Diese 3 Dinge machen dein Zuhause noch gemütlicher

Zuhause ist der Ort, wo man sich wohlfühlen möchte und wo man sich am liebsten aufhält. Es braucht nicht viel, um die eigenen vier Wände viel gemütlicher zu gestalten.

Wenn es um die eigenen vier Wände geht, dann steht eines besonders im Vordergrund: Gemütlichkeit. Und dabei kann die richtige Einrichtung helfen. Doch wie genau funktioniert das? Mit diesen drei Tipps ist der Wohlfühl-Faktor im eigenen Heim garantiert.

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1. Kuschel-Kissen:

Einrichtung ohne Stoffe? Das würde wohl ziemlich kühl wirken. Von Bezügen bis zu Plaids: Stoffe berühren die Sinne und sorgen auf vielerlei Weise für Wohlgefühl.

Material

Weich, elegant und leicht glänzend ist das Trend-Material Samt, das einst Königshäuser schmückte - auch heute noch ist der edle Stoff begehrt. Schöne Stilbruch-Kombi: Samtkissen in warmen Herbstfarben zu grafischen Prints und schlichten Möbeln.

Farbe

Optische Highlights: Ob bunt, uni, viereckig, rund - Kissen in allen Größen, Formen und Farben verändern den Look eines Raumes und finden überall Platz, zum Beispiel im Bett, auf dem Sofa oder dem Boden. Ideal fürs schnelle und günstige Umstylen.

Stoffe

Bettwäsche sollte gut ausgesucht sein. Besonders pflegeleicht sind Leinen und Baumwolle, sehr anschmiegsam und luxuriös ist Seide. Du magst es ein wenig rauer? Möbel, Kissen und andere Mitbewohner tragen jetzt Edles aus Satin, Kaschmir oder Merino. Rustikaler und sehr schön zum Anfassen ist Wollfilz, der stylishen Räumen Behaglichkeit verleiht.

Etwas Nachhilfe? Stoffe bleichen im Sonnenlicht, aber auch unter künstlichen Lichtquellen schnell aus. Zum Auffrischen eignet sich Textilfarbe. Wenn man Stoffe umfärben möchte, sollte man auf die Mischregeln achten - Blau auf Rot ergibt zum Beispiel Lila.


2. Bodenschätze:

Der Teppich ist wieder da! Den Staub der letzten Jahrzehnte ausgeklopft, beeindruckt er heute mit neuen Designs - und hat auch sonst einiges zu bieten.

Teppich-Trends

Gestapelte Ware: 'Layer-Look' heißt ein Mode-Trend, der nun auch nach Hause kommt. So geht’s: mehrere Teppiche neben- oder übereinanderlegen - in diversen Größen, Farben und aus unterschiedlichen Materialien. Dabei nicht zu voluminöse Objekte wählen, um Stolperfallen zu vermeiden.

Mehr als funktional: Teppiche in farbenfroher Optik und/oder mit auffälligen Dessins sind Statements und können zum schmückenden Mittelpunkt eines ganzen Raumes werden. Im Trend: moderne, aber auch verspielte Motive und neu aufgelegte Klassiker wie der persische Orientteppich.

Ort und Stelle

Guter Platz: Bevor Sie sich einen Teppich anschaffen, macht es Sinn, seinen zukünftigen Einsatzort zu klären. Liegt er etwa im Flur, wo wirklich jeder rübergeht, empfiehlt sich ein glatter Teppich aus pflegeleichter Kunstfaser. Wenn man mit nackten Füßen darauf laufen möchte - etwa im Schlafzimmer - eignet sich Hochfloriges.

Kleine Inseln: Teppiche definieren Funktionsbereiche im Raum, grenzen etwa den Essbereich ab oder gestalten eine kuschelige Leseecke mit Sofa, Sessel und Couch­tisch. Tipp: Der Teppich sollte so groß sein, dass zwischen den Möbeln ausreichend Platz ist.

Material

Teppich-Materialien beeinflussen die 'Temperatur' eines Raums: Jute und Sisal erzeugen ein lässiges Ambiente, Seiden- und Chenille-Modelle wirken elegant, Felle und Wolle extra kuschelig. Neu und sehr besonders ist Holz aus Furnier-Segmenten, die zur Skulptur geformt werden können.


3. Fensterdekoration:

Transparente Gardine oder auffällig gemusterter Vorhang? Beides ist Geschmackssache - aber wieder angesagt.

Gardinen-Trend

Bahn für Bahn: Sehr vielseitig sind glatte Schiebevorhänge. Sie machen einzeln und als Gruppe was her, schützen vor Sonne, dienen als Raumteiler oder Wanddeko. Tipp: Stoffe mit vertikalem Musterverlauf lassen niedrige Räume höher wirken.

Sicherer Halt: Schwere Vorhänge sollten an einer Gardinenstange aus Holz oder Metall befestigt werden. Ein zusätzlicher Blickfang: Stangen mit dekorativen Endstücken. Für leichtere Stoffe genügt eine Schiene - praktisch, wenn Sie Vorhänge übers Eck führen möchten.

Leichtes Abhängen: Dezent im Hintergrund bleiben Seilsysteme, die nach ihrem Boom in den 80ern wieder Trend und in vielen Designs erhältlich sind, zum Beispiel als Schnur – ideal für einen modernen Look, etwa mit transparenten Stoffen. 


Was du über Vorhänge wissen musst:

  • Die Stoffbreite ergibt sich aus der Fensterbreite. Zusätzlich sollte man pro Seite jeweils 15 bis 20 Zentimeter dazurechnen, damit kein Spalt zwischen Wand und Vorhang entsteht.
  • Lange Vorhänge strecken den Raum optisch; liegt ein schwerer Vorhang auf dem Boden, wirkt das gemütlich.
  • Vorhänge, die ein bis zwei Zentimeter vorm Boden abschließen, wirken locker und modern.
  • Dichte Vorhänge sollten seitlich von der Heizung hängen, damit die Wärmeabgabe nicht behindert wird.
  • Transparente Modelle können davor hängen, zehn bis 15 Zentimeter Abstand sollten es aber schon sein, damit der Stoff gerade fallen kann.
  • Ganz wichtig ist es, Vorhänge und Gardinen nie in den Trockner zu stecken!
BRIGITTE 23/17

Wer hier schreibt:

Christina Poppe
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