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Slow-Down-Hobbys So klappt Entschleunigung auch bei dir

Eine junge Frau sitzt auf dem Boden und meditiert mit geschlossenen Augen
© insta_photos / Adobe Stock
Der Alltag kann einen manchmal ganz schön überfordern. Mit Slow-Down-Hobbys findest du deine innere Ruhe wieder und kannst dich anschließend auch besser fokussieren. 

Inhaltsverzeichnis

Die Welt wird immer schnelllebiger, das Tempo um etwas zu erreichen, steigert sich stetig und macht es uns momentan besonders schwer, mitzuhalten. Doch dem Druck der Gesellschaft standzuhalten, sollte nicht unser Hauptjob sein. Stattdessen sollten wir uns vielmehr darauf konzentrieren, unser eigenes Tempo zu entwickeln, uns nicht mehr von Social Media und dem Leben der Menschen um uns herum beeinflussen zu lassen – jedenfalls nicht so, dass wir an uns selbst zweifeln. Eine gute Möglichkeit zur Entschleunigung und Fokussierung bieten Slow-Down-Hobbys. Wie ihr Name bereits verrät, sollen diese Freizeitbeschäftigungen uns dabei helfen, Stress abzubauen oder ihn gar nicht erst aufflammen zu lassen. Denn das ist schließlich einer der Wege zu einer gesunden mentalen Verfassung.

Zeit für sich schaffen – Deshalb ist die Me-Time so wichtig für uns alle

Ständige Beschallung lässt uns keinen Raum mehr für unsere eigenen Gedanken. Das mündet darin, dass wir uns vielleicht sogar selbst ein bisschen verlieren, uns nicht mehr richtig kennen, uns in unserem eigenen Körper fremd fühlen, weil wir eben nicht mehr wissen, was wir fühlen. Auf die innere Stimme zu hören, diesen Instinkt, den man hat, kann man verlernen, aber auch wieder erlernen. Deshalb ist die Zeit mit sich so wichtig. Natürlich hängt das auch davon ab, was für ein Typ Mensch man ist. Extrovertierte laden ihre Batterie beim sozialen Miteinander auf; Introvertierte sind dann eher ausgelaugt und suchen die Erholung in der Ruhe. Doch so oder so, ist ein mit sich selbst Auseinandersetzen für jeden Menschen wichtig. Und dafür darf in der Freizeit auch gern mal das Smartphone, Tablet oder der Laptop aus der Hand gelegt werden, um einfach das Treiben um einen herum zu beobachten. Statt des digitalen Lückenfüllers suchst du dir ein Hobby, das dir beim Abschalten und Entspannen hilft, um dich wieder klar fokussieren zu können und nicht mehr das Gefühl zu haben, einen unsichtbaren Schleier zu tragen.

Diese Slow-Down-Hobbys wirken entspannend

Geht es um die Lieblings-Freizeitbeschäftigung der Deutschen, wird aus mehreren Trendreports klar: Aktiv nach einer Beschäftigung für den Kopf und Körper zu suchen, ist begehrter denn je. Burn-outs sind keine Seltenheit mehr und mentale Gesundheit wird daher umso wichtiger. Und die erlangt man nicht durch paralysierende Freizeitbeschäftigungen, die nur am Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher stattfinden. Viel besser beim Fokussieren und Abschalten helfen Hobbys wie Puzzeln, Lesen oder Backen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was vielleicht zu deinem Slow-Down-Hobby werden kann, zeigen wir dir einmal die Lieblingsaktivitäten der Deutschen:

  • Lesen
  • Gartenarbeit
  • Kochen und Backen
  • Wandern
  • Rätsel lösen
  • Kunstharz gießen (für Schmuck)
  • Renovieren
  • Radfahren, Joggen, Schwimmen, allgemeines Fitnesstraining
  • Tanzen

Wusstest du schon: Tolle Buchtipps findest du in unseren Artikeln zu "Buch-Tipps: Enemies to Lovers", "Bücher gegen Liebeskummer", "Bücher, die du lesen solltest, wenn du dich nach Liebe sehnst", "Rom-Com-Lesetipps" oder in unseren Buchtipps der Redaktion

Zeichnen/Mandalas malen

Entspannend und fokussierend wirkt übrigens auch Zeichnen. Sei es mit Acrylfarben auf einer Leinwand oder mit Buntstiften und Mandalas – setzt du dich aktiv hin, um zu malen, wird sich nicht nur dein Kopf entspannen, du wirst auch wieder klarer denken können. Lösungen für Probleme lassen sich besonders dann finden, wenn man sich nicht verkrampft, sondern für einige Zeit abschaltet und dann von einem anderen Blickwinkel aus neu an die Angelegenheit herangeht.

