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Schicke Ideen fürs Outdoor-Zimmer! So gelingt die Terrassengestaltung

Terrassengestaltung: Terrasse mit Rattanmöbeln
© Photographee.eu / Shutterstock
Die Terrassengestaltung sollte gut durchdacht sein, schließlich ist das Freiluftzimmer im Sommer in Dauerbenutzung. Wir stellen dir die schönsten Stile vor sowie hilfreiche Tipps und verraten, welche Highlights die Gestaltung abrunden. 

3-Punkte-Plan für die Terrassengestaltung

Die Terrassengestaltung braucht eine gewisse Vorbereitungszeit und Planung. Mit diesem 3-Punkte-Plan geht garantiert nichts schief!

3 Steps für Terrassengestaltung:

  1. Bedürfnisse ermitteln
  2. Stil auswählen
  3. Plan erstellen

Step 1: Bedürfnisse ermitteln

Wichtig für die Gestaltung ist es, herauszufinden, was du dir für deine Terrasse wünscht. Möchtest du viele Gäste empfangen, grillen, feiern oder stattdessen lieber ein größeres Beet oder nur eine Rasenfläche zum Liegen haben? Lieber alles möglichst pflegeleicht oder ist Gartenarbeit für dich Entspannung? Schreib es auf, so lassen sich Gedanken besser fassen und überblicken.

Step 2: Stil auswählen

Landhausstil, urban oder lieber asiatisch – die Terrasse lässt sich nach Belieben gestalten. Besonders stimmig wird es, wenn die Terrasse optisch zum Haus und zum restlichen Interieur passt. Das sind besonders beliebte Stile für die Terrassengestaltung:

Landhaus

Der Landhausstil setzt auf natürliche Materialien wie Holz, Rattan, Stein und Ton, bei Textilien liegt der Fokus auf Baumwolle und Leinen. Shabby Chic verfeinert diesen Stil und gibt ihm eine besondere Note. Auf der Terrasse stehen schicke Holz- oder verschlungene Metallmöbel, Pflanztöpfe und Gießkanne aus Zink und Freesien, Flieder oder Kornblumen verwandeln den Garten in einen idyllischen Landgarten, während Kies, Holz oder Granit den Boden der Terrasse veredeln.

Highlight: Dekorative Elemente wie das hübsch gemusterte Teeservice als Blumentöpfe.  

Tipp: So kannst du Shabby Chic selber machen:

Skandinavischer Chic

Scandi Chic ist derzeit überall zu sehen und lässt sich auch hervorragend für die Terrasse umsetzen. Überflüssiger Schnickschnack ist dabei jedoch fehl am Platz. Gedeckte Farben, schnörkellose Formen und natürliche Materialien wie Holz und Baumwolle spielen hier die Hauptrolle.

Terrassengestaltung: Terrasse mit Sofalounge und Hängesessel
© Photographee.eu / Shutterstock

Um dem ganzen Stil ein großen Touch Gemütlichkeit zu verpassen, setzt der Scandi Chic auf Textilien: Kissen, Plaids und ein Outdoor-Teppich sollten auf der Terrasse nicht fehlen.

Highlight: Geschickt gesetztes Licht mit Lichterketten, Windlichtern und Laternen.

Asian Style

Wie der skandinavische Stil verzichtet auch der asiatische auf pompöses Design. Der Look konzentriert sich auf das Wesentliche. Grüne Pflanzen statt bunter Blumenbeete stehen im Zentrum, wie bspw. Bonsais oder Bambus. Der asiatisch gestaltete Garten setzt auf ruhige Holz- und Steinoptik.

Highlight: Ein Sonnenschirm im asiatischen Design auf der Terrasse.

Modern

Eine modern gestaltete Terrasse besteht häufig aus großen grauen Terrassenplatten oder einem Bodenbelag aus Holz-Polymer-Werkstoffen, auch WPC genannt, die eine Holzoptik ausstrahlen, dabei leichter zu reinigen und auch barfußtauglich sind. Eine Outdoorküche zieht auch immer mehr Fans an, die gerne Freunde und Familie im Freien bekochen bzw. begrillen.

Terrassengestaltung: Outdoorküche
© alexandre zveiger / Shutterstock

Die moderne Terrasse verzichtet auf romantische Elemente und intensive Farben, stattdessen herrschen gedeckte Töne beim Bodenbelag als auch bei den Möbeln vor. Die Deko ist schlicht und akzentuiert gesetzt.

Highlight: Ein Wasserspiel auf der Terrasse sorgt für einen besonderen Blickfang und bewahrt die Terrasse davor, trist zu wirken.  

Mediterran

Terrassengestaltung: Terrasse mit Rattanmöbeln und Meerblcik
© alexandre zveiger / Shutterstock

Die mediterran gestaltete Terrasse strahlt Gelassenheit und Sommerfeeling pur aus. Naturstein, leuchtende Blumen und helle Farben sorgen für diese warme und freundliche Atmosphäre. Der Naturstein in Terracotta ist der Klassiker für eine Terrasse im mediterranen Stil, aber auch unregelmäßig geformte Bodenfliesen vermitteln dieses Flair. Bei den Gartenmöbeln kommt es nicht auf ein bestimmtes Material an, am besten verzichtet der Mediterran-Liebhaber aber auf Kunststoff-Möbel und legt sich eher Korb-, Rattan- oder einfache Eisenmöbel zu. Ein Sichtschutz aus Natursteinen verstärkt das sommerleichte Feeling und schützt gleichzeitig vor neugierigen Blicken.

Highlight: Terracottatöpfe mit einem Olivenbäumchen oder einer Zitruspflanze holen den Süden direkt auf die Terrasse.

