Dieser eine Fehler torpediert all unsere Aufräumversuche

Soviel sei schon mal verraten: Es ist ein familiäres Problem. Nein, die Gene haben damit ausnahmsweise nichts zu tun.

DIE Expertin, was das Aufräumen angeht heißt Maria Kondo. Nicht nur in ihrer Heimat Japan ist sie ein Star. Ihre Bücher "Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" und "Magic Cleaning: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben" verkaufen sich auf der ganzen Welt wie Wunderreinigungsmittel. Denn schließlich sind unaufgeräumte Wohnungen ein globales Phänomen.

Und Maria Kondo hat den Feind des aufgeräumten Schranks knallhart ausgemacht. Wer erfolgreich Aufräumen will, braucht die Nerven eines Samurais. Und sollte sich von der Familie fernhalten.

Ihre goldene Regel:

Zeigt eurer Familie nicht, was ihr ausgemistet habt!

Was soll das heißen? Ihr habt euch so viele Gedanken gemacht, was ihr behaltet und von was ihr euch trennen wollt. Und das sind Entscheidungen, die oft nicht leicht fallen. Wenn also eure Schwester sich den Stapel Klamotten vornimmt, den ihr gerade aussortiert habt, kann es brenzlig werden: Da werden dann T-Shirts ausgepackt, mit denen man die tollsten Sommer verbracht hat. Und Nostalgie bringt die Entscheidung, sich von etwas zu trennen, ins Wanken. Und schwupps, landet das T-Shirt wieder im Schrank.

Natürlich sollten wir uns nicht leichtfertig von allem trennen. Vor allem wenn es sich um Erbstücke handelt, die uns ans Herz gewachsen sind und die man nicht einfach ersetzen kann. Aber von anderen Sachen müssen wir uns auch trennen. Schließlich wollen wir unser Leben nicht mit Gegenständen vollstopfen, sondern mit Erinnerungen. Und für die ist immer genug Platz!

Und was hilft beim Ausmisten tatsächlich?

  • Setzt euch ein Ziel! Dieses sollte positiv und möglichst konkret sein. Beispiel: Mehr Platz im Wohnzimmer schaffen.
  • Motiviert euch! Malt euch aus, wie schön es ist, wenn ihr im Wohnzimmer mehr Platz geschaffen habt.
  • Setzt euch eine Frist! Bis wann wollt ihr euer Ziel erreicht haben? Ein konkreter Zeitrahmen (z.B. in den nächsten 24 Stunden, am Wochenende, bis zum Ende des Monats) hilft euch dabei, euer Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
  • Besorgt euch Kisten! Alles, was ihr ausmisten wollt, könnt ihr gleich in die richtigen Kisten und Kartons sortiren. Eine für den Müll, eine für den Flohmarkt, eine mit Sachen zum Verschenken und eine Kiste für alles, was ihr behalten wollt, aber nicht ständig braucht.
  • Überlegt euch eine Belohnung! Um die Motivation noch zu steigern, überlegt euch eine Belohnung. "Wenn ich mit dem Aufräumen fertig bin, dann ... ."

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