Diese 7 Holzarten liegen 2019 im Trend! 😍

Was lĂ€sst ad hoc jede Wohnung gemĂŒtlicher wirken? Richtig: Holz! Das Naturmaterial sieht nicht nur gut aus, sondern verbessert auch noch das Raumklima. Diese 7 Holzarten liegen jetzt im Trend!

Holz nimmt WĂ€rme und Feuchtigkeit auf, gibt sie wieder ab und sorgt so fĂŒr ein angenehmes Klima im Raum. Dabei passt Holz zu jedem Wohnstil und lĂ€sst sich in jeden Raum integrieren. Ob Wohn- oder Schlafzimmer, Kinder- oder Arbeitszimmer, KĂŒche, Flur oder Bad: Das natĂŒrliche Material haucht jedem Raum Leben ein.

Nicht umsonst heißt es auch: Holz lebt. Denn mit der Zeit verĂ€ndern sich die MöbelstĂŒcke, werden dunkler oder verĂ€ndern die OberflĂ€chenstruktur. Ein Nachteil? Im Gegenteil! So mutiert jedes Holz-MöbelstĂŒck mit den Jahren zu einem Unikat.

Doch zu welchem Holz sollte man bei Möbeln greifen? Im Trend liegen zur Zeit vor allem regionale Holzarten. FĂŒr diese MöbelstĂŒcke muss kein Regenwald sterben – und hĂŒbsch sind sie auch noch! Hoch im Kurs liegen diese sieben zeitlosen Holzarten:

1. Buchenholz

Im Buchenholz erkennt man jeden ehemaligen Ast – das macht jedes StĂŒck zum Unikat.

Die Buche ist in Mitteleuropa beheimatet und ĂŒberzeugt mit ihrer rötlichen FĂ€rbung, die mit den Jahren immer deutlicher zum Vorschein kommt. So ist sie auch als Rotbuche bekannt geworden.

Bei der Herstellung von Möbeln punktet die Buche mit ihren Eigenschaften: Sie ist robust und elastisch zugleich, eignet sich somit ideal zur Weiterverarbeitung.

Vor allem in europÀischen Kinderzimmern entdeckt man die Buche hÀufig: als Spielzeug. Zudem wird Buchenholz gerne als Parkett verwendet.

Da die Buche sehr robust ist, wird sie hĂ€ufig zu Kinder- und BĂŒromöbeln verarbeitet. Bei der Stuhlproduktion ist sie das am hĂ€ufigsten verwendete Holz. Auch Betten, Tische, BĂ€nke und Gartenmöbel bestehen oft aus dem strapazierfĂ€higen Buchenholz.

Dass wir alle schon etwas aus Buchenholz zu Hause haben, ist ĂŒbrigens sehr wahrscheinlich: Aus dem Material werden zahlreiche AlltagsgegenstĂ€nde wie etwa Besen, FrĂŒhstĂŒcksbretter, das Nudelholz, WĂ€scheklammern und BĂŒrsten hergestellt.

2. Eichenholz

Eichenholz ist regelmĂ€ĂŸig gemasert und punktet mit seiner Robustheit.

Eichenholz spielt ĂŒberall auf der Welt eine große Rolle – und zwar nicht nur bei der Möbelproduktion, sondern auch beim Hausbau. Eiche ist robust und witterungsbestĂ€ndig, verzieht sich kaum und ist sehr stabil. Zudem ist die Maserung des grau-braunen Eichenholzes sehr beliebt: Sowohl die Jahresringe als auch die Astlöcher sind deutlich erkennbar. Das Kernholz dunkelt mit der Zeit nach.

Neben Böden und Möbeln werden auch WeinfĂ€sser und Kisten aus Eichenholz gefertigt – schließlich hĂ€lt es so einiges aus! Besonders beeindruckend: Auch unter Wasser hĂ€lt die Eiche einiges aus, sodass sie im Schiffsbau verwendet wird. Auch Fenster, TĂŒren und Treppen werden dementsprechend gerne aus Eiche hergestellt.

Das Kernholz der Eiche ist quasi immun gegen Insekten- oder Pilzbefall. Kein Wunder, dass es diese Baumart schon etwa zwölf Millionen Jahre lang gibt!

3. Eschenholz

Die wellige Maserung vom Eschenholz ist ĂŒberall ein Eye-Catcher.

Die Esche wird gerne als Massivholz verwendet, da sie viel Druck standhĂ€lt. So werden StĂŒhle, BĂ€nke und Co. aus dem harten Material hergestellt. Auch KĂŒchenmöbel bestehen oft aus Esche.

Eschenholz eignet sich zudem prima als Wand- oder Deckenverkleidung, aber auch zur Herstellung von Stielen (etwa von Werkzeugen) und SportgerÀten (z. B. SprossenwÀnde, Rodelschlitten). Auch die Queues, die Spielstöcke beim Billard, bestehen oft aus Eschenholz.

