5 Phasen, die jeder bei Ikea durchläuft

Schon mal aufgefallen? Besuche bei Ikea folgen immer dem gleichen Muster. In diesen fünf Phasen findet ihr euch garantiert wieder!

Das kennen wir doch alle: Das Wochenende ist angebrochen und uns ergreift spontan mal wieder die Lust auf Ikea. Sei es die Kommode, die nicht mehr aus dem Kopf geht oder einfach der Wunsch, in Ruhe nach schönen Dingen zu stöbern - voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg zum schwedischen Wohnparadies. Was wir dann vor Ort erleben, ist unabhängig von unseren Plänen doch immer das Gleiche. Hier kommen die fünf Phasen, die den Ikea-Liebhabern unter uns bestimmt bekannt vorkommen dürften:

Katze werden die Krallen geschnitten

Phase 1: Die nötigen Vorbereitungen treffen

Bevor es los geht, muss ich dringend noch aufs Klo. Und eigentlich habe ich auch schon wieder Hunger. Nein, einen Hot Dog gibt es erst hinterher. Jetzt erst mal zu den Kommoden. Aber stopp, ich nehme vorher erst noch eine blaue Tragetasche mit, man weiß ja nie ...

Phase 2: Auf Umwegen zum Ziel

Und da ist auch schon der erste Zwischenstopp auf meinem Weg zum Objekt der Begierde. Die Servietten und die neuen Duftkerzen würden echt super in meine Wohnung passen. Erst einmal schnell riechen. Toll! Brauche ich aber nicht und falls doch, gibt es sie unten ja bestimmt auch noch zur Genüge ...

Phase 3: Der Beginn der Reizüberflutung

Mein Gehirn versucht zwanghaft, all die schönen Dinge, die ich auf meinem Weg zu den Kommoden wahrnehme, auszublenden. Anstrengend! Dann bin ich endlich bei den Kommoden angelangt. Die weiße, die ich mir ausgesucht habe, sieht echt schick aus. Aber rot wäre eigentlich mal was anderes und ein echter Hingucker noch dazu. Ich gehe lieber doch auf Nummer sicher und notiere mir die Regalnummer für die weiße Kommode.

Phase 4: Entdecken und Staunen

So, und jetzt hab ich mir noch ein bisschen Stöberzeit verdient. Bei den vielen schönen Dingen in der Abteilung unten geht mir einfach immer das Herz auf. Hach, die Gläser sind hübsch! Nehme ich mal mit. Meinen Haushalt ein bisschen aufstocken - das ist sowieso überfällig. Also spricht auch rein gar nichts gegen neues Besteck. Jetzt noch zu meinem absoluten Lieblingsbereich: Bilder & Bilderrahmen. Warum gibt es schon wieder so viel Neues, das mir gefällt? Frechheit! Lieber schnell weiter, zu den Pflanzen und Vasen. Grün kann man es nie genug haben in den eigenen vier Wänden. Der Lavendel sieht in dem geflochtenen Übertopf echt schick aus. Passt super ins Bad und duftet herrlich. Muss also auch noch mit.

Phase 5: Raus hier!

Kurzer Blick auf die Uhr: Die Zeit rast, ich sollte langsam mal Richtung Ausgang. Mein Magen knurrt und leichte Kopfschmerzen habe ich auch. Ist ja auch wirklich stickig hier drin. Naja, jetzt schnell das Regal finden, die Kommode auf den Rollwagen schieben und ab zur Kasse. Doch so einfach wie gedacht wird’s dann doch nicht. Die weißen Kommoden sind aus! Was nun? Jetzt bin ich schon mal hier, also was soll’s? Ich nehme jetzt die rote Kommode. Auf zur Kasse! Jetzt noch geduldig abwarten, bis sich die lange Schlange gelichtet hat. Puh! Und dann, endlich, ist der Hot Dog zum Greifen nah. Trinken, ganz wichtig! Zum Schluss ja nicht die leckeren Kekse vergessen. Mmmh, bei den Zimtschnecken kann ich auch immer kaum wiederstehen. Herrlich, wäre da nur nicht der anstehende Heimweg: Wie bekomme ich das Zeug jetzt eigentlich aufm Rad nach Hause?

Mareike Lenz
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