Bettwäsche waschen: Tipps und Tricks

Welches Waschmittel eignet sich für Bettwäsche, bei wie viel Grad soll sie gewaschen werden und wie oft? Worauf es beim Bettwäsche waschen ankommt, erfahrt ihr hier. 

Bettwäsche waschen: Tipps und Tricks
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Bettwäsche waschen: Wie oft?

Generell sollten wir unsere Bettwäsche alle zwei bis drei Wochen wechseln. Wer jedoch nachts viel schwitzt, sollte das Bettzeug häufiger waschen. Haustierbesitzer, die ihre tierischen Freunde im Bett schlafen lassen, sollten einmal pro Woche die Bettwäsche wechseln.  

Bettwäsche waschen: Waschtemperatur und Waschmittel

Die Waschtemperatur hängt vom Material ab. Generell gilt: Weiße und bunte Wäsche sollten voneinander getrennt und die Bezüge auf links gedreht werden. Wie ihr die verschiedenen Stoffe bei normaler Verschmutzung hygienisch sauber bekommt, erfahrt ihr hier:

  • Baumwolle: Ob Biber, Frottee oder reine Baumwolle - damit keine Keime und Bakterien überleben, sollte Baumwollbettwäsche bei 60 Grad mit Colorwaschmittel gewaschen werden. Weiße Baumwollbettwäsche kann sogar bei 95 Grad in die Waschmaschine. 
  • Satin: Bettwäsche aus Kunstfaser-Satin ist bei normaler Verschmutzung bis 40 Grad waschbar. Hierzu sollte ein Fein- oder Vollwaschmittel verwendet werden.
  • Leinen: Leinenbettwäsche bei 40 Grad mit einem Schonprogramm waschen. Falls die Waschmaschine dieses Waschprogramm nicht besitzt, kann die Umdrehungszahl auf eine niedrige Stufe gestellt werden. Bei Leinen eignet sich ein Feinwaschmittel (ohne Bleichmittel).
  • Seide: Seidenbettwäsche bei maximal 30 Grad mit Fein- oder Seidenwaschmittel waschen. 
  • Mikrofaser: Mikrofaser-Bettwäsche bei 60 Grad mit speziellem Waschmittel für Mikrofaser oder Feinwaschmittel waschen, um Bakterien abzutöten. Außerdem sollte auf Weichspüler verzichtet werden. 

Weitere Haushaltstipps rund um euer Bettzeug:

  • Hygienespüler: Die Bettwäsche nicht heißer waschen als auf der Textilkennzeichnung angegeben, da somit die Textilfasern zerstört werden. Besonders bei Wäsche, die bei 40 Grad gewaschen wird, kann ein Hygienespüler als Desinfektionsmittel zur Wäsche hinzugegeben werden.
  • Fleckenentfernung: Bei Flecken lohnt es sich, die Bettwäsche zuvor einzuweichen. Welche Hausmittel helfen, erfahrt ihr zum Beispiel hier: Blutflecken entfernen
  • Bettzeug: Die Bettwäsche sollte nicht nur linksseitig gewaschen werden, sondern auch alle Knöpfe und Reißverschlüsse sollten geschlossen werden, damit sie nicht an anderen Wäscheteilen hängen bleiben. Natürlich sollten auch nicht nur die Bettbezüge, sondern auch die Bettlaken und die Matratze gereinigt werden. 
  • Waschmaschinenfülle: Generell gilt: die Waschmaschine niemals überladen. Es sollte oben in der Trommel immer ein bisschen Platz bleiben. Außerdem wird die Wäsche nur richtig sauber, wenn auch die Waschmaschine keimfrei ist. Schau mal hier: Waschmaschine reinigen.   
  • Weichspüler: Weichspüler riecht zwar gut und ist auch nicht schädlich für die Bettwäsche und die Spannbetttücher, doch er verringert die Saugfähigkeit.

Trocknen

Auf dem Pflegehinweis befindet sich ein Trocknersymbol. Ist dieses leer, darf die Bettwäsche bei niedriger Temperatur getrocknet werden. Generell kann Baumwolle, Satin und Leine in den Trockner, während bei Mikrofasern und Seide davon abgeraten wird – hier ist Lufttrocknen angesagt.

Je nach Verarbeitung des Bettbezugs kann das Trocknen im Trockner auch verboten sein, in diesem Fall ist das Trocknersymbol auf dem Pflegehinweis durchgestrichen. 

Schu

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