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Anke resümiert: "Es ist ein gutes Gefühl, auf Nachhaltigkeit zu achten"

Nachhaltigkeit
© Shutterstock/ wk1003mike
Die Aktion "Lebe lieber nachhaltig" neigt sich dem Ende zu. Zeit, ein Resümee zu ziehen: Wie hat es unserer Protagonistin Anke eigentlich gefallen?

BRIGITTE.de: Ist es dir schwergefallen, Plastik aus deinem Alltag zu verbannen?

ANKE: In Teilen ja, denn leider sind viele Dinge einfach nur in Plastik erhältlich. Die Biogurken im Supermarkt sind alle in Plastik verschweißt und selbst im Bioladen gibt es nur selten Papiertüten (ich hatte schon dazu berichtet). Ich bin bei Milch und Joghurt nun komplett auf Glas umgestiegen, muss seitdem aber auf Biomilch verzichten, da die nur in Tetrapacks zu bekommen ist.

Was nimmst du aus der Aktion "Lebe lieber nachhaltig" für dich mit?

Größeres Bewusstsein für die kleinen, alltäglichen Dinge. Ich überlege beim Einkaufen nun schon eher, ob ich dies oder das mal schnell mitnehme (Smoothie in der Plastikflasche) oder vielleicht doch eher selbst machen kann. Das Thema ist einfach wieder deutlich stärker in mein Bewusstsein gelangt. Es ist ein gutes Gefühl, auf Nachhaltigkeit zu achten.

Konntest du deine Kinder mehr für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren?

Wir haben seitdem häufiger über das Thema Verpackung gesprochen und ja, ich denke schon, dass sie für das Thema sensibilisiert sind. Wir haben mittlerweile auch die Plastikbrotdosen um Papiertüten ergänzt oder mit Metalldosen ausgetauscht, ebenso die Trinkflaschen. Sigg hat jetzt Trinkflaschen mit einer großen Öffnung, die man deutlich besser reinigen kann, als früher. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass die Brote jetzt hygienischer verpackt sind und die Kids weniger mit all den Weichmachern im Plastik in Berührung kommen. Diese Sensibilisierung verdanke/n ich/ wir auf jeden Fall der Brigitte-Aktion.

Wurden deine Erwartungen an die Aktion erfüllt?

Ja, es hat viel Spaß gemacht, teilzunehmen und ein paar nachhaltige Impulse gegeben.


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