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Pizzastein reinigen Die besten Tipps, um den Pizzastein zu säubern

Pizzastein reinigen: Pizzastein mit Pizza
© Arina P Habich / Shutterstock
Ein Pizzastein macht die Pizza erst so richtig lecker und knusprig. Nach der Benutzung bleiben aber oft Flecken auf dem Stein zurück. Wie du den Pizzastein reinigen kannst, erfährst du hier.

Inhaltsverzeichnis

Egal ob für Pizza, Quiche, Flammkuchen oder Brot – ein Pizzastein sorgt für ein optimales und knuspriges Backergebnis. Oft bleiben allerdings Rückstände auf dem Stein zurück, die nach jedem Einsatz entfernt werden sollten. Denn angebrannter Käse, Tomatensoße, Zwiebelstücke & Co. verunreinigen die Fläche. Diese Flecken sind aber ganz normal und einfach nur ein Beweis dafür, dass der Stein genutzt wurde. Grundsätzlich muss man für die anschließende Reinigung aber unterschieden, aus welchem Material der Pizzastein gefertigt ist. Es gibt Steine aus Schamotte oder aus Cordierit. Wie du mit den entsprechenden Pizzasteinen umgehst und diese reinigen kannst, erfährst du hier.

Pizzastein reinigen: Schamottstein

  • Grundsätzlich sollte ein Stein aus Schamotte nicht mit Wasser gereinigt werden!
  • Bevor du den Schamottstein reinigst, muss dieser gut abgekühlt sein: Das dient zum einen dem Schutz deiner Hände und zum anderen dem Schutz des Materials, das sonst zu starken Spannungen ausgesetzt wird.
  • Verwende einen Küchenschaber oder Ceranfeldschaber, um die Rückstände auf dem Pizzastein abzukratzen.
  • Am Schluss kannst du mit einem trockenen Tuch über den Pizzastein wischen. Spülmittel hat auf dem Pizzastein nichts zu suchen!
  • Lassen sich die Essensreste weder mit dem Küchenschabern noch mit dem Tuch entfernen, kann notfalls auch ein feines Schmirgelpapier zum Einsatz kommen. Dabei vorsichtig und nur mit leichtem Druck die Oberfläche abschmirgeln.

Tipp: Auch vor der ersten Benutzung sollte der Pizzastein mit einem Tuch abgewischt werden, um Staub und Schmutz zu entfernen!

Pizzastein reinigen: Steine aus Cordierit

Cordieritsteine sind hochwertige Pizzasteine, die gegebenenfalls auch zum Braten verwendet werden können. Sie sind mit einer speziellen Beschichtung versehen, die sie wasserfest macht. Daher können Pizzasteine aus diesem Material auch mit einer Spülbürste (keine Drahtbürste!) unter fließendem warmen Wasser gereinigt werden.Achtung: Oft sind Cordieritsteine nur einseitig beschichtet – entsprechend darf bei der Reinigung nur Wasser an diese Oberflächenseite gelangen, sonst saugt sich der Stein voll und läuft ebenfalls Gefahr zu reißen. Spülmittel sollte auch bei diesem Pizzastein nicht verwendet werden!

Tipp: Gegebenenfalls kann auch eine Backpulver-Wasser-Paste auf hartnäckige Flecken und eingebrannte Speisereste gegeben werden. Vermische dafür zwei Teelöffel Backpulver mit etwas Wasser und verstreiche die Paste auf der jeweiligen Stelle. Nutze eine Spülbürste oder eine alte Zahnbürste und reibe über den Fleck. Anschließend den Stein mit einem feuchten Tuch abwischen.

Dunkle Flecken auf dem Pizzastein – ist das schlimm?

Dunkle Stellen auf dem Pizzastein sind nach mehrmaliger Benutzung ganz normal und gehören zur typischen Patina eines Pizzasteins. Essensreste solltest du natürlich entfernen, damit diese sich nicht weiter einbrennen und dadurch unangenehme Gerüche oder gar giftige Stoffe bilden.

Aber die zurückbleibenden dunklen Verfärbungen auf dem Stein sind grundsätzlich nicht unhygienisch: Beim Aufheizen im Backofen erlangt der Pizzastein eine sehr hohe Temperatur, die ihn keimfrei werden lässt! Das Aufheizen hat aber noch einen anderen eigentlichen Vorteil: Es sorgt dafür, dass der Stein Hitze speichert und später gleichmäßig über die Oberfläche abgibt. Der heiße Stein lässt die Feuchtigkeit in der Pizza später dann schnellstmöglich verdunsten und bäckt den Boden knusprig durch. So verhinderst du, dass erneut Teig am Stein festklebt. Die Aufheizzeit sollte übrigens je nach Stärke und Material ungefähr 45 Minuten bei höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) betragen.

Pizzastein reinigen: Die einfachste Art

Manche Backöfen besitzen eine Pyrolysefunktion: Diese Selbstreinigungsfunktion des Backofens findet bei Temperaturen über 500 Grad statt. Dem Pizzastein machen diese Gradzahlen nichts aus. Essensreste auf dem Pizzastein werden bei der Pyrolyse zu Asche zersetzt. Lasse den Stein also beim nächsten Pyrolysedurchgang einfach mit im Ofen. Nach dem Durchgang lässt du den Pizzastein abkühlen und wischst danach mit einem Tuch darüber.

Pizzastein reinigen: Das solltest du nicht tun

  • Reinige den Pizzastein nicht mit Wasser! Vermeide so weit es geht auch ein feuchtes Tuch! Pizzasteine aus Schamotte saugen sich mit Wasser voll und trocknen anschließend nicht mehr richtig. Die Gefahr: Werden die feuchten Steine später im Backofen erhitzt, können sie brechen. Pizzasteine aus Cordierit hingegen sind dank ihrer Beschichtung wasserfest und können auch unter fließendem Wasser gereinigt werden!
  • Verwende bei der Reinigung kein Spülmittel! Es eignet sich nicht für den Pizzastein.
  • Gebe den Pizzastein nicht in die Spülmaschine!
  • Verwende weder Hochdruckreiniger noch chemische Reiniger!
  • Edelstahlschwämme/Drahtbürste vermeiden: Kleine Risse oder Löcher könnten sonst dazu führen, dass sich noch schneller Rückstände auf der Oberfläche des Steins einbrennen und er sich noch schwieriger reinigen lässt.

Auf der Suche nach weiteren Haushaltstipps? Hier erfährst du alles zum Thema Backofen reinigen, Kühlschrank reinigen und Dusche reinigen.

Verwendete Quellen: weber.com, sternefood.de, grillfuerst.de, edeka.de

Brigitte

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