Kleines Land ganz groß

Ja, Vietnam ist ein bisschen voll. Voll netter Menschen, verlockender Garküchen, alter Tempel und wunderschöner Strände. Da drängelt man doch gern mal mit. Bym-Autorin Corinne Ullrich hat das so gemacht. Mit dabei: Freundin Yvonne, ein Rucksack und drei Wochen Zeit

Los geht's im Norden - Millionäre mit zu kleinen Taschen

Auch in den winzigsten Laden passen viele bunte Sachen - plus Verkäuferin.

Der Taxifahrer steht schon mit unserem Namensschild am Flughafen und reißt uns die Rucksäcke aus der Hand. Dann drängt er uns aus der Ankunftshalle über den Parkplatz. Wir sind da! In Hanoi, der vietnamesischen Hauptstadt. Und wundern uns: Ist das Land nicht sozialistisch? Ist Werbung nicht verpönt, da zutiefst kapitalistisch? Wieso ist der Flughafen dann umgeben von gigantischen Werbetafeln? Mit dem Sozialismus haben die geschäftstüchtigen Vietnamesen offensichtlich nicht mehr viel am Hut. Mal sehen.

Auf der Taxifahrt zum Hotel werden die Straßen immer enger, das Gewimmel wird stärker und der Lärm auch. Denn wenn Vietnamesen ein Gefährt besteigen, greifen sie als Erstes zu Hupe oder Klingel. In einer der kleinen Altstadtgassen lädt uns der Fahrer ab. Im engen Foyer des "Manh Dung Guest House" entspannen wir uns kurz bei einem Willkommenstee. Doch zum Ausruhen sind wir - trotz 15 Stunden Flug - viel zu neugierig. Alles riecht und klingt so anders und aufregend! Also lieber unter die kalte Dusche und los. Ob wir unser Hotel wiederfinden werden? Wir versuchen, uns an den Läden und Straßenecken zu orientieren, aber das gelingt uns nur etwa fünf Minuten lang, weil sich eine Gasse sofort in die nächste schlängelt. Außerdem ist es viel faszinierender, sich einfach treiben zu lassen. Denn das Leben in Vietnam findet auf der Straße statt: Die Menschen hocken auf den Bürgersteigen, arbeiten, tratschen und verkaufen. Und hinter der winzigen Verkaufsfläche ihrer schmalen Läden - abgetrennt durch eine dünne Wand - liegen die klitzekleinen "Wohnräume" der Familie. Oder besser: ein paar Schlafmatten und Kleidungsstücke.

links: Sieht harmlos aus, der Bus. Aber: Busreisen sind hier echtes Überlebenstraining.mitte: Abbiegen als Mutprobe: Am besten fährt man in Hanoi immer geradeaus.oben: Sonst findet der Alltag in Hanoi auf der Straße statt - ob Mittagspause...unten rechts: ...oder Friseurbesuch.unten: Autorin Corinne im überdachten Restaurant.

Auch die Plastikstühle vor den unzähligen Garküchen gibt es nur in Miniaturausgabe. Auf ihnen hocken die auch nicht gerade groß gewachsenen Einheimischen, schlürfen Pho-Suppen oder fischen mit Stäbchen Nudeln, Reis, Gemüse und Fleisch aus großen Schalen. Ich setze mich dazu und stoße mir das Kinn an meinen Knien.

Eigentumswohnungen in der Halong-Bucht.

Nach dem Essen gelangen wir auf die Einkaufsstraße Hang Bo. Hier gibt es Lackdosen, wertvolle Ess-Stäbchen und Stoffe, seidene Schlafsäcke und noble Galerien vietnamesischer Künstler. Wir müssen uns schwer zusammenreißen, damit wir die Rucksäcke nicht schon gleich am Anfang der Reise mit Schätzen voll stopfen. Und das, obwohl uns der Bankautomat gerade zu Millionären gemacht hat: Eine Million Dong halten wir in unseren Händen. Sind eigentlich nur 50 Euro, fühlt sich aber viel besser an.

