Behalten oder wegwerfen? 3 Fragen, die die Entscheidung leichter machen

Wer ausmistet, steht oft vor der schwierigen Frage: behalten oder wegwerfen? Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, werden euch diese drei Fragen bestimmt helfen.

Aufräumen und ausmisten ist nicht leicht, weil wir ständig Entscheidungen treffen müssen. Brauche ich das noch? Kann das weg? Soll ich es verschenken oder spenden? Werde ich es bereuen, wenn ich es jetzt verschenke? Entscheidungen zu treffen, ist wirklich nicht einfach - vor allem, wenn es um und Einrichtungsgegenstände geht, die uns schon lange begleiten. Sich die Wohnung mit Ballast vollzustellen, ist aber auch keine echte Alternative. Damit euch beim nächsten Mal die Entscheidung (und die Trennung) leichter fällt, stellt euch einfach diese drei Fragen:

1. Brauche ich das wirklich?

Soll heißen: Habe ich den Gegenstand vielleicht doppelt? Habe ich ein anderes Möbelstück, das die gleiche Funktion erfüllt? Warum will ich den Gegenstand unbedingt behalten? Oder hänge ich eigentlich gar nicht so sehr daran? Wenn ihr nach etwas Überlegen merkt, dass ihr selbst nicht mehr wisst, warum etwas bei euch eingezogen ist und ob ihr es überhaupt braucht, ist das ein guter Zeitpunkt, sich zu trennen.

2. Habe ich den Platz dafür?

Soll heißen: Steht das Möbelstück oder der Gegenstand im Weg? Habe ich mich schon öfter gefragt, wie es ohne dieses Riesenteil in meiner Wohnung wäre? Würde ich den Platz gern für etwas anderes nutzen? Und würde es sich vielleicht bei jemand anderem in der Wohnung besser machen als bei mir? Wenn ihr diese Fragen alle mit "Ja" beantwortet habt, dann dürft ihr euch jetzt verabschieden. Denn offensichtlich ist die Beziehung zwischen euch nicht so eng.

3. Will ich es wirklich behalten?

Soll heißen: Was ist der Grund, warum Möbel X oder Gegenstand Y bei euch in der Wohnung steht? Ist es ein Erbstück? Das Lieblingsmöbel des Partners? Wer etwas nur aus gefühlter Verpflichtung behält, hat keinen echten Spaß daran. Vielleicht findet sich jemand, der mehr Freude daran hat. In diesem Fall sagen wir: Bye, bye!

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Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    @Mamita



    Da haste den Nagel auf den Kopf getroffen ;-) und seit ich so verfahre, hat sich das ausmisten drastisch reduziert und den Geldbeutel freut´s!

    Und wenn ich etwas unbedingt habe möchte, kaufe ich es meistens nicht sofort (außer ich bin mir 100 % sicher), sondern setzte mir ein Lesezeichen und warte meist einen Monat ab, bevor ich mich entscheide und siehe da 95 % der Wünsche lösen sich dann in Luft auf.

    Und beim einkaufen auch öfter mal an den Spruch denken : form follows function.

    Denn so schön/begehrenswert eine Sache auch erscheinen mag, wenn ich sie nicht wirklich nutze oder optimal nutzen kann, wird sie zu einem weiteren Staubfänger (ich hab´nix´gegen Deko, aber irgendwann ist auch mal gut).
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Noch effektiver ist es, sich diese 3 Fragen zu stellen, bevor man etwas kauft. Dann erübrigt sich sowohl dieser, als auch der andere "Artikel" über's Ausmisten.

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