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Küche renovieren 14 Ideen, wie deine Küche zum Schmuckstück wird

Küche renovieren: Küchenzeile in rosa
© Philipp Shuruev / Shutterstock
Um eine Küche zu renovieren, gibt es unzählige Möglichkeiten. Wir zeigen dir 14 tolle Ideen und Tipps, mit denen deine Küche bald im neuen Licht erscheint. 

Eine neue Küche ist teuer. Zwar variiert der Preis je nach Ausstattung und Material, dennoch zahlt man die Kosten für eine Küche meist nicht aus der Portokasse. Ist die Grundsubstanz noch in Ordnung, lässt sich das Herz des Hauses mit weniger Kosten und weniger Aufwand renovieren. 14 Ideen für eine Küche im neuen Glanz.

Küche renovieren – 14 große und kleine Ideen

1. Decke abhängen

Wer ans Renovieren denkt, denkt wohl selten an die Decke. Doch ist die Decke zu hoch oder hat der Vormieter ein unansehnliches Fresko verewigt, sollte etwas passieren. Spanndecken können in solchen Fällen eine gute Alternative sein. Damit wird eine Decke abgehängt, ohne dass die eigentliche Decke angefasst werden muss. 

Küche renovieren: Monteur installiert Spanndecke
© schankz / Shutterstock

Hergestellt werden die Spanndecken aus PVC (Folienspanndecken) oder aus Polyesterfasern (Gewebespanndecken). Wer etwas Besonderes sucht, wird eventuell bei den Folienspanndecken fündig, denn bei diesen lässt sich ein Glanzeffekt erzielen.

2. Küchenfronten austauschen

Betritt man eine Küche, nimmt man vor allem die Fronten wahr, da die Küchenzeile oftmals den Raum dominiert. Haben diese ihre besten Zeiten hinter sich, werden neue Fronten fällig. Wohnst du in einer Mietwohnung (und wird die Küche laut Mietvertrag mit vermietet) kannst du deinen Vermieter darauf ansprechen, der unter Umständen für die Renovierung aufkommt. Du kannst die Fronten auch selber austauschen, wenn sie dir bspw. einfach nicht gefallen. Achte in dem Fall darauf, dass du die Küche in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen kannst, solltest du aus der Wohnung ausziehen.

Fronten folieren

Möchtest du nicht so viel Geld für neue Fronten ausgeben, ist Klebefolie eine gute Option. Hier wählst du aus einer großen Vielfalt von Designs aus. Beachte bei der Auswahl nicht nur die Optik, sondern auch die Dicke, die Hitzebeständigkeit und die Pflegeeigenschaften (z. B. wasserabweisend).

Fronten lackieren

Folien zuschneiden ist nicht so deins? Dann ziehe Lack für die Auffrischung der Fronten in Betracht. Hier ist es wichtig auf die Beschaffenheit des Materials zu achten, nicht jeder Lack ist für alle Oberflächen geeignet.

3. Arbeitsplatte erneuern

Eine Arbeitsplatte macht im Laufe der Jahre viel mit! Wird sie ausgetauscht, beeinflusst sie die Optik des Raumes massiv. Holz versprüht warmes Flair, dabei kannst du auf eine Massivholzplatte oder auf die gängigen MDF- oder Multiplexplatten in Holzoptik setzen. Massivholz ist beständiger, aber auch pflegeintensiver, während die anderen Platten pflegeleichter und in der Regel günstiger sind.

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Eine Granitplatte ist ebenfalls robust sowie hitzebeständig und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit – und ein echter Hingucker. Nicht umsonst ist der Naturstein hochpreisig, doch wer in so eine Platte investiert, hatte lange etwas von ihr. 

4. Fliesenspiegel aufpeppen

Nicht nur der Austausch der Arbeitsplatte kann viel bewirken. Ein neuer bzw. veränderter Fliesenspiegel zaubert blitzschnell ein neues Wohngefühl. Dazu eignen sich zwei verschiedene Methoden:

Fliesen lackieren

Sind die Fliesen nicht mehr ansehnlich, verpasst du ihnen mit Fliesenlack einen frischen Anstrich. Beachte dabei: Die Fliesen und Fugen müssen komplett sauber und staubfrei sein! Hat eine Fliese eine Macke, bessere diese vorher aus. Und bevor du anfängst zu streichen, solltest du alle Bereiche, die nicht gestrichen werden, abkleben.

Fliesen bekleben

Möchtest du nicht den ganzen Fliesenspiegel bearbeiten, sondern nur Akzente setzen, liegst du mit Fliesenaufklebern genau richtig. In verschiedenen Designs erhältlich, lassen sie sich meistens leicht anbringen. Wähle zwischen verschiedenen Mustern oder Motiven, die sich über mehrere Fliesen hinweg erstrecken.

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Alternative zum Fliesenspiegel

Gibt es keinen Spiegel oder du möchtest diesen nicht in der Form, hast du verschiedene Möglichkeiten. Eine Küchenrückwand ist ebenfalls aus Metall, Glas, Acrylglas, Holz oder Naturstein möglich. Welches Material optisch am besten in deine Küche passt, hängt von der restlichen Gestaltung ab.

