Schnecken bekämpfen: Die besten Tipps

Schnecken verursachen im heimischen Blumenbeet Schäden, die Hobbygärtner gar nicht lustig finden. Die besten Tipps zum Schnecken bekämpfen, findet ihr hier – ganz ohne Chemie!

Um Ungeziefervernichtungsmittel wie Schneckenkorn und Co. machen wir gerne einen großen Bogen. Für die Schneckenbekämpfung setzen wir auf Hausmittel, die weder umwelt- noch gesundheitsschädlich sind. Vor allem Nacktschnecken (besonders spanische Wegschnecken und Tigerschnegel) sind ungebetene Gäste, während sich Schneckenarten mit Gehäuse (Gehäuseschnecken wie Garten-Bänderschnecken und Weinbergschnecken) in unserem Garten eher weniger gefräßig verhalten. 

Schnecken bekämpfen: Die besten Tipps

  • Schnecken absammeln: Wir können die Schnecken von den Pflanzen nehmen, in einen Eimer legen und weit vom Garten entfernt aussetzen. Das Ganze ist hilfreich, jedoch ziemlich aufwendig. 
  • Schneckenzäune bauen: Wir können Schnecken auch einfach mit Hilfe von Barrieren von den Pflanzen fernhalten. Den Schneckenzaun erhält ihr im Fachhandel oder ihr baut den Schneckenzaun einfach selbst. Regelmäßiges Absammeln ist hier ein Muss. 
  • Gerüche einsetzen: Den Geruch von Lavendel, Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Zwiebeln können die Schädlinge gar nicht leiden. Einige dieser Pflanzen und Kräuter können daher einfach im Garten angepflanzt werden. Eine Anleitung gibt es hier: Lavendel pflanzen
  • Gieß-Zeiten einführen: Das Beet sollte am frühen Morgen (und nicht abends) gegossen werden, damit feuchtigkeitsliebende Nacktschnecken nicht so leicht an ihre Nahrung kommen. Die Erde kann so über den Tag hinweg schneller trocknen und den Schnecken wird der Weg zur Beute erschwert. 
  • Bodenpflege überdenken: Ist der Boden schön feucht, finden das Schnecken besonders gut. Daher sollte zu viel Feuchtigkeit vermieden werden. Also auch nur dann mulchen, wenn es nötig ist.

Schnecken bekämpfen: Die besten Hausmittel

  • Kaffeesatz: Wer großflächig Kaffeesatz um einzelne Pflanzen streut, schafft damit umweltfreundliche Barrieren, die Schnecken vertreiben und Fraßschäden verhindern.
  • Bierfallen: Für die Schneckenbekämpfung können Bierfallen eingesetzt werden. Hierfür füllt ihr in einen Plastikbecher etwas Bier. Das Ganze verseht ihr dann mit Schlupflöchern, damit die Weichtiere von dem Geruch angelockt werden. Die Tierchen krabbeln in den Becher und ertrinken. Die Gefahr bei dieser Methode besteht jedoch darin, dass auch Schnecken aus dem Nachbarsgarten vorbei kommen. 
  • Rasenmoos: Moos enthält fraßhemmende Stoffe, wodurch die Schnecken von den Pflanzen ablassen. 
  • Sand: Schnecken kommen mit nur viel Mühe über feinkrümelige Böden und meiden diese daher gerne. 
  • Eierschalen: Zerbrochene Eierschalen können unter Sägespäne (im Verhältnis 1:1) gemischt und als ringförmige Barriere eingesetzt werden. 
  • Kupfer: Bei einer Schneckenplage hilft Kupfer. Das Salatbeet kann auch ganz einfach mit einem Kupferdraht vor Schnecken geschützt werden. 

Neben unangenehmen Aufgaben wie dem Blattläuse loswerden oder Silberfische bekämpfen, können wir unsere Wohnung und unseren Garten auch einfach mit hübschen Pflanzen verschönern. Tolle Ideen und coole Trends findet ihr auf unserer Pinterest-Seite

Urban Farming: Gemüse auf dem Balkon


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