Abends speisen wir fürstlich auf "richtigen" Stühlen und einer Dachterrasse mit traumhaftem Blick über den Hoan-Kiem-See. Es ist Vollmond, und alles wirkt friedlich. Aber meine schwache Erinnerung an ferne Geschichtsstunden sagt mir, dass diese Stadt auch andere Zeiten erlebt hat: Kriege und Spionage, Denunziation und Verfolgung, Revolutionen und Bombenhagel.

Fahrrad-Ralley durch Hanoi

Am nächsten Morgen stehen wir Schlange. In deutschen Supermärkten reichen drei Personen, um mich in den Wahnsinn zu treiben. Hier warten gefühlte 30 000! Die Schlange windet sich endlos über den gigantischen Platz. Aber ich finde es überraschenderweise eher spannend als nervig. Wir stehen ja auch nicht wegen einer Packung Kekse an, sondern um Ho Chi Minh zu sehen. Der Begründer des vereinten Vietnams liegt wächsern im Ho-Chi-Minh-Mausoleum aufgebahrt. Und Schlangestehen gehört nun mal zum Ho-Chi-Minh-Kult, genauso wie die grimmigen Wärter, die dafür sorgen, dass alle nacheinander einmal um den Meister herumtippeln.

links: Die Kaiserstadt in Hue ist Weltkulturerbe.oben: Deko-Ideen aus dem 19. Jahrhundert: der Kaiserpalast von innen.unten: Praktisch, so ein Fluss: Waschkeller und Straße in einem.rechts: Ruhe bewahren: die Warteschlange vorm Ho-Chi-Minh-Mausoleum.

Danach leihen wir uns todesmutig Fahrräder aus und stürzen uns in den Verkehr. Mit erschwerten Bedingungen: Die Pedalen hängen schief, die Ketten quietschen, und so richtig traut Yvonne den Bremsen nicht. Den Vietnamesen macht das alles nichts aus. Sie transportieren entspannt ganze Familien und unglaubliche Lasten auf den Klappergestellen. Die Kinder sitzen auf der Stange oder stehen auf dem Gepäckträger, überragt von Gemüsekistentürmen, Körben und Tierkäfigen. Eigentlich eine Nummer für den Zirkus, aber hier gehört der Balanceakt zum Alltag. Vom Strom der Radler und Mopeds lassen wir uns in den Süden der Stadt treiben. Schwierig wird es erst, als wir abbiegen wollen. Umringt von Fahrrädern, brauchen wir drei Straßenkreuzungen, bis wir von der rechten auf die linke Spur wechseln können.

Aber im Laufe des Tages lernen wir, wie es geht: einfach drauflos fahren, die Vietnamesen weichen dann schon aus. Für alle, die nach so einer Slalomtour endgültig genug haben, gibt es einen guten Tipp: raus aus der Stadt und ab in die Natur. Über 2000 Inselchen - schroff-steile kegelförmige Felsen und bewaldete grüne Eilande mit kleinen Bergen - machen die Halong-Bucht östlich von Hanoi so einzigartig. Keine der Inseln ist besiedelt. Das Wasser dazwischen umso mehr: 300 Fischerfamilien leben hier seit Generationen auf Hausbooten mit großen, ins Wasser gebauten Fischzuchtbecken. Ihre Kinder können bestimmt früher paddeln als laufen. Und warum haben die eigentlich so viele Hunde? Antworten möchte uns darauf niemand. Doch irgendwann dämmert es uns, dass es sich hier um eine kleine Abwechslung für den Speiseplan handelt.

Im alten Zentrum - Kaisergräber und kichernde Nonnen

Wir gehören weder zur Kaiserfamilie noch zum Hofstab. Und trotzdem spazieren wir gemütlich durch die Kaiserstadt. Vor 400 Jahren wäre das nicht möglich gewesen, da war Hue die Hauptstadt Vietnams. Zehntausende Arbeiter erbauten die gigantische Anlage Anfang des 19. Jahrhunderts in 30 Jahren - Tag und Nacht. Während des Vietnamkriegs wurde der größte Teil zerstört. Doch allein die reich verzierten Reste brachten die Unesco dazu, die Kaiserstadt 1993 in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. Ein Teil ist bereits wieder restauriert: das Mittagstor, der Hof für kaiserliche Zeremonien und der Palast der himmlischen Harmonie, in dem Kaiser Gia Long gekrönt wurde.

