Wandern auf Korsika: Hinter den Bergen funkelt das Meer

Wer auf Korsika wandert, genießt irre Aussichten, erfrischende Bäder und ganz viel Einsamkeit. BRIGITTE-Autorin Susanne Arndt lief vom Gebirge an den Strand.

Der perfekte Platz: Susanne Arndt auf den roten Felsen der Calanque am Golf von Porto

Korsika - der Ausweg aus meinem Dilemma?

Bei mir hieß es vor jeder Reise: ja zum Bergwandern und nein zum Strand. Oder umgekehrt. Man muss sich eben entscheiden im Leben. Bis ich die Fernwanderung "Monti e Mare" auf Korsika entdeckte. "Berge und Meer": Bietet sich eigentlich an, auf der Insel gibt es über 50 Zweitausender, manche kaum 30 Kilometer von der Küste entfernt. Die Antwort auf mein Dilemma und eine bequeme dazu! Der Veranstalter bucht alle Hotels und transportiert das Gepäck. Und weil wir im Zentralgebirge starten, um in fünf Etappen zum Golf von Porto an der Westküste zu laufen, müsste es doch - dachte ich - auch immer bergab gehen.

Ein Zug nimmt Fotograf Florian und mir den Aufstieg ab und bummelt uns hoch nach Corte, ein Bergdorf im Inselinneren, das uns kämpferisch begrüßt: "Franzosen raus!" – "Freiheit sofort!" übersetzen wir die Parolen an den hübschen alten Häusern. Während der Unabhängigkeit von 1755 bis 1769 war Corte Hauptstadt - und ist es für manche Korsen wohl immer noch.

Vermutlich stimmt, was man über die Korsen sagt: Dass sie so rau und eigenwillig sind wie ihre Heimat.

Einen Klischee­-Korsen treffe ich am ersten Abend in einem Weinkeller. Während Florian noch die Statue des Nationalhelden Pasquale Paoli fotografiert, der die Insel einst in die Unabhängigkeit führte, studiere ich verstaubte Flaschen. Da bietet mir ein Mann, der mit einem anderen an einem Fass sitzt und "Rommé" spielt, einen Platz an - ein Typ wie ein Mops, klein, rund und prall, mit Goldschmuck um Handgelenk und Hals und vermutlich der Chef. Gleich hebt er zum Verhör an: "Was, du willst ans Meer wandern? Wozu? Die Berge sind viel abwechslungsreicher!" – "Meinen Sie?" – "Natürlich! Was willst du trinken?"– "Moment, ich sage draußen kurz meinem Begleiter Bescheid." – "Dein Mann!?", zischt der Mops und knallt die Karten auf den Tisch.

Auf einer Insel, auf der die Blutrache einst Zigtausenden wegen Lappalien das Leben kostete, sagt man besser nichts Falsches, denke ich und verabschiede mich sacht. 

Das niedliche Bergdorf Ota

AUFBRUCH

Von Corte nach Calacuccia
 (12 Kilometer)


Sobald die Patisserien und Charcuterien öffnen, stopfen wir Salami und knuspriges Baguette in unsere Rucksäcke. Wenig später marschieren wir auf einem Maultierpfad durch eine felsige Schlucht gen Niolo­-Hochtal. In der Ferne tragen die Gipfel Schnee wie Schuppen auf den Schultern, mit den fünf Felsfingern "Cinque frati" hat sich ein Stück Dolomiten ins Panorama gemogelt. Zitronenthymian und Myrte melden sich in der Nase, als die Mittagssonne beginnt, ihren Duft herauszukitzeln. Das Laufen tut gut.

AUFSTIEG

Von Calacuccia zum Col de Vergio
 (18 Kilometer)


An Tag zwei liegt die längste Etappe der Tour vor uns. Und die mit der meisten Steigung, sehe ich entsetzt, als ich das Höhenprofil studiere. Himmel, müsste das Meer nicht unten sein? Aber hier steht es: Heute geht es zum Col de Vergio, mit rund 1480 Metern Korsikas höchster Pass.

Doch zunächst laufen wir gemütlich an einem See entlang, der zwischen Bergflanken ruht. Der Aufstieg beginnt sanft durch eine Wildnis, die einem japanischen Garten gleicht: lichte Felslandschaft mit knorrigen Kiefern und Ginster in Gelb, ein perlender Fluss. Nach einiger Zeit geht es steil und steiler bergauf, über Geröll, das sich unangenehm in der Sonne aufheizt. Baumgerippe liegen wie Riesenreptilien herum, ein Kuhschädel, den jemand auf einen Baumstumpf drapiert hat, grinst hämisch, als ich vorbeistolpere. Wer hat uns die ganzen Steine in den Weg gelegt? Der Weg ist das Ziel, sagt man ja, aber im Moment finde ich: Das Meer ist das Ziel.

