62 42 12, www.memmobaleeira.com). Weitere ländliche Unterkünfte finden Sie auf www.casasbrancas.pt

Kraft futtern Tasca do Celso. Gehobene portugiesische Küche in Vila Nova de Milfontes, spezialisiert auf Fleisch vom Schwarzen Schwein und Fisch, z. B. „Arroz de tamboril“ (Reis mit Meeresfrüchten) für zwei, ca. 32 Euro (Rua dos Aviadores, Tel. 02 83/99 67 53, www.tascadocelso.com). Cervejaria. Von Einheimischen bevorzugtes, grell beleuchtetes Restaurant in Zamburjeira do Mar. Reichlich Fisch, etwa im Reisgericht „Arroz de lingueirao“, 25 Euro für zwei (R. Miramar 14, Tel. 0283/96 11 13). Chaparro. Traditionelle Küche aus der Region Aljezur/Monchique, Gäste des Restaurants in Odeceixe können zusehen, wie Fisch und Fleisch auf dem Grill brutzeln (Rua Estrada Nacional 8, Tel. 0282/94 73 04). Restaurant da Praia. Direkt am Strand von Arrifana. Lässige Surfer-Atmosphäre, prima Küche, z. B. Pasta für 12 Euro (Tel. 02 82/99 85 27, www.restaurantepraiaarrifana.com). Vila Velha. Restaurant mit Wintergarten in Sagres. Der Fang des Tages (ab 20 Euro) wird am Tisch präsentiert. Auch Vegetarisches (Rua Patrão Antonio Faustino, Tel. 02 82/62 47 88, www.vilavelha-sagres.com).

Am Ziel: Cabo de Sao Vicente - hier ist Schluss.

Gut organisiert Naturguide Elise Haton bietet mit „Mundo do Montado“ Tageswanderungen für 20 Euro/p. P. und Ausflüge z. B. zu den Themen Korkeichen, Wein, Oliven (Tel. 09 33/19 55 67, www.mundomontado.com). Tagelange oder dreistündige Eselwanderungen bietet die nach Portugal ausgewanderte Deutsche Sofia von Mentzingen mit „Burros & Artes“ (Infos unter Tel. 282/99 83 31 und www.burros-artes.blogspot.com). „Portugal Reiseprofi“ veranstaltet elftägige Reisen, bei denen man an acht Tagen auf der „Rota Vicentina“ wandert, rund 100 km. Ab 990 Euro p. P., inkl. zehn Nächte im DZ/F, Lunchpakete, Gepäcktransport, Transfers (Infos unter Tel. 0941/78 44 88 08 und www.portugal-reiseprofi.de).

Telefon Vorwahl für Portugal: 003 51, dann die Ortsvorwahl weglassen.

Unbedingt einpacken Ein Handtuch - die meisten Etappen enden am Badestrand.

App „Praia! Costa Vicentina“. Mehr als hundert Strände (für iOS, 3,59 Euro).

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Text: Doris Ehrhardt Fotos: Marc Beckmann

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