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Regenwassernutzung: Lohnt sich der Umstieg?

Regenwassernutzung: Regenwasser tropf vom Dach herab
© Peshkova / Shutterstock
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Regenwasser spart Trinkwasser und schont unsere Umwelt. Alles zur Regenwassernutzung erfährst du hier.

Regenwassernutzung: Einführung

Der Verbrauch von Trinkwasser liegt in Deutschland laut "Bundesverband der Energie- und Wasserversorger" bei 122 Litern pro Person am Tag. Dabei wird ein Großteil vom Trinkwasser für die Toilettenspülung verwendet. Auch das Wäschewaschen und Putzen im Haushalt verbraucht viele Liter Wasser im Haus.

Die Alternative:  Regenwasser mit einer Regenwassernutzungsanlage für das eigene Haus verwertbar machen. Wie das geht und ob du damit Geld sparen kannst, erfährst du jetzt.

Regenwassernutzung: Was brauche ich dafür?

  • Damit du Regenwasser im Haus verwenden darfst, ist eine Regenwassernutzungsanlage erforderlich. Ein schräges Dach ist dafür der Optimalfall. Die Anlage besteht aus einem Wasserspeicher (Beton oder Kunststoff), einem Rohr- und Filtersystem und einer wirkungsvollen Pumpe. Vergiss nicht, die Anlage beim zuständigen Wasserversorger und beim Gesundheitsamt anzumelden.
  • Du fragst dich: Und was kosten solche Produkte? Im Gesamtpaket kannst du mit Preisen von 3000 – 5000 Euro rechnen. Für den Einbau benötigst du zudem qualifizierte Handwerker.
  • Ob sich eine Regenwasseranlage finanziell lohnt, hängt stark von der Größe des Daches, dem zu bewirtschafteten Garten (Boden) und der Niederschlagsmenge deiner Region ab.
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Regenwassernutzung: Wofür kann es genutzt werden?

  • Gartenbewässerung: Regenwasser kannst du problemlos für deinen Garten oder Balkon verwenden – sei es zum Gießen der Blumen oder des Rasens. Das Regenwasser kannst du mit Regentonnen, die vom Dach abfließendes Wasser auffangen, sammeln. Optional kann für die Gartenbewässerung der Einbau einer Regenzisterne sinnvoll sein, je nach Größe deines Daches und der Niederschlagsmenge in deiner Region.
  • Putzen: Zum Putzen im Haushalt kann das Regenwasser ohne Bedenken genutzt werden. Der Vorteil: Du sparst wertvolles Trinkwasser und kannst das Regenwasser unkompliziert aus einer Regentonne entnehmen.
  • Wäschewaschen: Regenwasser eignet sich hervorragend zum Wäschewaschen, da es von Haus aus kalkfrei ist. Du kannst somit Entkalker oder Weichspüler sparen. Zudem ermöglicht das weiche Regenwasser einen schonenden Waschgang. Auch aus hygienischen Standpunkten gibt es keinen Anlass zur Sorge. Bakterien werden während des Waschgangs und beim Trocknen entfernt.

Von Wäsche sortieren, Matratze entsorgen bis Klebereste entfernen – wir versorgen dich mit praktischen Haushalttipps.

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