Schön grün hier! Hoi An in Zentralvietnam.

Am Ufer des Parfümflusses liegen die Kaisergräber. Die Familie, die uns den Fluss hinunterschippert, lebt auf ihrem winzigen Boot. Das Schlafzimmer liegt an Deck - direkt unterm Sternenhimmel. Ein Kinderzimmer gibt es nicht: Ihr Söhnchen beobachtet uns und die vorbeiziehenden Schiffe. Dabei spielt es mit seinen Zehen und später mit einer leeren Cola-Dose. Sein Name ist Giang, das heißt "Fluss". Wie sind seine Eltern da wohl drauf gekommen?

Wir steigen bei Kaiser Tu Ducs Grabstätte aus. Das ausgefeilte labyrinthartige Bauwerk mitten in einer prächtigen Gartenanlage voller Magnolienbäume, plante der Herrscher bereits zu Lebzeiten. Auch sonst pflegte er einen recht verschwenderischen Lebensstil. Er hatte 104 Frauen, unzählige Konkubinen und kein einziges Kind: eine Pockenerkrankung machte ihn zeugungsunfähig.

An unserer nächsten Station, der Thien-Mu-Pagode, stockt uns kurzfristig der Atem. Das berühmte buddhistische Bauwerk ist mit lauter Hakenkreuzen geschmückt - im Buddhismus ist das von den Nazis abgewandelte und missbrauchte Symbol das Zeichen für die Wiedergeburt. Zum anderen werden wir selbst zur Attraktion: Eine Gruppe aufgeregt kichernder Nonnen findet uns weißgesichtige Europäerinnen äußerst spannend. Eine glatte Viertelstunde müssen wir für eine "Foto-Session" herhalten.

Sonne und Seide

Der Wolkenpass Hai Van trägt seinen Namen zu Recht - kaum sind wir drüber, scheint die Sonne. Das wird auch Zeit, denn im Norden des Landes war es oft überraschend feucht und kühl. Vom schönen Wetter inspiriert, möchte Yvonne unbedingt Geld ausgeben. Deswegen fahren wir nach Hoi An - in die Stadt der Schneider. Yvonne lässt sich in Windeseile für nur ein paar Dollar Jacke, Rock, Abendrobe und Mantel an den Leib schneidern. Und für mich gibt es ein hübsches Sommerkleid. Am nächsten Tag holen wir die Ergebnisse ab und gehen damit erst einmal zur Post.

links: Schlanke Schwester: das "Hotel 211" in Saigon.unten: Was gibt's heute zu essen? Morgendlicher Fischfang am Doc Lech Beach.oben: Der Blick aus dem Hotel auf die Stadt.

Dort kämpfen schon andere Touristen mit Packpapier und Paketschnüren, um ihre "Beute" schnell nach Hause zu schicken. Wer möchte schon einen Wintermantel durch Vietnam tragen? Am Abend arbeiten wir uns mit dem Bus durch das lange, schmale Land Richtung Süden vor - und haben ein Déjà-vue: Weil die Rappelkiste völlig überladen ist, stellt der Fahrer kleine Klappstühlchen in den Gang. Mit meinen Knien unterm Kinn bekomme ich in der Nacht kaum ein Auge zu. Im Gegensatz zum Ersatzfahrer. Der rollt einfach seine Bastmatte in den Gang und schläft sofort schnarchend ein.

Der Süden - Bus-Kamasutra und Kaffeeklatsch

Wir spüren jedes Schlagloch und haben Knoten in den Beinen. Aber irgendwie geht es. Wir beschließen, zu Hause in Deutschland einen Kurs anzubieten, Thema: "105 Stellungen auf einem Bussitz."

Im Nirgendwo, 30 Kilometer nördlich von Nha Trang, werden wir aus dem Bus gekippt. Hier sind wir die einzigen Touristen und willkommene Kundschaft für die wartenden Motorradtaxis, deren Fahrer sich sofort um uns streiten. Die beiden Gewinner klemmen sich unsere Rucksäcke zwischen die Beine, wir steigen hinten auf, und der Fahrtwind macht uns langsam wach.

