Rosmarin pflanzen: Die besten Tipps

Rosmarin pflanzen funktioniert ganz einfach. Was ihr beim Anpflanzen in eurem heimischen Garten oder im Topf beachten müsst, erfahrt ihr hier. 

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) kann nicht nur zum Kochen als mediterranes Gewürz eingesetzt werden, sondern hat auch eine heilende Wirkung – zum Beispiel kann er getrocknet im Tee Kopfschmerzen lindern. Es wäre also ganz schön praktisch, ihn im heimischen Kräutergarten zu haben, oder? Wir verraten, wie ihr den Halbstrauch anpflanzt.

Rosmarin pflanzen: Standort und Pflanzzeit

  • Der Halbstrauch mag es gerne warm und kann einen sonnigen Standort sehr gut ab. Selbst in der prallen Sonne kommt die Pflanze zurecht. Kein Wunder, denn sie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. 
  • Der Boden sollte nährstoffreich, trocken und durchlässig sein. Die Erde können wir mit etwas Sand mischen. Da der Rosmarin Staunässe gar nicht leiden kann, empfiehlt sich eine Schicht aus etwas Kies als Drainage.   
  • Die Pflanzzeit von Rosmarin beginnt ab dem späten Frühjahr – etwa ab Mai. 

Rosmarin pflanzen: So funktioniert's

  • Rosmarin können wir ab Mai ins Beet aussäen, jedoch ist diese Variante weniger erfolgsversprechend als das Einsetzen von Jungpflanzen. Die Stecklinge können wir in einen Topf pflanzen, auf die Fensterbank stellen und nach einer Zeit ins Beet umsetzen. 
  • Der Pflanzabstand im Beet sollte etwa 50 Zentimeter betragen, da die Pflanze bis zu zwei Meter hoch werden kann.
  • Ob als Freilandpflanzen oder Balkonpflanzen – wir können sie das ganze Jahr über ernten. 

Rosmarin pflanzen: Die besten Pflegetipps

  • Gießen: Rosmarin braucht regelmäßig Wasser, aber dafür nur in Maßen. Hier gilt: Weniger ist mehr. Zum Gießen des Rosmarins können wir Leitungswasser verwenden. 
  • Düngen: Auf Dünger können wir besonders bei Freilandpflanzen verzichten. Wenn überhaupt, können wir bei den Balkonpflanzen etwas Hornspäne auf die Erde geben. 
  • Schneiden: Generell schneiden wir den Strauch regelmäßig, um an die Zweige und Blätter zu kommen. Zusätzlich empfiehlt sich einmal im Frühjahr ein kräftiger Rückschnitt mit einer Schere oder einem Messer, um das Wachstum der Triebe anzuregen. Hierfür sollten die Triebspitzen kurz über den verholzten Bereichen abgeschnitten werden. 
  • Umtopfen: Rosmarin im Topf kann alle zwei Jahre im Frühjahr umgetopft werden, da die Pflanze schnell wächst. Das Umsetzen im Beet sollte recht früh passieren, wenn klar wird, dass der Standort nicht ausreichend groß ist. Ansonsten sollte Rosmarin eher selten umgepflanzt werden, da die Wurzeln tief in die Erde gehen und beim Umpflanzen möglichst unbeschädigt bleiben sollten. 
  • Überwintern: Generell gibt es winterharte Sorten (beispielsweise 'Arp', 'Blue Winter' oder 'Veitshöchheim'), die wir für das Beet bevorzugen sollten. Dennoch muss für einen Winterschutz aus Herbstlaub oder Schilfrohrmatten gesorgt werden. Topfpflanzen, die auf keinem geschützten Balkon stehen, sollten wir ab Oktober in ihr Winterquartier stellen. Der Raum sollte hell und kühl sein. 

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Rosmarin pflanzen: Rosmarin im Topf
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