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Geld sparen im Supermarkt: 6 Dinge, die niemand braucht

Geld sparen leicht gemacht: Frau mit Einkaufswagen
© Stokkete / Shutterstock
Wer kennt es nicht? Man schlendert durch den Supermarkt, arbeitet seinen Einkaufszettel ab und trotz vorheriger Planung landet das ein oder andere unnütze Ding in unserem Einkaufswagen. Wir zeigen dir, auf welche Sachen man getrost verzichten kann.

1. Quengelware – nicht nur für Kinder eine Versuchung  

Ja, der Verlockung war doch schon so gut wie jeder ausgesetzt. Man steht an der Kasse an und betrachtet zufrieden den erfolgreichen Einkauf auf dem Kassenband – doch plötzlich zieht uns etwas anderes in den Bann – die altbekannte Quengelware. Jetzt eine kleine Belohnung für den Heimweg, nach diesem anstrengenden Wocheneinkauf, das wäre doch wirklich keine große Sache, oder? Doch! Selbst wenn wir uns nur einen Snickers-Riegel pro Woche für 69 Cent mitnehmen, kommen wir innerhalb von einem Jahr auf circa 36 Euro! 

Wenn du also wirklich Lust auf eine kleine Nascherei hast, dann kaufe sie in der regulären Großpackung. Ein Snickers aus dem "normalen" Sortiment kostet nämlich umgerechnet nur 31 Cent.  

2. Saisonal und regional – lecker, günstig, nährstoffreich 

Du liebst Mangos, Avocados oder auch die süße Passionsfrucht? Wir auch. Trotzdem solltest du häufiger auf saisonale und regionale Frischware zurückgreifen. Das ist nicht nur nachhaltiger und verkleinert deinen ökologischen Fußabdruck, es schmeckt meist auch besser und ist super nährstoffreich. Wenn du nämlich nach dem Saisonkalender isst, bist du automatisch mit den entsprechend wichtigen Nährstoffen versorgt. 

Kleiner Hinweis am Rande: Importiertes Obst oder Gemüse ist oft noch unreif und reift erst auf dem Transportweg nach Deutschland. Demnach enthält es viel weniger Nährstoffe als regionale Frischware. 

3. Ciao zu Plastiktüten 

In der Frischeabteilung kannst du die lästigen Plastikbeutel mit wiederverwendbaren Stoffnetzen ersetzen – diese gibt es mittlerweile sogar beim Discounter für kleines Geld zu kaufen. Die Plastikbeutel kosten zwar meist nichts, richten aber großen Schaden in der Zukunft an. Da die Plastiktüten erst nach 500 Jahren langsam in winzige Teile, dem Mikroplastik zerfallen, sind sie eine große Belastung für unsere Umwelt. Mikroplastik gelangt über unsere Flüsse ins Meer und wird zur tödlichen Gefahr für Meeresbewohner. 

Aber auch auf die kostenpflichtigen Papiertüten im Kassenbereich kann man getrost verzichten und diese mit einer wiederverwendbaren Einkaufstasche ersetzen. Die ist nicht nur viel stabiler und reißfest, wir sparen somit auch 20 Cent pro Verzicht auf die Papiertüte.   

4. Fertiggerichte kommen uns nicht in die (Einweg-)Tüte  

Nun gut – Fertiggerichte können auch praktisch sein, wenn man gerade keine Zeit hat, sich etwas Frisches zu kochen. Meist sind sie jedoch völlig überteuert und enthalten auch keine hochwertigen Zutaten. Rechnet man die Zutaten runter, könnte man vermutlich zehn Gerichte von dem Geld kochen. Mittlerweile gibt es zwar auch gesunde Fertiggerichte, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen, jedoch zahlt man für jene auch einen entsprechend hohen Preis.  

Die Lösung? Versuche dich doch mal an Meal-Preping. Das spart Zeit, Nerven und Geld in der Arbeitswoche. Schau doch mal bei unseren Meal-Prep-Wochenplänen vorbei – die lösen all deine Kochprobleme in Luft auf.

Ein weiterer cooler Tipp: "Too Good To Go". Mit dieser App kannst du leckeres Essen von Lebensmittelanbietern in deiner Nähe retten und dabei sogar noch Geld sparen.  

5. Küchenrolle – das können wir besser  

Wer hat sie nicht im Küchenschrank? Die gute alte Küchenrolle – 7 Milliarden Küchenrollen, Klopapier und Taschentücher verbrauchen die Deutschen jährlich. Sogar Oma schwört auf die Kombi aus Küchenrolle und Glasreiniger, um lästigen Schlieren den Kampf anzusagen und Schmutz zu eliminieren. 

Jedoch wird es Zeit, dass wir uns ändern! Küchenrolle ist auf Dauer nämlich nicht nur der Feind unseres Geldbeutels, sie ist dazu noch super schädlich für unsere Umwelt. Jeder fünfte Baum ist Opfer der Papierindustrie. Lieber greifen wir auf waschbare, wiederverwendbare Mikrofasertücher zurück. Die sind nämlich auf Dauer auch um einiges günstiger als die Umweltsünde.  

6. Raffinierte Marketingtricks  

Altbekannt, aber wahr. Das Teuerste steht fast immer auf Augenhöhe, die günstigeren Alternativen findet man jedoch meist ganz unten im Supermarktregal. Also lieber genauer schauen und auch die Kilopreise vergleichen. Gerade bei Basics wie Haferflocken, Mehl und Zucker sollte man zweimal überlegen, ob die teuren Markenprodukte hier wirklich von Nöten sind. Als Geheimtipp lohnt es sich aber auch, auf den Hersteller zu schauen. Oftmals verbergen sich hinter den Eigenmarken unseres Lieblingsdiscounters bekannte Hersteller. Da ist der gleiche Milchreis mit anderem Namen schlappe 35 Cent günstiger als sein teurer Konkurrent. 

Generell gilt auch zu beachten: Angebot ist nicht gleich Angebot. Oftmals werden Produkte als Aktion gekennzeichnet, sind jedoch in keinster Weise günstiger als sonst auch. Sie dienen lediglich dazu, uns zum Kauf zu animieren. Tja – spätestens jetzt lassen wir uns von solchen Angeboten nicht mehr über den Tisch ziehen. 

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im "Spar-Forum"  der BRIGITTE-Community vorbei!


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