Und dann stehen wir am Radule­ Wasserfall, der in ein jadegrünes Becken stürzt, allein der Anblick ist belebend. Ein klitzekleiner Kiosk mit gekühlten Getränken wäre jetzt trotzdem schön, finde ich. Übertreiben es die Korsen nicht etwas mit ihrer Angst vor dem Massentourismus?

Wir kämpfen uns weiter durch eine Felsenwelt in Flechtengrün, bis wir am Abend erschöpft vor dem Hotel "Castel de Vergio" stehen, der höchste Punkt unserer Wanderung - und Höhepunkt der Einsamkeit. Deshalb kann sich die Herberge wohl auch den Autobahnraststätten­-Charme erlauben. Aber was soll’s, die Bar hat alles, was ich brauche: Schokolade und eiskalte "Corsica Cola". Im Radio schnulzt Whitney Houston "One Moment In Time" und sorgt für angemessenes Pathos. Geschafft! Ab morgen geht’s bergab, welch erhebendes Gefühl.

VORFREUDE

Vom Col de Vergio nach Évisa 
(11 Kilometer)


Wir folgen dem Fluss und steigen durch den Wald von Aïtone zwischen uralten Schwarzkiefern ab. Jede einzelne davon ist eine Persönlichkeit: die eine platt wie ein Kreisel, die nächste manisch zerzaust.

Für die Siesta suchen wir uns einen glatt gewaschenen Fels im Flusslauf und schneiden unsere Salami auf. Es ist eine sehr ehrliche Salami - außen rußschwarz, innen blutrot und fettweiß -, und als ich den Rest ins Papier packe, fürchte ich, dass sie im Rucksack lebendig werden könnte. Dann döse ich ein, zur sanften Melodie des Wassers, das uns voraus gen Meeresbrandung eilt. Doch Florian kennt keine Gnade und stupst mich an - wir müssen weiter.

Unterwegs bieten Wasserfälle mit Badegumpen Erfrischung

Im Dorf Évisa, das in der Abendsonne ziegelrot an einem Berghang klebt, laufen wir die Straße hinunter und bewundern die Villen mit den bunten Klappläden und den Rosenbüschen in den Vorgärten. Die Häuser erzählen vom verblichenen Wohlstand der Maronen-Barone: Vor 100 Jahren wuchs das Brot hier noch auf den Bäumen, bis importierter Weizen das kostbare Kastanienmehl verdrängte.

Zur Feier unserer Ankunft setzen wir uns vor eine Bar und bestellen Myrtenwein, der uns die Mundschleimhäute zusammenzurrt. Am Nachbartisch wird "Pastis" getrunken, wir grüßen rüber: "Wirklich schön hier!" Man nickt und strahlt, nur einer, Antoine heißt er, zögert: "Früher saß man hier jeden Abend beisammen und diskutierte", erinnert er sich wehmütig. Inzwischen seien viele weggezogen, "auf den Kontinent" , weil es hier kaum Arbeit gebe. Der 90-Jährige zeigt in die Ferne, wo das Meer verheißungsvoll in der Abendsonne gleißt, während der Bergschatten uns hier oben schon frösteln lässt.

ERNÜCHTERUNG

Von Évisa nach Porto 
(15 Kilometer)


Als wir am Morgen in die Spelunca-Schlucht hinabsteigen, wird es immer wärmer, aber die Luft riecht noch nach Moos und nicht nach Meer. Im Bergdorf Ota dann die ersten mediterranen Boten: Zitronen- und Olivenbäume, Kakteen und Agaven. Und plötzlich liegt der Golf von Porto unter uns: Ein Boot zieht eine weiße Spur ins Tintenblau, die Berge baden ihre Füße darin. Bald kann ich das auch!

Doch wir verpassen den richtigen Pfad, müssen umkehren, und als wir dann endlich ankommen, ist es wie so oft im Leben: Aus der Nähe betrachtet erscheint das Ziel gar nicht mehr so erstrebenswert. Denn der Mensch hat vors Meer den Badeort gesetzt, mit Hotels, Souvenirs und Reisebussen. Also doch: Auch Korsen können Kommerz.

Erst werfen wir unsere Rucksäcke, dann unsere Stiefel und schließlich uns selbst in den Sand. Das Gebirge, durch das wir gelaufen sind, umarmt uns von hinten, ragt weit in den Golf hinein, als würde es sich weigern, sich der Wasserwelt zu ergeben. Dann färbt die Sonne die Welt orange und macht uns still, auch innen drin. Als das Meer silbern ist, schauen wir uns an: "Jetzt eine Bouillabaisse?" – "Oh ja!" Wildschwein-Eintopf war gestern. Und vorgestern. Und vorvorgestern.

