7 Sachen, die ihr ganz bestimmt nicht richtig wascht (oder putzt)

Einigen Dingen im Haushalt widmen wir nicht die Aufmerksamkeit, die sie bräuchten. Oder wir machen es schlicht und einfach falsch.

Toilette

Während die Brille und die Toilette von innen meist richtig schön sauber sind, wird gern mal der hintere Bereich der Toilette beim Putzen vergessen. Auch rund ums Abflussrohr sammeln sich Ablagerungen, die weggeputzt werden wollen.

Fehler beim Putzen

Messer

Gehört ihr auch zu den Menschen, die alles in die Spülmaschine packen - auch wenn einige Sachen doch lieber mit der Hand gewaschen werden sollten? Scharfe Messer gehören zu diesen Gegenständen. Sie stumpfen ab, wenn wir sie in der Spülmaschine waschen. Wer nicht sicher ist, was in die Spülmaschine darf und was nicht, sollte vorher - wie beim Wäsche waschen - gucken, was wie gewaschen werden muss. Auf den meisten Gegenständen ist angegeben, was spülmaschinengeeignet ist und was nicht.

Bettwäsche

Hand aufs Herz: Wie oft wascht ihr eure Wäsche? Bestimmt nicht oft genug! Alle ein bis zwei Wochen sollten wir unsere Bettwäsche wechseln. Wer stark schwitzt, nackt schläft oder gern mal im Bett isst, sollte öfters seine Laken wechseln - mindestens einmal in der Woche. Bettwäsche bei 60 Grad mit Colorwaschmittel oder bei 40 Grad mit Voll- oder Universalwaschmittel waschen. Kissen und Bettdecke sollten auch regelmäßig gewaschen werden, da sie zum Beispiel Schweiß aufnehmen. Schlafzimmer und Bettzeug regelmäßig lüften.

Fenster

Fensterputzen gehört zu den Aufgaben im Haushalt, die uns am wenigsten Spaß machen. Da wollen wir es uns nicht schwerer machen als nötig. Spüliwasser mit einem Lappen oder weichen Schwamm auf der Fensterscheibe verteilen und anschließend Abziehen. Zeitungspapier wird gern verwendet, wenn der Abzieher Streifen hinterlassen hat. Das hinterlässt auch Druckerschwärze am Rahmen und auf der Fensterbank. Wir greifen lieber zum Fensterleder.

Holzböden

Viel hilft viel ist bei Holzböden ganz falsch. Da Holz durch zu viel Wasser aufquellen kann, immer "nebelfeucht wischen", wenn Fegen oder Staubsaugen nicht mehr ausreicht. Den Wischlappen immer kräftig auswringen, bevor man damit über den Boden wischt. Am besten keine Microfaser-Putzlappen verwenden, weil sie den Boden mit kleinen Kratzern versehen. Beim Kauf der Fußbodenpflege immer darauf achten, was für welchen Boden geeignet ist. Gerade bei Holzböden gibt es kein Universalprodukt.

Waschmaschine

In der Waschmaschine wird regelmäßig Wäsche gewaschen. Dass die Waschmaschine selbst aber auch hin und wieder etwas Zuwendung braucht, vergessen wir gern. "Waschen Sie regelmäßig, mindestens einmal monatlich, bei 40 oder 60 °C mit einem Voll? beziehungsweise Universalwaschpulver oder mit Tabs. Diese enthalten Bleichmittel, die auch gegen schlechte Gerüche wirken", rät Dr. Bernd Glassl, Bereichsleiter Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. Das gilt besonders für Menschen, die generell bei niedrigeren Temperaturen bis 30 Grad waschen. Ebenfalls wichtig: die Einspülkammer säubern und von Waschmittelresten befreien und Ablagerungen wie Flusen und Haare aus der Gummifalte entfernen. Die Tür der Waschmaschine nach dem Waschgang zum Durchlüften offen stehen lassen.

Armaturen

Einmal richtig kräftig mit einem Schwamm - oder noch besser: einem Topfreiniger - auch den hartnäckigsten Kalk von Armaturen in Bad und Küche wegschrubben. Bitte nicht! Schwämme, und mögen sie auch noch so erfolgreich im Kampf gegen Kalk und Schmutz sein, hinterlassen viele kleine Kratzer. Die sehen mit der Zeit nicht nur unschön aus, sondern schaffen noch bessere Bedingungen für Schmutz und Kalk, um sich abzulagern. Beim Putzen lieber auf weiche Schwämme oder Putzlappen setzen und zudem auf scharfe Reiniger verzichten. Das Putzmittel immer auf den Lappen geben und nicht direkt auf die Armatur und nicht zu lange einwirken lassen.

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