Zeitreise: Vietnams größte Stadt Saigon ist viel moderner als Hanoi.links: Wer sich hier das Shoppingfieber fängt, kann einpacken. Und darf fürs Übergepäck am Flughafen nachzahlen.rechts: Frischer Fisch, scharfe Suppen, Nudeltaschen und Kokosmilch - auf Diät sind in Ho-Chi-Minh-Stadt nur die Hochhäuser.

Das "Paradise Resort" belohnt uns für alle Strapazen. Cherie, der Besitzer, reicht uns sein schwarzes Gold - einen traumhaften Kaffee. Den trinken wir auf der Terrasse, mit Blick auf sanft wiegende Palmen und das Meer. Dafür würden wir glatt noch einmal auf Klappstühlen durch die Nacht fahren. Cherie ist 72 Jahre alt, heißt eigentlich Vladmir Mihic und behandelt seine Gäste wie eine große Familie. Dreimal am Tag schlagen seine Töchter den Gong. Dann wird gemeinsam gegessen. Ein dänisches Pärchen erzählt, dass es sich in der letzten Nacht verlobt hat. Glückwunsch, aber viel mehr kann man hier auch nicht tun. Es gibt eine kleine Bucht und ein verschlafenes Fischerdorf. Dessen Erkundung gestaltet sich wie ein Staatsbesuch: Wir werden überschwänglich begrüßt und fühlen uns nach all dem huldvollen Winken und "Hello"-Sagen wie die Queen persönlich.

Im Anschluss genießen wir die himmlische Ruhe am badewannenwarmen türkisfarbenen Meer, auf dem die bunten Boote des nahen Fischerdorfes schaukeln. Keine Postkarten- oder Schmuckverkäufer, keine lärmenden Motorradfahrer. Und ein menschenleerer Strand.

Hochhäuser auf Diät

Saigon heißt offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt, aber selbst die Vietnamesen nehmen es damit nicht allzu genau und verwenden immer noch den alten Namen aus der Kolonialzeit. Die größte Stadt des Landes ist sehr viel westlicher als das nördliche Hanoi: weniger Radler, mehr Autos; große westliche Hotelketten, moderne Designerläden und Kaufhäuser, untergebracht in unzähligen ungewöhnlich schmalen Hochhäusern. Der Grund für die schlanke Silhouette: Steuern zahlt man in Saigon je nach der Länge der bebauten Straßenfront. Besonders aufregend ist das Viertel Cholon, eine Mischung aus Chinatown und Rotlichtviertel, Märkten und einem unergründlichen Gassengewirr.

Unseren Abschiedsdrink nehmen wir stilecht im legendären Hotel Continental ein. Kriegsberichterstatter trafen sich hier einst zum Informationsaustausch. Heutzutage ist es in der Hotelbar ruhig, und wir stoßen glücklich auf das Ende unserer spannenden Reise durch das Land der kleinen Stühle an.

Vietnam in Zahlen

Lage: Vietnam grenzt im Norden an China, im Westen an Laos und Kambodscha. Der Osten ist eine 3500 km lange Küste, an der schmalsten Stelle ist das Land 50 km breit. Klima: Im subtropischen Norden liegen die Temperaturen tagsüber bei 20 bis 30 Grad. Das Klima im Süden ist tropisch und bei Tagestemperaturen über 30 Grad viel heißer und schwüler. Geschichte: Ab 1883 stand Vietnam unter französischer Kolonialherrschaft. Der Indochinakrieg führte 1954 zur Teilung des Landes. Durch Spannungen zwischen Nord und Süd kam es 1964 zum Vietnamkrieg. 1975 kapituliert der Süden, das Land wird unter dem Namen "Sozialistische Republik Vietnam" wiedervereint. In den letzten 15 Jahren ist die Wirtschaft zunehmend liberaler geworden, und das Land hat sich auch für den Tourismus geöffnet. Sprache: Vietnamesisch, aber mit Englisch und Französisch kommt man gut durch. Währung: 1 Million Dong sind ca. 50 Euro.

