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Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?

Klassischer Nussknacker vor Weihnachtsbaum
© Teri Virbickis / Shutterstock
Der perfekte Nussknacker öffnet Nüsse schnell, sauber und ohne Kraft - und sieht dabei noch gut aus. Aber gibt es überhaupt einen, der das alles kann? Wir haben fünf ganz unterschiedliche Nussknacker getestet.

Der Funktionale (Gourmet):

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
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Um 20 Euro. Hersteller: WMF

Mit dem "Gourmet"-Nussknacker, den man über www.wmf.de beziehen kann, lassen sich Nüsse aller Art knacken, da er zwei unterschiedlich große Aussparungen hat. Einfach die Nuss hineinlegen und zudrücken - wenn man die Kraft richtig dosiert, bleiben die Kerne sogar heil. Optisch ist der Nussknacker zwar kein Highlight, aber er passt optimal in die Küchenschublade neben den Dosenöffner.

Kraftaufwand:
Sauberkeit:
Schnelligkeit:
Spaßfaktor:

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline

Fazit: Funktional und effektiv. Der Spaßfaktor ist zwar gering, aber sogar harte Mandelschalen können diesem Nussknacker nicht widerstehen!

Der Minimalistische (Nut Splitter)

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
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Um 13 Euro. Hersteller: Alessi

Eines vorneweg: Mit dem "Nut Splitter" lassen sich nur Walnüsse knacken - aber mit wenig Kraftaufwand. Einfach den Nussknacker oben an der Nuss ansetzen und drehen: Schon liegen zwei Nusshälften mit intakter Schale (!) und Kernen da, die nur darauf warten, verspeist zu werden. Außerdem lässt sich der herzförmige "Nut Splitter" dekorativ in der Nussschale drapieren. Bestellen kann man ihn über www.design3000.de.

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline
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Kraftaufwand:
Sauberkeit:
Schnelligkeit:
Spaßfaktor:
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Fazit: Ein idealer Nussknacker für alle, die die Nussschalen zum Basteln weiterverwenden wollen.

Der Brutale

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
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Um 35 Euro. Hersteller: menu

Nüsse knacken und Aggressionen abbauen? Das geht! Einfach den Nussknacker von "menu", bestellbar bei www.design3000.de, zur Hand nehmen, eine Nuss auf die Metallplatte legen, die Gummiglocke darüber stülpen und ordentlich mit der Faust drauf hauen. Schon hat man - je nach Kraftaufwand - mehr oder weniger heile Nusskerne. Ob Hasel- oder Walnüsse, dieser Nussknacker schafft alle. Nur bei Mandeln hat er schlapp gemacht. Und viel Platz nimmt er auch nicht ein.

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline
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Kraftaufwand:
Sauberkeit:
Schnelligkeit:
Spaßfaktor:
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Fazit: Erst draufhauen und dann genießen. Auch so geht Nüsseknacken!

Der Innovative (Ray!)

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© PR

Um die 32 Euro. Entwurf: Ralf Webermann

Der "Ray!"-Nussknacker, den man bei www.connox.de bestellen kann, funktioniert nach dem Prinzip der Zwille: Man wirft die Nuss in einen Gummiballon und zieht so lange daran, bis Spannung entsteht. Dann den Ballon einfach loslassen und die Nuss gegen die integrierte Metallplatte schleudern. Selbst harte Mandeln können so geknackt werden.

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline
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Kraftaufwand:
Sauberkeit:
Schnelligkeit:
Spaßfaktor:
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Fazit: Optisch zwar kein Highlight - aber so macht Nüsseknacken richtig Spaß!

Der Klassiker (Husar):

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline

Um 50 Euro. Hersteller: Seiffener Volkskunst

Eindeutig ein Sonderfall. Der "Husar" ist zwar ein echter Blickfang, der sich dekorativ auf der Fensterbank oder neben dem Weihnachtsbaum macht, aber zum Nüsseknacken ist er weniger geeignet. Bestellen kann man ihn unter www.erzgebirge-palace.com.

Nussknacker im Test: Wer knackt die Nuss?
© Brigitteonline
Kraftaufwand:
Sauberkeit:
Schnelligkeit:
Spaßfaktor:

Fazit: Eine große Hilfe beim Nüsseknacken war unser "Husar" leider nicht - aber dafür ein echter Blickfang!

Text: Anja Rohwer

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