FrĂŒher wurde das Holz der Esche enorm beansprucht, etwa bei der Herstellung von Kutschen (Naben, Felgen, Speichen und Co. bestanden aus dem festen Holz) oder beim Maschinenbau (z. B. WebstĂŒhle, Dreschmaschinen). Heute werden noch Musikinstrumente aus dem speziellen Holz geschnitzt, etwa E-Gitarren.

Weißlich bis gelblich oder weißrötlich kommt das Eschenholz daher, seine Heimat liegt in Polen und im Baltikum.

4. Fichtenholz

Fichtenholz ist schlicht gemasert und vielseitig anwendbar.

Die Fichte kommt ursprĂŒnglich aus Skandinavien, hat aber hierzulande schon lĂ€ngst eine neue Heimat gefunden: Es ist die hĂ€ufigste Holzart in Europa. Wegen ihrer FĂ€rbung wird die Fichte als Rottanne bezeichnet, kann bei der Nachdunklung aber auch gelblich-braun daherkommen.

Bretter, Leisten, Latten und Dielen werden gerne aus Fichte hergestellt. Von TreppengelĂ€ndern ĂŒber Dachkonstruktionen bis hin zu TĂŒren und Toren werden viele Dinge aus Fichtenholz hergestellt. Auch Leitern, ZĂ€une und SpielgerĂ€te bestehen zuhauf aus der Fichte. Zupf- und Streichinstrumente können ebenfalls aus diesem Holz bestehen, da es sehr weich und leicht ist und eine geringe Dichte hat, ebenso Teile von Klavieren.

Das Nadelholz kann sich aber auch von seiner zarten Seite zeigen: etwa wenn es zu Papier verarbeitet wird. Auch hat es am Jahresende eine soziale Aufgabe zu erfĂŒllen: In vielen Wohnzimmern steht die Fichte geschmĂŒckt als Weihnachtsbaum umher.

5. Kiefernholz

Kiefernholz ist hell und relativ elastisch – eine Augenweide!

Kiefernholz wird oft als Konstruktionsholz verwendet. Seine Besonderheit: Es weist einen hohen Harzgehalt auf und sorgt so fĂŒr einen angenehmen Duft im Raum. Wer eine Decken- oder Wandverkleidung aus Kiefernholz wĂ€hlt, kauft sich also eine natĂŒrliche Duftnote mit dazu!

Kiefernholz ist hell, hat eine spezifische Maserung und macht sich als Möbelsets gut, etwa als Schrank- und Bett-Kombination im Schlafzimmer oder als EinbaukĂŒche mit Tisch und StĂŒhlen im Essbereich. Auch Babymöbel und Krimskrams-KĂ€sten aus massivem Kiefernholz sehen sehr schön aus und sind zudem sehr robust.

6. Nussbaumholz

Nussbaumholz ist robust und ĂŒberzeugt mit seiner schönen dunklen Maserung.

Die Bezeichnung Nussbaum ist ein Sammelbegriff fĂŒr unterschiedliche Holzarten, wird aber am hĂ€ufigsten fĂŒr den Walnussbaum verwendet. Dieses Holz ist dunkel und sieht edel aus, sodass eher hochklassige Möbel aus ihm hergestellt werden.

FĂŒr große Zimmer eignet sich das Holz als Blickfang. Kombiniert mit Rot, dunklem Blau oder Bordeaux verleiht es jedem Raum eine gewisse Klasse.

Wer ĂŒber das nötige Kleingeld verfĂŒgt – wegen des geringen Vorkommens des Baumes in Deutschland ist es durchaus kostspielig – kann zu einem Echtholzparkett aus Nussbaumholz greifen oder eine ganze Wand mit dem besonderen Naturmaterial verkleiden.

Das Edelholz ist schwer und zĂ€h, strapazierfĂ€hig und stabil. Wegen seiner individuellen, lebhaften Maserung wird es hĂ€ufig auch als Furnier verwendet, also einer dĂŒnnen Holzschicht, die auf weniger wertvolles Holz geleimt wird.

Hochwertige Klaviere, aber auch kĂŒnstlerische Tische werden gerne aus Nussbaumholz gefertigt.

7. Kirschholz

Kirschholz wirkt edel und ist Dank seiner rötlichen Farbe sehr beliebt.

Der Kirschbaum gilt als Edellaubholz, da es zu den eher raren BÀumen hierzulande zÀhlt, wegen ihrer gelbrötlichen bis rotbraunen Maserung aber sehr gefragt ist.

Wie das Nussbaumholz wird auch das Kirschholz hÀufig als Furnier verwendet. Die mittelschwere Holzart ist elastisch und mittelhart bis hart. Kirschholz lÀsst sich leicht polieren und gut verarbeiten.

Im Zeitalter des Biedermeier (1815 - 1848) und des Jugendstils (Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts) waren die warmen Kirschholz-Töne sehr beliebt. Heute werden neben Möbeln auch Accessoires aus Kirschholz hergestellt.

Videotipp: Polizei warnt vor Zahnstocher in der TĂŒr

Einbruchsgefahr: Polizei warnt vor Zahnstocher in der TĂŒr
kao
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.