Corona-Projekte: Davon solltest du lieber die Finger lassen

Du hast in der Corona-Zeit einfach soooo viel Zeit? Von welchen Projekten du jedoch trotz Langeweile lieber die Finger lassen solltest, zeigen wir dir hier. 

Zeit ist aktuell bei den meisten sicher keine Mangelware. Vieles, wozu man sonst keinen Raum hat, lässt sich momentan gut erledigen. Es gibt jedoch Projekte, die man dann aus reiner Langeweile macht und eigentlich nicht wirklich Ahnung davon hat. Hiervon solltest du lieber Abstand nehmen und noch einmal darüber nachdenken, ob du es dir wirklich zutraust und nicht am Ende unzufrieden mit dem Ergebnis bist oder gar ein Chaos entsteht.  

Haare schneiden

Die Friseure öffnen nun langsam wieder, haben allerdings aufgrund der hohen Nachfrage lange Termin-Wartezeiten. Wenn du zum Warten zu ungeduldig bist, solltest du es besser einmal mehr überdenken, bevor du selbst zur Schere greifst. Klar, einen einfachen Schnitt kriegst du hin. Hier erklären wir dir, wie es geht: Haare selber schneiden. Wenn es dann aber um Stufen oder ähnlich Kompliziertes geht, solltest du lieber abwarten. Das kann nämlich sonst schnell in die Hose gehen und wenn die Haare einmal ab sind, sind sie ab.  

Nachtaufnahme: Er traut seinen Augen nicht als er seine Katze sieht!

Also: Lieber zwei Wochen länger die Mähne ertragen und auf den Friseurbesuch warten.  

Waxen

Wer sich sonst immer den Luxus einer professionellen Haarentfernung gönnt, sollte besser auf eine Heim-Behandlung verzichten. Denn wenn es falsch ausgeführt wird, kann Waxen zu starken Hautirritationen oder gar Verbrennungen führen. 

Eine gute, temporäre Lösung für die Überbrückung ist hier dann der gute, alte Handrasierer. Und dabei: Rasierschaum nicht vergessen! 

Haustier anschaffen

Ja, die meisten von uns haben aktuell sehr viel Zeit. Die Zeit allein zuhause wird nicht unbedingt angenehmer und da kommt schnell der Wunsch nach einem flauschigen Freund. Man sieht die vielen Hundebesitzer im Park, die mit ihren Vierbeinern spielen und alles sieht so harmonisch aus.

Aber Vorsicht: Ein Haustier bedeutet viel Arbeit, Energie, Verantwortung und auch Geld. Man muss sich vor dem Anschaffen eines Tieres genau informieren, ob es in der eigenen Wohnung eine Chance auf ein artgerechtes Leben und man selbst die Ressourcen dazu übrig hat – auch nach Corona-Zeiten, wenn der Alltag wieder beginnt. Wo lasse ich es dann? Habe ich das Geld für eine Betreuung? Und die Zeit, mich nach der Arbeit noch mit ihm zu beschäftigen? Finanzielle Mittel für Futter und Tierarzt? Das alles und noch vieles mehr spielt eine große Rolle und muss bedacht werden.  

Alternative: Lieber mal den Nachbarn fragen, ob man sich dessen Hund für einen Spaziergang “ausleihen“ kann.  

Heimwerkarbeiten

Wenn man so viel Zeit zuhause verbringt, kann man schnell in einen Putz-Wahn verfallen und fragt sich, was in den eigenen vier Wänden noch alles gemacht werden muss. Dabei fallen dann gern auch mal Sanitär- und Elektroarbeiten auf. Die Lampe funktioniert nicht mehr, die Dusche ist undicht oder der Wackelkontakt in der Steckdose hinter dem Sofa. Für all das hätte man ja jetzt theoretisch genug Zeit. Allerdings sollte man bei solch speziellen Arbeiten in den meisten Fällen doch lieber einen Profi kommen lassen. Ansonsten sind kaputte Wasserleitungen und Stromschläge vorprogrammiert. Wenn man sich nicht absolut sicher ist, sollte man es besser lassen und auf jemanden warten, der es gelernt hat.  

Es gibt jedoch auch in Corona-Zeiten sanitäre Notdienste, die mit Sicherheitsabstand Hausbesuche machen. Und für das Steckdosen-Problem gibt es telefonische Beratungen, bei denen man gemeinsam herausfinden kann, wo das Problem liegt.  

Zu viel online bestellen

Online-Shopping ist ja so eine tolle Sache. Und aktuell bietet es sich natürlich noch einmal mehr an, per Mausklick den Kleiderschrank aufzufüllen. Das ist ja auch völlig in Ordnung. Man sollte nur darauf achten, es nicht zu sehr zu übertreiben und nicht nur aus Langeweile Dinge zu bestellen, von denen man schon vor der Lieferung weiß, dass man sie nur anprobiert und wieder zurückschickt. Das belastet unnötig unsere Umwelt und verzögert die Lieferprozesse und überfordert die Lieferdienste.  

Außerdem unterstützt man so nur die großen Konzerne, die sich auch so schon solide in der Krise halten können. Die Boutique von neben an geht dabei dann aber leer aus und geht im schlimmsten Fall pleite.  

Aktuell öffnen wieder viele kleinere Klamottenläden und es ist sinnvoll, diese auch weiterhin zu unterstützen, wenn man dies sonst immer getan hat.  

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im "Coronavirus-Forum"  der BRIGITTE-Community vorbei!

Wer hier schreibt:

Alienna Strahl
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.