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So haltet ihr eure Wohnung warm – und eure Heizkosten niedrig!

Warme Wohnung
© Shutterstock/Ana Blazic Pavlovic
Fallt auch ihr nach dem Winter regelmäßig aus allen Wolken, wenn ihr auf eure Heizkosten schaut? Dann bekommt ihr jetzt Tipps, um eure Wohnung sparsam warm zu halten. 

Heizkörper entlüften

Richtiges Heizen beginnt schon vor der eigentlichen Heizperiode im Winter. Denn bereits vor dem ersten Einschalten solltet ihr den Heizkörper gut entlüften. Der Grund: Ein Heizkörper, der zu viel Luft enthält, wird nicht richtig warm – und ist zudem ein Energiefresser. Entweder nehmt ihr die Entlüftung selbst vor oder ihr lasst den Hausmeister oder einen Handwerker kommen.

Kurzes Stoßlüften

Richtiges Lüften ist das A und O für warme Wohnungen! Das bedeutet, dass das Fenster nicht den ganzen Tag auf Kipp ist (und der Raum damit auskühlt), sondern immer nur kurz zum Stoßlüften geöffnet wird. Am besten werden dabei mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet, damit ein Durchzug entsteht. Im Winter reichen nur fünf Minuten, um die Raumluft auszutauschen.

Temperaturen nachts senken

Wer keine exorbitante Heiz-Rechnung nach dem Winter haben möchte, sollte daran denken, dass die Heizung nicht die ganze Zeit auf voller Leistung läuft. Wer die Heizung nachts auf 15 Grad stellt, verringert seine Energiekosten um 30 Prozent. Im Schlafzimmer reichen nachts generell 16 Grad, um gut zu schlafen. Jedes Grad spart sechs Prozent Heizenergie – und damit auch Kosten.

Thermostat richtig einstellen

Mit Thermostatventilen lässt sich richtig viel Geld sparen. Trotzdem wissen viele Menschen nicht richtig, wie sie sich bedienen lassen. Sie drehen die Ventile auf, wenn ihnen kalt ist, und drehen sie ab, wenn ihnen warm ist. Energiesparender ist es, wenn ihr einmal die gewünschte Temperatur einstellt – das Thermostat sorgt dann dafür, dass die Temperatur nicht überschritten wird.

Zeitschaltuhr nutzen

Sinnvoll ist auch eine Zeitschaltuhr für die Heizung – zum Beispiel dann, wenn ihr tagelang nicht zu Hause seid. In diesem Fall muss die Heizung ja nicht auf Hochtouren laufen, sondern erst wieder kurz bevor ihr zurück kommt. Außerdem lässt sich die Temperatur mithilfe einer Zeitschaltuhr nachts einfach herunterregeln.

Fenster dämmen

Oft wird die Wohnung nicht richtig warm, weil kalte Luft durch Türen und Fenster strömt. Wer Energie sparen möchte, sollte dafür sorgen, dass kleine Fenster mit Dämmwolle verschlossen werden. Undichte Stellen können mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen abgeklebt werden.

Rollläden und Vorhänge schließen

Es ist nur eine Kleinigkeit, sie sorgt jedoch ebenfalls dafür, dass die Wohnung nicht auskühlt – und die Heizkosten nicht in die Höhe schnellen. Macht die Schotten am Abend dicht! Das heißt: Fensterläden, Rollläden und Vorhänge sollten gut verschlossen werden, um die Kälte draußen zu lassen.

Von innen einheizen

Und wenn alles nichts hilft: Heizt euch von innen ein! Ob mit wärmenden Lebensmitteln und scharfen Gewürzen oder mit heißen Getränken: Sorgt dafür, dass euch warm ist. Darüber hinaus stehen im Winter dicke Socken und Kuschelpulli statt Hotpants und Top auf dem Programm. Auch in der Wohnung.


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