Starthilfe

Einreise: Visa gibt es ab 55 Euro bei der Botschaft in Berlin. Antragsformulare auf: www.vietnambotschaft.com. Impfungen: Empfehlenswert: Tetanus, Typhus, Hepatitis A/B, Polio. Gegen Malaria reichen je nach Jahreszeit Tabletten. Info: www.bbges.de. Anreise: Flüge nach Hanoi oder Ho-Chi Minh-Stadt gibt es ab 800 Euro über www.statravel.de. Dauer: circa 15 Stunden. Infos im Land: Hotels und Guest Houses helfen gern weiter. "No problem" ist hier keine leere Floskel. Geldautomaten gibt es in den größeren Städten, Internet-Cafés an jeder Straßenecke.

Wohnen

Hanoi: Einen besonders schönen Service gibt es im Manh Dung Guest House in der 2 Tam Thuong Street. Auf Anfrage wird man für 9 Euro vom Flughafen abgeholt. E-Mail: manhdung@vista.gov.vn. Hue: Le Loi Hotel, 2 Le Loi Road. Großer Hotelkomplex, nur 200 Meter vom Bahnhof entfernt, mit Wäscheservice und Fahrradverleih. E-Mail: leloihotel@dng.vnn.vn. Hoi An: Das Thanh Binh 1 Hotel, 1 Le Loi Street, ist mit 20 Euro pro Person etwas teurer. Dafür gibt es Frühstücksbüfett, Balkon und Schwimmbad. Kontakt: vothihong@dng.vnn.vn. Nha Trang: Das Doc Lech Beach Paradise Resort bietet Rucksackluxus pur. Drei Mahlzeiten, Kaffee, Wasser und Übernachtung im DZ ab 7 Euro. Reservierung: paradise_doclech@hotmail.com. Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon): Das Hotel 211 in Vietnams größter Stadt ist atemberaubend schmal und hoch, 211–213 Pham Ngu Lao Street. E-Mail: hotelduy@hotmail.com.

Essen

Frühstück: Die Vietnamesen essen Nudelsuppe (Pho) oder Reiskuchen (Banh). Europäische Mägen freuen sich über duftendes Baguette und extrem starken, leckeren Kaffee. Garküchen gibt es an jeder Ecke. Für Reis- oder Suppenrestaurants gilt: je ungemütlicher und dreckiger, desto besser. Der Müll auf dem Boden zeugt von vielen zufriedenen Gästen. Spezialitäten: Cao Lau, eine typische Nudelspeise, White Rose, fast durchsichtiger, gefüllter Nudelteig in Rosenform, Wonton, kleine Teigtaschen, und frische Kokosmilch direkt aus der Nuss.

Einkaufen

Hanoi: Seide und Antiquitäten kauft man in den Straßen Hang Gai und Hang Bong. Tolle Galerien und Buchläden gibt es in der Trang Tien. Im Music Shop, 29 Trang Tien Street, bekommt man DVDs und CDs ab 50 Cent. Hoi An: Die Schneiderläden sind rund um die Hauptstraße angesiedelt. Ein Paket nach Deutschland kostet 20 bis 30 Euro. Der hübsche Hoi An Bookstore in der Altstadt ist eine Fundgrube für Bücher, Magazine, Bilder und Statuen, 6 Nguyen Thi Minh Khai Street. Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon): Die Läden in den Straßen Dong Khai und Le Thanh Ton (District 1) verkaufen Schmuck, Bernstein, Keramik, Antiquitäten und Stoffe. Unbedingt ansehen: Skurrile Haushaltswaren entlang der Le Loi Street. Der Tag beginnt in Vietnam um 5 Uhr und endet gegen 22 Uhr. Ausgehen kann man nur in Saigon, dafür 24 Stunden am Stück. Viele Kneipen haben nonstop geöffnet.

Fortbewegen

Reisen ist in Vietnam ein bisschen wie Roulette: Wenn die Busse nicht total überfüllt sind und man einen Sitzplatz ergattert, kommt man damit günstig und gut von einem Ort zum anderen. Die Nachtzüge sind mit den deutschen zu vergleichen, ein Schlafwagenabteil teilt man sich mit maximal sechs Personen. Tickets kann man im Reisebüro oder Hotel vorbestellen. Am lustigsten ist es, mit dem Fahrrad oder auf einem Motorradtaxi im quirligen Verkehr unterwegs zu sein.

Bym 07/06
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