Was darf in die Toilette - und was nicht?

Klappe auf, reinschmeißen, wegspülen. Erstaunlich viele Menschen nutzen ihre Toilette, um verschiedene Sachen zu entsorgen. Doch Vorsicht: Die Toilette ist kein Mülleimer!

Müll rausbringen ist wirklich nervig. Besonders, wenn man nicht nur in der Küche, sondern noch im Badezimmer oder sogar noch im Arbeitszimmer einen Eimer stehen hat. Man ist gefühlt ständig dabei, die Müllbeutel zu wechseln.

Dann ist es doch eigentlich ganz bequem, nach dem Abschminken am Abend, die Reinigungstücher in der Toilette herunterzuspülen, stimmt’s? Doch aufgepasst, es gibt so einige Dinge, die einfach nicht in dein Klo gehören!

Was darf ohne schlechtes Gewissen in dein Klo?


Jetzt mal kurz und schmerzlos: In deine Toilette gehört nur das, wofür sie auch ursprünglich erfunden wurde und zwar dein kleines und dein großes Geschäft.

Ansonsten ist lediglich Toilettenpapierpapier unbedenklich, denn das zersetzt sich im Wasser. Spezielle WC-Reiniger, die weder Chemikalien noch einen stark sauren pH-Wert beinhalten, sind ebenfalls in Ordnung und auch Regenwasser, das du als WC-Spülung nutzen kannst.

Was gehört keinesfalls in die Toilette?


  • Wo du definitiv ein schlechtes Gewissen bekommen solltest, sind Hygieneartikel. Dazu gehören Hygienetücher, Tampons, Binden, Zahnseide, Wattestäbchen, Kondome und Rasierklingen (ja, es klingt absurd, aber viele Leute spülen all das wirklich im Klo herunter). All diese Dinge führen nicht nur zur Verstopfung der Rohre, sondern sind auch nicht im Sinne der Umwelt. Müll gehört in den Mülleimer und wem das stinkt, der kann sich duftende Müllbeutel besorgen oder ihn einfach regelmäßig wechseln. Übrigens: Auch Haare verstopfen die Rohre!
  • Ebenso gehören Küchenabfälle nicht in die Toilette. Schon mal daran gedacht, dass du mit den runtergespülten Speiseresten Ratten anziehst? Also hierfür den Biomüller oder Komposter verwenden. Auch Öle und Fette werden bei kälteren Temperaturen hart und führen zur Klo-Verstopfung.
  • Flüssige und feste Medikamente stellen tatsächlich eine große Gefahr für das Wasser dar. Kläranlagen können diese nicht abbauen. So belasten Wirkstoffe der Anti-Baby-Pille und Antibiotika das Grundwasser und sind auch für resistente Bakterienstämme verantwortlich. Also wohin damit?: Alle Apotheken nehmen unverbrauchte Medikamente kostenlos zurück.
  • Auch Chemikalien wie Farben, Lacke, Nagellackentferner, Pflanzenschutzmittel, Säuren und Schädlingsbekämpfungsmittel sollte gesondert entsorgt werden.
  • Und man könnte meinen, über feste Stoffe, wie Verpackungsreste, Kunststoffe, Wischtücher, Zigaretten, Korken, Bierdeckel und Katzenstreu müssten wir nicht sprechen, denn es sollte klar sein, dass diese Dinge das Rohr verstopfen? Trotzdem landen all diese Teile in der Toilette.
  • Genau wie Textilien, Lappen, Socken, Strumpfhosen oder andere Kleidungsstücke.  

Wer also all diese Dinge in die Toilette wirft, macht Wort wörtlich einen Griff ins Klo. Nicht nur, dass ein Sanitär-Notdienst viel Geld kostet, wenn die Toilette verstopft ist, sondern man sollte auch bedenken, was für schädliche Stoffe in der Kanalisation landen.

Schu

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KLo
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