Mäuse vertreiben: Die besten Tipps

Schon seit Jahrhunderten lieben Mäuse die Vorräte der Menschen. Erfahre hier, wie du Mäuse vertreiben kannst.

Seitdem Menschen in eigenen Behausungen leben und dort ihre Lebensmittel auf Vorrat halten können, fürchten sie ein kleines Lebewesen: die Maus. Erfahre hier, welche Gefahren ein Mäusebefall mit sich trägt und wie du am besten Mäuse selbst vertreiben kannst.

Zwar sind Mäuse recht klein, können aber Großes anrichten. Haben sie sich einmal durch undichte Fenster oder Fugen, einen winzigen Türspalt hindurchgezwängt, nagen sie alles Mögliche an.

Mäuse vertreiben: So leben Mäuse

  • Mäuse ernähren sich zwar vornehmlich von Körnern, doch diese ganzjährig zu beschaffen, wird zu einer echten Herausforderung. Daher können sie ganz einfach auf andere Nahrung ausweichen. Da sich Mäuse ausgewogen ernähren, vertragen sie nahezu jede Nahrung, um zu überleben: Brot, Schokolade, Obst, Nüsse, Speck und, und, und.
  • Ist auch dieses Angebot nicht verfügbar, brauchen sie sogar nur zellulosehaltige Stoffe wie Pappe oder Holz zum Überleben. Wegen eines sinkenden Nahrungsangebots im Winter ist in dieser Jahreszeit der Mäusebefall besonders hoch. Zu der Hausmaus, die es sich ganzjährig im Haus gemütlich machen kann, kommt in ländlichen Gebieten die Wald- und Feldmaus, in ihrem natürlichen Lebensraum keine Nahrung mehr findet. 
  • Zur Zahnpflege nagen Mäuse außerdem Kabel an. Die Zähne wachsen ein Leben lang, daher müssen Mäuse diese immer mal wieder kürzen, in dem sie auf sehr festen Stoffen kauen, wie Kabelisolation oder auch Beton. Diese Behandlung hält ihre Zähne auch stets messerscharf. Jedoch führt es auch zu Gebäudeschäden, Kurzschlüssen oder in schlimmeren Fällen zu Hausbränden.

Mäuse vertreiben: Daher ist Schädlingsbekämpfung wichtig

Ein Mäusebefall kann einige ernsthafte Gefahren bergen:

  • Kurzschluss oder Hausbrand durch angeknabberte Kabel
  • Gebäudeschäden
  • Unbrauchbare Vorräte
  • Besonders die Feldmaus ist ein Krankheitsüberträger

Mäuseplage erkennen

Feld- und Hausmaus können sich sehr schnell und stark vermehren. Daher solltest du schnell die Mäusebekämpfung einleiten, wenn du merkst, dass sich eine Maus bei dir eingenistet hat.

  • Einen Befall erkennst du am schnellsten an dem Mäusekot, der überall auf den Laufwegen zu finden ist. Wenn er frisch ist, ist er weich. Ist er ein paar Tage alt, ist er trocken und man kann ihn leicht zerbröseln. Wenn er bereits mehrere Wochen alt ist, ist der Mäusekot steinhart. 
  • Alternativ kannst du auch bei einer verdächtigen Stelle ein paar Körner hinterlegen. Wenn diese Stelle nach ein paar Tagen schmutzig ist und die Körner nicht mehr da sind, hast du relativ sicher Mäuse bei dir zu Hause. Manchmal kann man die kleinen Nager aber auch hören.

Mäuse vertreiben: Die besten Mäusevertreiber zur Mäusebekämpfung

Um Mäuse zu vertreiben, muss man nicht gleich den Kammerjäger rufen. Eine Hausmaus oder eine Feldmaus kann man selbst gut loswerden. 

  • Vorräte und Abfall: Mäuse haben einen sehr empfindlichen Geruchssinn können daher Nahrung in der Vorratskammer oder Mülleimer gut aufspüren. Bringe daher regelmäßig deinen Müll raus. Wenn du einen Hauskompost hast, sollte dieser weiter vom Haus entfernt sein. Räume außerdem regelmäßig deine Vorratskammer- und Schubläden auf und reinige sie.
  • Mausefallen: Ein berühmtes Mittel ist die Mausefalle. Die klassische Falle, die Schlagfalle, wird aufgespannt und mit einem Köder versehen. Tappt die Maus rein, wird sie mit einem Schlag getötet. Es gibt aber auch eine weniger brutale Methode: Die Käfig- oder Lebendfalle. Bei der Lebendfalle wird die Maus auch durch einen Köder angelockt, aber dann in einem Käfig gefangen. Achte bei Lebendfallen darauf, die Mäusefallen regelmäßig zu kontrollieren und die Maus etwas weiter weg vom Haus freizulassen.
  • Tier- oder Mäusevertreiber: Im Handel findet man allerhand Geräte, die Tiere vom Haus oder Garten fernhalten. Diese Tier- oder speziellen Mäusevertreiber arbeiten meist mit Ultraschall. Dabei sollen die Ultraschall-Wellen, die Tiere irritieren, sodass sie den Weg zum Haus nicht mehr finden. Diese Geräte z.B. von Isotronic oder Gardigo, werden  als Schädlingsbekämpfer von Insekten, Wespennest, oder Maulwürfen oder zur Mäuseabwehr eingesetzt.
  • Mäusegift: Es gibt auch zahlreiche Gifte, die gegen Mäuse angewandt werden. Hat sich eine große Mäusepopulation im Haus angesiedelt, ist die Methode mit Mäusegift unerlässlich. Die Mausbekämpfung durch Fallen o.Ä. hilft in diesem Fall nicht mehr.

Wenn deine Maßnahmen nicht helfen, solltest du jedoch nicht zu lange warten und ein Kammerjäger engagieren. Wie du außerdem Silberfische loswirst, Wespen vertreiben und Kartoffelkäfer bekämpfen kannst, erfährst du bei uns. 

Videotipp: So wirst du Silberfische los

Silberfisch
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