Krokusse pflanzen: Standort und Pflege

Egal ob im Rasen oder in Balkonkästen – wir verraten, wie ihr Krokusse pflanzen könnt, damit die Frühblüher und Herbstblüher gut gedeihen. 

Krokusse pflanzen: Pflanzzeit und Standort

Krokusse bevorzugen im Frühjahr Feuchtigkeit und im Sommer und Herbst darf es trocken sein. Generell ist Staunässe zu vermeiden.

  • Herbstkrokusse sollten Ende August eingepflanzt werden. Die Knollen mögen vor allem durchlässigen und humosen Boden. Der Standort sollte möglichst sonnig bis halbschattig sein. Die Herbstkrokusse bevorzugen einen Boden mit hohem Lehmanteil. Die Blütezeit beginnt im September und geht bis etwa November. Beliebte Sorten sind der Ring-Herbst-Krokus (Crocus kotschyanus), der Herbst-Safran (Crocus sativus) und der Pracht-Herbst-Krokus (Crocus speciosus). 
  • Bei frühblühenden Krokussen wird eine Pflanzzeit zwischen September und Oktober empfohlen. Hierbei ist wichtig, dass der Boden noch nicht gefroren ist. Die Frühblüher mögen es besonders sonnig. Auch hier wird ein durchlässiger Boden bevorzugt. Dieser kann durchaus steinig oder sandig sein. Die Blütezeit beginnt ab Februar und endet etwa im Mai. Zu den beliebtesten Sorten gehören der Frühlings-Krokus (Crocus vernus), der Balkan-Krokus (Crocus chrysanthus) und der Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus). Letzterer harmoniert sehr gut mit Schneeglöckchen.

Krokusse pflanzen: So funktioniert's

Wenn wir den richtigen Standort ausgewählt haben, können wir zwischen Ende August und Oktober die Knollen einpflanzen. Dann kommt es auf die richtige Tiefe und den Abstand an. 

Die optimale Tiefe zum Einsetzen der Krokuszwiebeln liegt bei etwa sieben bis zehn Zentimetern. Hierbei sollte ein Pflanzabstand von etwa einer Knolle eingehalten werden.

Krokusse pflanzen: Die besten Pflege-Tipps

  • Pflanzen wir die Zwiebelblumen im Garten ein, sollten wir mit dem Rasenmähen warten, bis Blätter und Blüten des Krokus verwelkt sind.
  • Im Freien müssen Krokusse nicht gegossen werden und wenn dann nur ganz vorsichtig.
  • Um den Krokus vor Wühlmäusen zu schützen, können wir sie in eine Pflanzschale bzw. in Pflanzkörbe setzen, welche mit in die Erde gesetzt werden. Das erleichtert zudem das Umpflanzen der Zwiebelpflanzen fürs nächste Jahr. 
  • Krokusse sind winterhart und brauchen keinerlei Extra-Pflege für die Überwinterung.
  • Generell muss der Krokus nicht gedüngt werden, da er sich die Nährstoffe aus der Umgebung zieht. Nichtsdestotrotz können wir bei der Pflanzung flüssigen Volldünger oder Blaukorn dazugeben. 
  • Krokusse vermehren sich von alleine. Wir können die Tochterzwiebeln ausgraben und an einen anderen Ort einpflanzen.
  • Nicht nur eine Krokuswiese ist schön anzusehen, wir können die Pflanzen auch in einem Topf in unserem Haus pflegen. Davor müssen sie jedoch eine Kältephase durchlebt haben. Hierfür müssen wir die Krokuszwiebeln ab November in einen Topf an einen kühlen Ort stellen und dürfen sie erst ins Zimmer stellen, wenn sich nach etwa zehn Wochen Wurzeln gebildet haben. 

Weitere Ideen rund um die Gartengestaltung gibt es auf unserer Pinterest-Pinnwand. Vom Tulpen pflanzen übers Avocado pflanzen bis hin zum Rosmarin pflanzen ist alles dabei. 

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