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Harmonie zieht ein! So gelingt Feng Shui im Garten

Feng Shui im Garten: Garten mit einem Yin Yang Symbol
© ZayacSK / Shutterstock
Feng Shui ist eine komplexe Harmonielehre. Welche Basics für Feng Shui im Garten wichtig sind, zeigen wir hier. 

Feng Shui ist eine traditionelle chinesische Lehre, die Gesundheit und Harmonie verspricht. Bei der komplexen Lehre des Feng Shui werden verschiedene Prinzipien und Aspekte berücksichtigt. Im Mittelpunkt steht jedoch das Konzept des Qi (auch Chi): Diese Energie durchströmt Mensch und Umwelt und soll im richtigen Fluss gehalten werden. Das Qi lässt sich lenken und verstärken – es kann aber auch gestört werden. Wir stellen dir die wichtigsten Basics für deinen Feng Shui-Garten vor.

4 Grundprinzipien für deinen Feng Shui-Garten

1. Yin und Yang

feng shui garten: yin yang symbol
© Tanoy1412 / Shutterstock

Man erkennt es schon an dem Symbol: Yin und Yang beschreibt das Prinzip der Gegensätzlichkeit und der gegenseitigen Ergänzung – wie Tag und Nacht oder Ruhe und Aktivität. Yin steht in diesem Prinzip für das Weibliche und Sanfte, Yang für das Männliche und Kraftvolle. Auf den Garten bezogen trifft das zum Beispiel auf Pflanzen zu, die nach diesen Aspekten ausgewählt werden. Auch hier sollte ein ausgeglichenes Verhältnis vorhanden sein.

2. Die fünf Tiere

feng shui garten: drache vor blauem Himmel
Die Drachenseite steht für die männliche Energie. 
© love_studio / Shutterstock

Zur Landschaftsgestaltung gehört die Formation der fünf Tiere, die das Gelände schützen sollen:

  • Links befindet sich die Drachenseite, sie steht für die männliche Kraft. Hier können zum Beispiel große Bäume gepflanzt werden. 
  • Rechts ist die Tigerseite, die steht wiederum für die weibliche Kraft. In diesem Bereich sollte auf niedrige Pflanzen gesetzt werden. 
  • In der Mitte wird das Haus durch die Schlange repräsentiert und durch die Drachen- und Tigerseite geschützt.
  • Hinten befindet sich die Schildkröte, die Schutz bieten soll, daher sind große und dicht zusammenstehende Bäume sinnvoll. 
  • Vorne ist der Phönix. Hier sollte der Blick frei schweifen können.

3. Die fünf Elemente

Feng Shui Garten: Karte mit Bildern der fünf Elemente
Die fünf Elemente: Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz
© Africa Studio / Shutterstock

Die fünf Elemente (Holz, Wasser, Feuer, Metall und Erde) beeinflussen sich gegenseitig, sie können sich stärken, aber auch schwächen! Im Garten sollten sie alle vorhanden sein und einen geschlossenen Kreislauf bilden. Die Elemente können auch bestimmte Lebensbereiche unterstützen (siehe nachfolgende Punkte). Im Feng Shui wird jedem Element noch eine bestimmte Farbe sowie Materialien und Formen zugeordnet, mit denen du die passenden Pflanzen & Co. für deinen Garten bestimmten kannst.

4. Bagua/Acht Trigramme

Wer sich bereits etwas mit Feng Shui befasst hat, hat sicherlich schon vom Bagua gehört. Das Raster besitzt acht Felder, jedes steht für einen Lebensbereich und in der Mitte steht das neunte Feld, das Qi. Das Bagua-Schema kannst du auf Wohnbereiche oder gar dein ganzes Haus, und natürlich auch auf deinen Garten anwenden.

So sieht es aus:

feng shui garten: bagua-raster
© Peter Hermes Furian / Shutterstock

1. Karriere

2. Beziehungen/Ehe

3. Familie

4. Wohlstand

5. Chi

6. Freunde/Reisen

7. Kinder/Kreativität

8. Wissen

9. Ruhm

Bagua wird mit dem Feld Karriere (siehe Pfeile in der obigen Abbildung) an dem Eingangsbereich des Gartens angelegt. Durch eine bestimmte Gestaltung der Bereiche, kannst du ausgewählte Lebensbereiche positiv beeinflussen.

Die Harmonielehre ist komplex, wer also seine Wohnung und/oder seinen Garten Feng Shui-konform gestalten möchte, sollte einen Feng Shui-Berater aufsuchen, um die bestmögliche Gestaltung zu finden.

Hier findest du weitere Tipps für Feng Shui im Schlafzimmer und Feng Shui im Wohnzimmer. Die neusten Trends und spannende Einrichtungsideen, gibt's hier.  

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jd

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