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Meditieren/Yoga/Pilates

Du bist nicht so der Jogging-Fan, willst dich aber gern sportlich betätigen, um einen freien Kopf zu bekommen und deinem Körper langfristig etwas Gutes zu tun? Wie wäre es dann mit einer Mischung aus Meditation, Yoga und Pilates? Alle drei Sportarten sind Entspannung und Training zugleich. Verkrampfungen können gelöst werden, du wirst ruhiger und stärker – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Der große Vorteil an Sport als Hobby ist die Wirkung auf den Körper, denn währenddessen werden unter anderem Endorphine und Serotonin freigesetzt. Letzteres ist als Glückshormon bekannt und sorgt dafür, dass wir uns besser fühlen, manchmal sogar wie aufgeputscht. Endorphine hingegen lassen Schmerzen weniger belastbar wirken. Das betrifft zwar in erster Linie physische Schmerzen, doch das allgemeine Gefühl, weniger verwundbar zu sein, hilft beim Wohlbefinden. 

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Gesellschaftsspiele spielen

Es gibt hin und wieder Tage, an denen wir das Haus am liebsten nicht verlassen wollen. Die Menschen auf der Straße sind zu viel, die im Supermarkt auch und von denen in öffentlichen Verkehrsmitteln wollen wir gar nicht erst anfangen. Die Flut an Menschen, die vor unserer Haustür auf uns zu warten scheint, kann manchmal erschreckend und angsteinflößend sein. Doch statt sich dieser Angst zu unterwerfen, ist es in den meisten Fällen im Nachhinein besser, sich dieser Situation gestellt zu haben. Die Gesellschaft suchen, statt sie zu meiden, hilft uns auf lange Sicht, wieder sozialer zu sein, empathischer zu denken und sich wieder anderen mitzuteilen. Ein guter Weg dahin sind Gesellschaftsspiele wie Monopoly oder Uno. Ob mit Freunden oder der Familie spielt dabei keine Rolle. Denn das Spielen miteinander hat eine besondere Wirkung auf uns: Fühlen wir uns wohl mit den Menschen, mit denen wir Zeit verbringen, entspannen wir uns. Bei Gesellschaftsspielen gibt es den Vorteil, dass es in erster Linie nicht um das Aufeinandertreffen mit vielen Menschen geht, sondern darum, einen gewissen Kampfgeist zu entwickeln und sich sozial mit seiner Konkurrenz, also den Mitspieler:innen, auseinanderzusetzen.  

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Weitere Hobbys, die dir gefallen könnten, sind folgende:

  • Fotografieren
  • Heimwerken
  • Kurzgeschichten schreiben
  • Tagebuch schreiben
  • Videofilme drehen
  • Angeln
  • Gaming
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Wie fange ich damit an?

Aller Anfang ist schwer? Nicht bei dem richtigen Hobby. Als Kinder wussten wir, was wir gerne tun. Vielleicht hast du immer noch das gleiche Hobby wie damals, hattest aber bisher nicht die Zeit gefunden, dem wieder nachzugehen? Oder du hast seither für etwas Neues eine Begeisterung entwickelt. Ganz egal, wie alt dieses Hobby ist, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, damit (wieder) anzufangen.

Wähle dir dafür einen Zeitraum, in dem du mit Sicherheit nicht gestört wirst. Das ist bei einigen am Morgen, anderen passt es eher abends nach der Arbeit oder am Wochenende. Du musst dir auch nicht unbedingt einen festen Zeitpunkt aussuchen, an dem du deinem Hobby immer nachgehen möchtest. Irgendwann findest du deinen eigenen Rhythmus damit und merkst, wann es dir am besten hilft. In einigen Fällen bedarf es einer vorherigen Organisation, beispielsweise wenn du Kinder hast und einen Babysitter suchst oder der:die Partner:in übernimmt. Ist das erledigt, kannst du dich auch schon auf dein Hobby vorbereiten. Was brauchst du alles dafür? Malutensilien, Wanderschuhe oder ein Buch? Hole es dir und beginne damit, sobald du die Ruhe hast und lasse dich vollkommen darauf ein. Startest du ein neues Hobby, kann es sein, dass es nicht ganz dem entspricht, was du dir vorgestellt hast. Das ist vollkommen in Ordnung und auch normal. Manchmal braucht man etwas Zeit, um das Richtige für sich zu finden, wie beispielsweise beim Sport. Nicht jeder geht gern Laufen, dafür aber vielleicht lieber Schwimmen. Das gehört mit zum Lernprozess über sich selbst, bei dem du dich selbst wiederum auch besser kennenlernst.

Brigitte

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