3 Geheimnisse von Menschen mit sauberen Wohnungen

Manche Menschen haben scheinbar mühelos saubere und ordentliche Wohnungen. Wir schauen uns von ihnen diese nicht ganz so geheimen Tricks und Kniffe ab.

Es gibt sie: Menschen mit sauberen und ordentlichen Wohnungen. Wirklich! Ob man sich nun Wochen im Voraus angekündigt oder ganz spontan vorbeischaut - sie schaffen es einfach immer, eine perfekte Wohnung zu präsentieren. Und wir fragen uns so: Wie machen die das nur? Und wie kriegen wir das auch hin? Hier sind drei Geheimnisse, die Menschen mit sauberen und aufgeräumten Wohnungen beherzigen.

1. Es ist einfacher, zwischendurch zu putzen als alles auf einmal

Was ist einfacher? Nach dem Kochen einmal schnell über den Herd und die Arbeitsfläche zu wischen - oder erst nach Tagen, wenn sich alles schön festgekrustet hat? Klar, nach dem Kochen und dem gemütlichen Essen hat man (vor allem zu später Stunde) wenig Lust, noch den Abwasch zu machen und alles zu reinigen. Aber: Wer den ganzen Kram stehen lässt, macht es nur schlimmer und schwerer. Und dank einem Phänomen namens Prokrastination schiebt man die lästigen Aufgaben am Ende gern noch länger vor sich her, bis es dann eben gar nicht mehr geht. Wer aber Abwasch, Wäscheberge und andere Haushaltsaufgaben nach und nach erledigt, wenn sie anstehen, häuft sich erst keinen hohen Berg (bei dreckiger Wäsche im wahrsten Sinne des Wortes) an scheinbar nicht zu bewältigenden Aufgaben an. Gleiches gilt für das Wegstellen von Dingen, die einen festen Platz haben. Wer zwischendurch und "on the Go" aufräumt, hat am Ende weniger zu tun und spart Zeit für die schönen Dinge im Leben. Und der Haushalt ist auf einmal viel leichter zu bewältigen.

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2. Mehr Sachen = mehr Sachen, die man putzen muss

Das darf man gern wörtlich nehmen. Wer mehr Kram hat, muss auch mehr Kram aufräumen und verstauen - und mehr putzen. Besonders Dinge in der Küche (vor allem die, die nicht in Schränken verstaut sind) sammeln Staub und ziehen Schmiere durch Fettspritzer an. Und wer die Arbeitsfläche abwischen will, muss sie erstmal von all den Dingen befreien, die sich auf ihr versammelt haben. Gleiches gilt für Möbel: Wer mit dem Besen oder Staubsauger unterwegs ist, muss erstmal für freie Wege sorgen. Natürlich ist das keine Aufforderung, all seine Sachen und Möbel aus der Wohnung zu schmeißen. Aber ein kritischer Blick hilft bei der Frage: Was brauche ich wirklich? Und was hält mich davon ab, ein Zimmer sauber und ordentlich zu halten?

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3. Ein bisschen Schwindeln ist erlaubt - und hilft viel

Auch super-ordentliche Menschen haben nicht immer Zeit und Lust, alles perfekt zu machen. Aber Menschen mit aufgeräumten Wohnungen schaffen es, immer die Illusion zu erwecken, bei ihnen sei alles in bester Ordnung und Sauberkeit. Das liegt aber vor allem daran, dass sie ihren Fokus auf die wichtigen Räume und Ecken legen. Heißt also, dass sie sich auf das große Ganze konzentrieren - und sich um die kleine Ecke oder den Winkel hinter der Tür erst später kümmern. Wer also vor der Frage steht "Womit fange ich bloß an?", sollte den Raum verlassen und für einen Moment die Augen schließen. Dann betretet den Raum mit offenen Augen und achtet darauf, wo ihr als erstes hinschaut. Nicht unter das Sofa, sondern auf das Sofa. Nicht auf das Bücherregal, sondern ins Regal. Arbeitet erst Flächen ab, die man sehen kann und die ins Auge stechen. Wenn dann noch Zeit ist, kümmert euch um die Dinge, die nicht sofort in den Blick fallen.

Für den Notfall: So schummelt ihr eure Wohnung in 15 Minuten sauber!

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