PAUSE

Porto

Heute laufen wir nicht, heute lassen wir uns fahren. Die Calanque, die rote Steilküste am Golf von Porto, ist so schroff und unzugänglich, dass man sie am besten vom Boot aus betrachtet. An Bord erteilt uns Kapitän Mike Lektionen in korsischem Selbstbewusstsein: Das Kap sei höher als der Eiffelturm in Paris. "Sie wissen schon, die Stadt in Frankreich."

Schön rot: Bootstour in die Grotten und Höhlen der Calanque

ANKUNFT

Von Porto nach Piana
 (11 Kilometer)


Nach einem Tag in Flipflops müssen unsere Füße wieder in die Wanderstiefel, aber erst wird gebadet. Das Meer brennt wohlig in den Kratzern, die uns die Macchia-Sträucher als alpines Andenken mitgegeben haben. Bald spülen uns Kälte und fehlende Kiemen zurück an Land, und wir kraxeln den Küstenpfad 400 Meter hoch ins Dorf Piana.

Beim Aufstieg eröffnet uns der Steineichenwald Gucklöcher auf den Golf. Plötzlich verschmelzen Gebirge und Meer zu etwas Neuem: Das Meer sieht aus wie ein Bergsee! Was einmal mehr beweist: Die Dinge mit Abstand zu betrachten, kann Überraschendes zutage bringen.

Der historische Speisesaal im Hotel "Les Roches Rouges" 400 Meter über dem Meer

In Piana übernachten wir im imposanten Belle-Époque-Hotel "Les Roches Rouges" mit seiner wunderbaren Terrasse: Der Blick von hier oben übers Blau ist fantastisch! Madame Dalakupeyan begrüßt uns und fragt, was wir wünschen. Bitte einmal den Champagner-Cocktail und ein Kastanienbier für Florian, das Ende unserer Wanderung an diesem unglaublichen Ort muss noch vor der Dusche zelebriert werden.

Später genießen wir zur Aussicht das Menü, das Madame selbst serviert. Im schwarzen Kleid huscht sie auf Ballerinas wie ein Hauch Paris durch ihren historischen Speisesaal. Mit der Erdbeersuppe zum Dessert löffle ich ein Quäntchen Weisheit: Jeder Weg ist eine Suche, bei der sich das Ziel laufend verändert. Ich habe meines nicht wie erwartet am Meer gefunden, sondern hier oben, in diesem Zwischenreich, wo Berge und Meer verschmelzen, wo korsischer Eigensinn sich mit Pariser Chic vermählt, wo das "entweder oder" sich in Luft auflöst.

Die Tipps für Korsika

Die Tour

Die individuelle 8-Tage-Trekking-Reise „Monti e Mare“ führt in knapp 70 Kilometern von Corte zum Golf von Porto mit der berühmten roten Steilküste (Unesco-Welterbe). Fünf Etappen zwischen 11 und 18 Kilometer, durchschnittliche Kondition erforderlich. 7 x DZ/F ab 995 Euro, inkl. 1 Lunchpaket, 3 Abendessen, Gepäcktransport und Kartenmaterial (ASI Reisen, Tschurtschentalerhof 1, A-6161 Natters, Tel. 030/31 87 79 33, www.asi-reisen.de).

Corte

Übernachten:

Duc de Padoue. Charmantes altes Hotel mit Klappläden und schmiedeeisernen Balkonen. DZ/F ab 70 Euro (2, Place Padoue, Tel. 04 95 46 01 37, www.ducdepadoue.com).

Genießen:

U Museu. Auf der Terrasse wird Hausmannskost serviert, z. B. Menü mit Kastaniensuppe, Wildschwein und Käsekuchen 18 Euro (Rampe Ribanelle, Tel. 04 95 61 08 36, www.restaurant-umuseu.com).

I Fratelli. Pizza (ab 9 Euro) auf einer schattigen Gartenterrasse bei der Zitadelle
 (5–9, Rue Calanche, Tel. 04 95 46 32 50).

A Casa Curtinese. In dem bis unter die Decke vollgestopften Laden werden seit mehr als 200 Jahren korsische Spezialitäten verkauft: Eingemachtes, Macchia-Likör, Wurst und Konfitüren (9, Rue du vieux Marché).

