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Energiespartipps So kannst du im Alltag Energie sparen und die Umwelt schützen

Eine Frau dreht eine neue Glühbirne in eine Lampe ein
© Andrey Popov / Adobe Stock
Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt schonen? Das ist einfacher, als du denkst. Energie zu sparen hat einen positiven Nebeneffekt: Nicht nur du hast etwas davon, sondern gleich der ganze Planet. Wir verraten die besten Energie-Spartipps für deinen Alltag. 

Angesichts der steigenden Strom- und Heizkosten machen sich viele Menschen im bevorstehenden Winter sorgen. Hohe Kosten für die eigenen Grundbedürfnisse zu zahlen, die in der Wohnung anstehen, ist etwas, dass nun einige beschäftigt. Wir geben dir ein paar Tipps mit auf den Weg, die dir helfen, deinen Energiebedarf zu verringern. Und zwar ohne dass du dafür auf etwas verzichten musst.

So sparst du Energie

Natürlich hat sich die Technik in den letzten Jahren weiterentwickelt und die meisten Geräte, die wir benutzen, verbrauchen heute bereits weniger Strom als noch vor ein paar Jahren. Dennoch kann man immer noch etwas mehr Energie einsparen. Wer weniger Strom und Wärme verbraucht, schont dabei zusätzlich die Umwelt und kann bares Geld sparen. Vielleicht kannst du dich so am Ende des Jahres sogar über eine Rückzahlung freuen. Wir verraten dir, wie es dir gelingt in deinem Haushalt Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen.

Dieser Beitrag ist Teil einer Schwerpunktwoche, in der sich RTL Deutschland, wie schon in den vergangenen Jahren, intensiv mit Fragen der Nachhaltigkeit befasst – in diesem Jahr mit einem besonderen Blick auf das Thema Energie. Vom 24. bis zum 30. Oktober finden Sie auch in anderen Medien von RTL Deutschland (etwa bei RTL oder Vox) viele Angebote zur Nachhaltigkeitswoche.
Dieser Beitrag ist Teil einer Schwerpunktwoche, in der sich RTL Deutschland, wie schon in den vergangenen Jahren, intensiv mit Fragen der Nachhaltigkeit befasst – in diesem Jahr mit einem besonderen Blick auf das Thema Energie. Vom 24. bis zum 30. Oktober finden Sie auch in anderen Medien von RTL Deutschland (etwa bei RTL oder Vox) viele Angebote zur Nachhaltigkeitswoche.
© RTL

Energiespartipps für deinen Alltag:

  • Umrüsten auf LED – und öfter das Licht ausmachen: Moderne LED-Birnen verbrauchen deutlich weniger Strom als Energiesparlampen und nur noch einen Bruchteil der klassischen Glühbirnen. Außerdem gilt: Lass besser kein Licht in Räumen brennen, in denen du dich nicht aufhältst. Wenn du mit Licht in einer leeren Wohnung Einbrechende verschrecken willst, setze für diesen Zweck lieber Zeitschaltuhren ein.
  • Wasser zum Kochen erhitzen: Ein klassischer Trick, den noch viel zu wenige nutzen, ist es heißes Wasser in einem Wasserkocher aufzukochen. Das kann beispielsweise schneller funktionieren als mit nicht so fix heiß werdendem Wasser aus dem Hahn. Auch ist es effektiver und verbraucht wesentlich weniger Energie als das Erhitzen von Wasser auf dem Herd. Aber Achtung: Du verschwendest Energie, wenn du den Wasserkocher selbst dann voll machst, wenn du nur wenig brauchst (zum Beispiel für eine Tasse Tee). Deswegen erhitze nur so viel Wasser wie du wirklich brauchst. Zum Abwaschen von Geschirr kann diese Variante ebenfalls hilfreich für dich sein. Mische das Wasser allerdings unbedingt mit etwas kaltem aus dem Hahn, damit du dir nicht die Hände verbrühst.
  • Sei beim Kochen clever: Wenn du dir etwas zu Essen machst, kommst du nicht daran vorbei, Energie zu verbrauchen. Allerdings kannst du mit zwei Mini-Tricks jede Menge Strom sparen: Setze beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf, damit weniger Hitze entweicht und drehe die Herdplatte ruhig schon ein paar Minuten früher aus. Die Restwärme reicht in den meisten Fällen aus (– das funktioniert natürlich nicht bei Gas- und Induktionsherden). Gleiches gilt beim Backen: Du kannst den Ofen etwas früher ausmachen und er wird noch einige Minuten fast genauso heiß sein – das ist geschenkte Energie!
  • Wasche bei niedriger Temperatur und nur volle Maschinen: Sowohl Waschmaschinen, als auch Waschmittel sind heutzutage so gut weiterentwickelt, dass die meisten Flecken schon bei niedrigen Temperaturen rausgehen – die klassische Kochwäsche hat damit so gut wie ausgedient. Außerdem solltest du die Maschine immer vollmachen, damit es sich lohnt, das Wasser zu erhitzen.
  • Trockne deine Wäsche auf einem Wäscheständer: Wenn du deine frisch gewaschenen Sachen auf der Leine oder einem Wäscheständer aufhängst und auf einen elektrischen Trockner verzichtest, kannst du durch den gesenkten Stromverbrauch zwischen 150 und 200 Euro im Jahr einsparen (übrigens kannst du deine Wäsche auch bei bei Frost trocknen).
  • Achte beim Kauf von neuen Geräten auf die Energieklasse: Bei der Anschaffung eines neuen Kühlschranks, einer Spülmaschine oder eines Fernsehers solltest du immer darauf Acht geben, wie hoch der Energieverbrauch der Geräte ist. Ein in der Anschaffung günstigeres Gerät kann sich als wahrer Stromfresser entpuppen.
  • Heize mit Verstand: Viel Energie verbrauchen wir vor allem beim Heizen. Deswegen solltest du immer darauf achten, dass das Fenster geschlossen ist, wenn die Heizung an ist. Außerdem solltest du darauf achten, dass keine Gegenstände direkt vor oder auf der Heizung stehen, die die Energieabgabe mindern. Passe ebenfalls darauf auf, dass deine Wohnung nicht auskühlt – besser ist es, die Heizung nur ein bisschen niedriger zu drehen, wenn du nicht zu Hause bist. Das spart Heizkosten und ist gut für den Klimaschutz, denn du verbrauchst viel mehr Energie, wenn du eine kalte Wohnung wieder hochheizen musst. Wird deine Heizung nicht richtig warm? Eine regelmäßige Entlüftung ist in jeder Wohnung wichtig, am besten tust du das einmal im Jahr, um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig warm wird.
    Übrigens: Beim Heizen spart bereits ein Grad weniger bis zu sechs Prozent Energie. Weitere Tipps bekommst du hier: Richtig lüften im Sommer – richtig lüften im Winter.

Verwendete Quellen: Umweltbundesamt

lkl Brigitte

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