5. Wandgestaltung neu denken

Ein neuer Anstrich in der Küche kann eine große Wirkung haben! In welcher Farbe du streichst, ist natürlich Geschmackssache. Dabei haben Farben jedoch Einfluss auf unsere Stimmung. Es lohnt sich also, sich näher mit der Farbpsychologie zu beschäftigen. Eine Farbauswahl für die Küche:

  • Orange sorgt für fröhliches, heiteres Ambiente und wirkt appetitanregend.
  • Blau kann schnell kalt wirken, strahlt aber auch eine gewisse Ruhe aus. Passt schön zu Holzmöbeln.
  • Auch Grün hat eine beruhigende Wirkung und wird mit Natur, Hoffnung und Frische assoziiert.
  • Braun und Beige sind sehr warm, beruhigend und erdend. Die Töne lassen sich besonders gut mit anderen Farben bzw. einem Farbakzent kombinieren.
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Tipp! Bevor du dir einen Eimer Farbe besorgst: Bedenke bei der Wahl der Farbe auch, ob sie zur Inneneinrichtung der Küche passt und beides gut zusammen harmonieren würde.

Weitere Tipps und Ideen für die Wandgestaltung in der Küche findest du hier.

6. Frischer Bodenbelag

Auch der Austausch des Bodenbelags bewirkt ein neues Raumgefühl. Neben der Optik spielen Faktoren wie eine robuste Oberfläche, Feuchtigkeitsresistenz und Rutschfestigkeit eine Rolle. Die Varianten für einen Bodenbelag in der Küche sind vielfältig:

  • Laminat
  • Parkett
  • Kork
  • Linoleum
  • Fliesenboden
  • Steinboden
Küche renovieren: Küche mit Holzparkett
© Followtheflow / Shutterstock

Während Fliesen und Laminat recht günstig zu bekommen sind, muss man für Steinboden tiefer in die Tasche greifen. Auch solltest du überlegen, den Boden lieber von Fachleuten verlegen zu lassen, damit dich das Ergebnis am Ende wirklich zufriedenstellt.

7. Neue Möbel

Die Küchenzeile ist gar nicht die Problemzone? Eine neue Sitzgruppe, ein neues Buffet in der Ecke oder neue Barhocker für die Theke bringen ebenfalls frischen Wind in die Küche. Dabei kannst du gekonnt Akzente setzen, ist deine Küche sonst eher schlicht gehalten, erstrahlt das Buffet in einem pastelligen Flieder oder die Barhocker kommen mit einem edlen Lederbezug zur Holzküche! Erlaubt ist, was gefällt.

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Was geht noch?

Wie du siehst, muss die Küche nicht komplett renoviert werden, um sich in dem Raum wieder wohlzufühlen. Schon kleine Veränderungen können eine große Wirkung haben. Hier findest du weitere Tipps mit wenig Aufwand:

8. Griffe austauschen

Tausche die Griffe deiner Küchenfronten gegen andere Modelle aus. Egal, ob sie zum bisherigen Look passen oder du mit einem Stilbruch spielst, sie geben deiner Küche ein leicht zu erreichendes Pep up!

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9. Dekorieren

Küche renovieren: Deko auf einer Küchenzeile
© Followtheflow / Shutterstock

Auch Dekoration schafft schnell ein Wohlfühl-Flair, wie z. B. Pflanzen bzw. Kräuter, ein Deko-Tablett oder (gerahmte) Bilder/Poster oder andere Wanddeko-Ideen.

10. Besondere Stücke in Szene setzen

Eine extravagante Etagere, eine außergewöhnliche DIY-Lampe oder Omas alte Suppenschüssel als Kräutertopf – besondere Stücke haben auch eine besondere Strahlkraft. Wer nicht auf Erbstücke zurückgreifen kann, wird selber aktiv! Es gibt viele schöne Upcycling-Ideen, mit denen sich nicht nur Müll vermeiden, sondern auch der Küche einen individuellen Touch verpassen lässt. Wie wäre es mit alten Obstkisten als Wandregale für deine Lieblingsbecher?!

11. Tafelfarbe für mehr Kreativität

Ein besonderes Gimmick ist Tafelfarbe! Damit kannst du bestimmte Ecke der Küche besonders in Szene setzen – deine Kinder werden es auf jeden Fall lieben.

12. Kühlschrank lackieren

Steht bei dir ein großer Kühlschrank in der Küche, freut sich dieser über eine Auffrischungskur! Ob du hier mit einer knalligen Farbe ein Highlight setzt oder die neue Farbe gut mit dem Rest der Küche harmoniert, bleibt natürlich dir überlassen. Tipp: Auch beim Kühlschrank kannst du zur Tafelfarbe greifen. Wer sich nicht ans Lackieren traut, greift alternativ zur Klebefolie.

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13. Lichtakzente setzen

Küche renovieren: Offene Küche
© Breadmaker / Shutterstock

Die Beleuchtung kann einen Raum kühl und kahl oder aber warm und gemütlich erscheinen lassen. Eine Mischung aus direktem und indirektem Licht ist dabei optimal, so hast du beim Gemüse schnippeln genug Licht zum Arbeiten, während später beim Essen mit Lichterleisten, Wandleuchten, Lichterketten oder einem Deckensegel die Gemütlichkeit mitisst.

Mehr Tipps zur richtigen Küchenbeleuchtung findest du hier.

14. Stauraum schaffen

Um neuen Schwung in die Küche zu bringen, muss es nicht gleich ein komplettes Makeover geben. Gerade wenn Räume klein sind, können sie schnell überladen wirken. Schon kleine Optimierungen lassen die Küche in neuem Licht erscheinen. So entlasten Magnetleisten (z. B. für Messer) die Arbeitsfläche, auch offene Regale für Geschirr oder Gewürze bringen neuen Platz und Hängeleisten für Töpfe und Pfannen sorgen für Ordnung und mehr Platz. Hier verraten wir dir weitere Tipps, wie du deine Küche organisieren kannst. 

Lust auf noch mehr Einrichtungsideen? Hier findest du Wohnküchen-Ideen, Tipps fürs perfekte Ankleidezimmer oder wie du am besten eine Leseecke einrichten kannst. 


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