Romantisch

Terrassengestaltung: Gusseiserne Stühle und Tisch im Garten
© sasin / Shutterstock

Der Landhausstil beinhaltet bereits eine Grundromantik, wer das noch steigern möchte, setzt vor allem Highlights mit Accessoires. Das können verzierte und zusätzlich dekorierte Metallvogelkäfige sein, ein üppiger Blumenstrauß auf dem Terrassentisch oder ganz viele Lichter und Lichterketten über die Terrasse verteilt.

Terrassengestaltung: Pergola mit Sitzecke
© Ekaterina Lin / Shutterstock

Highlight: Eine Pergola zum Beispiel mit Rosensträuchern oder anderen Rankpflanzen umschlungen. Dieser Säulengang sieht nicht nur entzückend aus, er spendet auch Schatten und ist ein guter Sichtschutz.  

Step 3: Plan erstellen

Wenn du dich für einen Stil entschieden hast und weißt, wofür deine Terrasse mit Garten genutzt werden soll, geht es an die konkrete Planung. Entwerfe eine Zeichnung mit Maßen und Größen, so kannst du wie du willst herumexperimentieren. Beachte dabei folgende Aspekte:

  1. Ermittle die Grundstücksgröße.
  2. Zeichne die gewünschten Teilbereiche ein.
  3. Solltet du dich für eine Neugestaltung entscheiden, suche dir den passenden Bodenbelag (Stil und Pflegeaufwand beachten) aus und berechne, wie viel Material du benötigst. Vielleicht ist es sinnvoll, sich "Reserveplatten" mitzubestellen.
  4. Recherchiere, welche Möbel dir gefallen und welche wohin passen (Größe und Nutzungsradius beachten!).

Was gehört in jeden Garten?

Eine Terrasse ist üblicherweise vom Rest des Gartens durch einen Bodenbelag abgegrenzt. Der Boden kann aus Fliesen, Platten oder Dielen bestehen, das Material ist sowohl eine Geschmacksfrage als auch eine Frage der Nutzung bzw. der Bedürfnisse. Beliebte Bodenbeläge sind:

  • WPC ist pflegeleicht, aber kann sich auch schnell aufheizen bei Sonne.
  • Holzdielen aus z. B. Douglasie sind sehr robust und langlebig.
  • Tonsteine sind frostbeständig und wasserdicht.
  • Natursteine versprühen eine natürliche Atmosphäre, können sich im Sommer aber auch stark aufheizen.

Wer noch einen Balkon am Haus hat: Der richtige Boden ist auch für einen Balkonbelag wichtig!

Worauf achten bei großer/kleiner Terrasse?

Auch ein kleiner Garten mit Terrasse wird zur Wohlfühl-Oase! Auf diese Punkte solltest du bei der Gestaltung achten:

  • Plane auch hier die Gliederung im Vorfeld.
  • Nutze Raumteiler, wie bspw. Stauden oder Rankgitter, um Bereiche optisch voneinander zu trennen und so zu unterteilen.
  • Wähle schlanke Sträucher und Bäume, statt wuchtiger Pflanzen.
  • Dein Garten wirkt tiefer, wenn du verschiedene Höhen einbaust, z. B. mit einer erhöhten Terrasse und Hochbeeten.
  • Ein vertikaler Garten spart Platz.
  • Setze mit einem Blickfang einen Akzent, dieser erzeugt noch mal ein Gefühl von Tiefe. Das können auch schicke Gartenmöbel sein!

Bei einem großen Garten hast du mehr Platz zur Verfügung, aber gerade dann ist eine gründliche Planung vorteilhaft. Gerne verschätzt man sich mal bei der Größe von Möbeln oder beim Kauf von Terrassenplatten und hat am Ende zu viel oder zu wenig davon ... Überlege dir, ob du ein Blumenbeet möchtest und wenn ja, wie aufwendig die Pflege sein darf. Oder ob du stattdessen auf pflegeleichten Rasen setzt und lieber die Terrasse größer planst. 

Terrasse mit Accessoires dekorieren

Die Terrasse lässt sich auch ohne neuen Boden oder eine neue Lounge-Ecke gemütlich gestalten. Große Effekte erzeugst du mit Licht, wie Lichterketten und große und kleine Windlichter, aber auch Solar-Steckleuchten um die Terrasse herum. 

Terrassengestaltung: Terrasse mit Lichterketten und WIndlichtern
© jackmazur / Shutterstock
Terrassengestaltung: Solarlampen im Beet
© Grisha Bruev / Shutterstock

Auch kleine ausgewählte Stücke wie Blumentöpfe auf einer schmucken Pflanzentreppe oder Wanddeko zaubert ein Wohlfühl-Flair auf die Terrasse. Damit kannst du deine Terrasse noch verschönern:

  • große und kleine Blumentöpfe im Mix
  • kleiner Springbrunnen oder Trinkbrunnen für Vögel
  • Hängelampen
  • Hängevasen
  • vertikaler Garten

Das gewisse Etwas für die Terrasse

Terrassengestaltung: Garten mit weißem Pavillion
© Lee Yiu Tung / Shutterstock

Wenn du noch etwas Besonderes für deinen Garten suchst, ist vielleicht eine der folgenden Ideen etwas für dich:

  • Eine Feuerstelle für gemütliche Abende mit Freunden.
  • Pavillion, dafür ist viel Platz nötig, den man übrig haben sollte. Bietet dennoch einen wunderschönen Rückzugsort zum Lesen oder Relaxen.
  • Hollywoodschaukel, auch die nehmen etwas Raum ein, sind jedoch uuuurgemütlich und macht Jung und Alt Spaß!
  • Ein schicker Strandkorb bringt Urlaubsfeeling auf die Terrasse – wetten du kannst darin das Meer riechen?!

In der BRIGITTE -Community kannst du dich rund um das Thema Wohnen austauschen. 


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