Hilft es wirklich, mit dem Finger auf die Coladose zu klopfen?

Du kennst das: Du kaufst dir eine Dose Cola - oder ziehst sogar eine am Automaten -, und bevor du den Verschluss aufreißt, klopfst du nochmal mit dem Finger auf den Deckel. Aber warum eigentlich? Bringt das wirklich was?

Wahrscheinlich klopfen wir einfach aus purer Gewohnheit oben auf die Dose, weil wir irgendwann mal gehört haben, dass es dann nicht spritzt. Aber stimmt das überhaupt?

Die Antwort ist nein: In den meisten Fällen hilft es überhaupt nicht, oben auf die Dose zu klopfen. Um zu verstehen, warum, erklären wir erstmal, wie es zu dem Überschäumen kommt.

Wenn die Dose ruhig steht, ist sie zu einem guten Teil mit unserem Getränk gefüllt, im oberen Bereich der Dose hat sich allerdings Gas abgesetzt. Wenn die Dose nun geschüttelt wird (oder durch den Getränkeautomaten kullert), gelangt dieses Gas in kleinen Bläschen ins Getränk - und diese Bläschen setzen sich an den Innenwänden der Dose ab.

Wenn wir nun die Dose öffnen, entweicht das Gas nach oben - und die ganzen Bläschen, die sich an den Innenwänden abgesetzt haben, "reißen" die Flüssigkeit mit nach draußen: Unsere Dose schäumt über.

Ziel des Klopfens müsste also sein, dass sich die Bläschen, die sich an der Innenseite der Dose abgesetzt haben, lösen und wieder an die Oberfläche steigen. Das funktioniert allerdings meistens nicht, indem wir oben auf den Deckel klopfen!

Besser klappt es, wenn du künftig mit den Fingerspitzen sanft an die Seite der Dose klopfst - und zwar einmal um die Dose herum. Das sorgt dafür, dass die Bläschen im Inneren leichter aufsteigen und beim Öffnen gibt's endlich keine Sauerei!

fm
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