5 mögliche Gründe, warum deine Katze beißt

Wenn deine Katze beißt, kann das Spieltrieb sein - oder ganz etwas anderes dahinter stecken. Was das sein könnte und was du tun kannst, erfährst du hier.

Im ersten Moment scheint die Katze die Aufmerksamkeit und das Streicheln zu genießen, im nächsten Moment beißt sie zu – ohne Vorwarnung. Wirklich ohne Vorwarnung? Was hinter dem Beißen stecken könnte und auf welche Signale du achten solltest. 

5 Gründe, warum deine Katze beißt

Deine Katze beißt und schlägt nach dir? Daran könnte es liegen:

  1. Deine Katze fühlt sich gestresst oder hat Angst.
  2. Auch eine Krankheit oder Schmerzen können zum Beißen führen.
  3. Sie beißt dich (aus einem Versteck heraus) in den Fuß oder die Wade? Dann sucht deine Katze eventuell nach Aufmerksamkeit und versucht ihre Langeweile zu vertreiben. Gerade, wenn sie keine Artgenossen hat, mit denen sie sich austoben kann.
  4. Beim Spielen kann es durchaus vorkommen, dass deine Katze dich beißt, kratzt und/oder nach dir schlägt – vielleicht hast aber auch eine empfindliche oder kitzelige Stelle dabei berührt.
  5. Einige Katzenbesitzer beobachten auch das sogenannte Petting and Biting Syndrom: Erst noch friedlich gestreichelt werden und dann plötzlich zubeißen. Das könnte daran liegen, dass ein und dieselbe Stelle zu lange gestreichelt und es dem Stubentiger mit der Zeit unangenehm wurde.

Wenn die Katze beißt: das sind die Warnzeichen

Meistens geben Katzen Warnsignale, bevor sie wirklich aggressiv werden und zubeißen:

  • Unruhiges Schwanzwedeln
  • Geweitete Pupillen
  • Kein Schnurrgeräusch
  • Nach hinten gedrehte Ohren
Falsche Tierliebe: Diese Dinge du niemals mit deiner Katze machen

Katze beißt: Das kannst du tun

Das Wichtigste vorweg: Für die Erziehung von Katzen heißt es Finger weg von Strafen wie Schlagen, Jagen oder mit der Wasserpistole bespritzen. Zum einen merkt sich deine Katze, wer sie gerade mit Wasser bespritzt. Dadurch könnte sie das Vertrauen zu diesem Menschen – also dir – verlieren, zum anderen lernt sie mit positiven Assoziationen besser. Ein weiterer Problemfaktor bei solchen Aktionen: Liegen Beißen und Bestrafung zu weit auseinander, kann die Katze den Zusammenhang nicht mehr herstellen und versteht nicht, was gerade passiert.

Das kannst du stattdessen tun:

  • Um das Beißen beim Spielen deiner Katze wieder abzugewöhnen, solltest du das Spiel für 15 Sekunden unterbrechen, sobald sie anfängt aggressiv zu werden. Statt mit der Hand mit ihr zu spielen, verwendest du lieber Katzenspielzeug zum Toben mit deinem Stubentiger.
  • Greift deine Katze dich aus Langeweile an, sorge für Beschäftigung. Das kann ein Kratzbaum sein oder andere Katzenspielzeuge (Bälle, Schnüre, etc.).
  • Streichele sie nicht immer nur an einer Stelle, das könnte sonst unangenehm für sie werden. Teste aus, wo sie sich gerne streicheln lässt. Wenn sie es zum Beispiel am Bauch nicht mag, dann lass es sein. Lässt sie sich nicht Bürsten, taste dich langsam heran: Mache einen Bürstenstrich und gib ihr direkt danach eine kleine Belohnung. Das solltest du wiederholt und konsequent über einen längeren Zeitraum wiederholen, sodass deine Katze das Bürsten mit etwas Angenehmem verbindet.

Hat deine Katze dich gebissen, reinige und versorge die Wunde umgehend. Ist die Wunde sehr tief, solltest du zur Sicherheit einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um Entzündungen zu vermeiden. Und: Kannst du dir das Beißverhalten nicht erklären, solltest du einen Tierarzt aufsuchen, eventuell hat sie Schmerzen.

Hier findest du noch mehr Tipps für die Katzen-Erziehung und die Eingewöhnung einer neuen Katze. Und woran du erkennst, dass deine Katze krank ist. 

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