Calacuccia

Übernachten:

Casa Balduina. Das hübsche B&B bietet gutes Frühstück und einen Apfelbaumgarten. DZ/F ab 82 Euro (Lieu-dit Le Couvent,
Tel. 04 95 48 08 57, www.casabalduina.com).

Col de Vergio

Übernachten:

Castel de Vergio. Das eher nüchterne Berghotel ist das einzige weit und breit, deshalb das Abendmenü am besten mitbuchen. DZ/HP 154 Euro (Col de Vergio, Tel. 04 95 48 00 01, www.hotel-castel-vergio.com).

Évisa

Übernachten:

Scoppa Rossa. Die Einrichtung erinnert an eine Pension in der deutschen Provinz, dafür ist es günstig. DZ/F ab 70 Euro, Abendmenü 20 Euro (Scopa Rossa, Tel. 04 95 26 20 22, www.hotelscoparossa.com).

Genießen:

Bar de la Poste. Korsische Menüs und Proviant für die nächste Etappe: Salami, Käse und Feigenmarmelade zum Mitnehmen (Capo Soprano, Tel. 04 95 26 24 39).
U Caracutu. Pizza aus dem Holzofen und Menüs, z. B. Aufschnittplatte, Kalbsragout und Kastanien-Crème-brulée 19 Euro 
(Capo Soprano, Tel. 04 95 73 53 34).

Ota

Genießen:

Restaurant Chez Félix. Wunderbare Einkehrmöglichkeit auf halbem Weg von Évisa nach Porto. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick, und das korsische Omelette mit Salat (11 Euro) schmeckt großartig (Capo Sottano, Tel. 04 95 26 12 92).

Porto

Übernachten:

Le Subrini. Direkt am Wasser, freundlich und komfortabel. Die Gäste dürfen den Pool im benachbarten Hotel nutzen. DZ/F ab
80 Euro (Porto Marine, Tel. 04 95 26 14 94, www.hotel-lesubrini-corse.com).

Genießen:

U Pescador. Nettes Fischrestaurant am
 Strand - die Bouillabaisse (12 Euro) ist genial (Porto Marina, Tel. 09 70 35 56 15, www.restaurant-u-pescador.com).


Le Tahiti. Schönes Strand-Bistro für den Sundowner, Burger, Salate und mehr gibt’s auch. Tipp: die "Brocciu"-Lasagne ("Brocciu"
 ist der berühmte korsische Käse) für 16 Euro (Port de Porto, www.letahitiporto.com).


La Mer. Seafood-Restaurant am Ende der Promenade abseits des Trubels mit schöner Terrasse. Fisch-Tajine 18,50 Euro (Porto Marina, Tel. 04 95 26 11 27).

Erleben:

Bootstour. Wer nur eine unternimmt, sollte die Abendtour zum Kap Capo Rosso buchen. Der gehypte Trip ins Dorf Girolata enttäuscht: In der Hochsaison fallen dort täglich Tausende Touristen ein. Z. B. mit "Via Mare", 1,5 Stunden 26 Euro (www.viamare-promenades.com).

Calanque. Auf der Wanderung nach Piana kurz vor dem Ort unbedingt den Abstecher nach "Vierge des Calanches" nehmen: Hier kann man über dem Meer durch die roten Felsen kraxeln.

Piana

Übernachten: 

Les Roches Rouges. Belle-Époque-Hotel mit großartigem Blick und historischem Speisesaal. Menü ab 39 Euro (z. B. geräucherter Lachs mit Limetten-Vinaigrette, Lamm mit Feigen, Erdbeersuppe mit Eis). DZ/F ab 164 Euro (Route de Porto, Tel. 04 95 27 81 81, www.lesrochesrouges.com).


Capo Rosso. Hotel für alle, die es modern mögen. Highlights: Pool mit Wahnsinnsblick über den Golf und schöne Restaurant-Terrasse. DZ/F ab 156 Euro (Route des Calanques, Tel. 04 95 27 82 40, www.caporosso.com).

Genießen:

Les Délices de Piana. Martine Rocchiccioli verkauft warme "Brocciu-Beignets" (in Öl gebackene Kugeln mit "Brocciu"-Käse; 12 Stck. 5 Euro) und brennt besten Myrtenschnaps (Place de la Fontaine,Tel. 06 14 58 53 07).

Le Phocea. Bar mit schöner Terrasse mitten im Dorf. Panini 4,50 Euro (Place de l’Église).

Nicht vergessen: Badeschuhe - die Kiesel am Strand von Porto tun sonst weh.

Telefon: Frankreich hat die Vorwahl 00 33. Bei Anrufen aus dem Ausland entfällt die erste 0 der Telefonnummer.

Brigitte 20/2018

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