Reich werden: Tipps und Tricks für mehr Geld

Ach, wie schön wäre es doch, reich zu sein! Da würde wohl kaum jemand widersprechen: Reich werden klingt doch toll, oder? Wir klären die wichtigsten Fragen und erklären, wie man wirklich reich wird.

Hand aufs Herz: Möchtest du reich werden? Auf diese Frage antworten wohl nur die wenigsten mit "Nein" - schließlich kann uns viel Geld eine Menge Wünsche erfüllen und uns viel Freiheit schenken. Doch wie wird man eigentlich wirklich reich - vielleicht sogar Millionär? Und hat es auch Nachteile, wenn man wirklich vermögend wird?

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Reichtum - was ist das eigentlich?

Klar, reich ist man, wenn man viel Geld hat - aber geht das auch etwas konkreter? Ab welcher Summe ist das der Fall? Und kann ich mich selber auch reich fühlen, wenn ich weniger habe?

Zunächst mal: Eine offizielle Zahl, mit der Reichtum definiert ist, gibt es nicht. Laut statistischem Bundesamt gilt man offiziell als reich, wenn man mehr als das Doppelte bis Dreifache des Durchschnitts-Einkommens verdient, doch auch das variiert von Bundesland zu Bundesland. Ein grober Anhaltspunkt: Wer über 4.000 Euro netto verdient, kann sich schon ziemlich vermögend fühlen.

Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen Einkommens- und Vermögens-Reichtum: Man kann reich sein, wenn man monatlich hohe Einnahmen hat, oder wenn man viel auf der hohen Kante hat (meistens bedingt das Eine das Andere).

Das Schöne ist: Da es keine feste Definition gibt, kannst du für dich selber entscheiden, ab welchem Moment du reich bist - du musst dafür kein Millionär sein. Es gibt ein schönes Zitat zu dem Thema: "Du kannst reich werden, indem du mehr hast, als du brauchst - oder, indem du weniger brauchst, als du hast". Sprich: Wer seine Ansprüche runterschraubt, kann sich sehr schnell sehr reich fühlen.

Zur Erklärung: Im Folgenden meinen wir mit "Reichtum" allerdings finanzielles Vermögen, also die "klassische" Bedeutung.

Wie du reich werden kannst

Die gute Nachricht: Reich werden ist einfach. Die schlechte Nachricht: Reich werden ist nicht leicht. Denn auch wenn die einzelnen Schritte der Vermögensbildung sehr simpel sind, werden nur die wenigsten Menschen wirklich reich, weil Disziplin und Durchhaltevermögen nötig sind, wie viele Selfmade-Millionäre bestätigen können.

Reich wird man, indem man viel Geld verdient und wenig ausgibt - und indem man geduldig ist. Wer wohlhabend werden möchte, muss langfristig denken und das Ziel in weiter Ferne sehen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass dein Vermögensaufbau von Sparrate zu Sparrate immer schneller voranschreitet.

Es hilft zwar, wenn man viel Geld verdient, aber auch Otto-Normalverbraucher mit mittlerem oder niedrigen Einkommen können reich werden, wenn sie sparsam leben und Geld zur Seite legen, zum Beispiel mit einem Sparplan. Der Trick: Man spart im Alltag Geld und legt es lieber so an, dass es sich vermehrt - etwa in Aktien, Anleihen oder in Immobilien, die man vermietet. Das ist der Unterschied zwischen Ausgaben und Investitionen. Dabei kommt es weniger auf die richtigen Anlagestrategien an, sondern mehr darauf, möglichst früh anzufangen und lange durchzuhalten.

Ein Tipp: Hilfreich ist auch, sich mehrere Einkommensströme aufzubauen. So kann ein Nebenjob ein zweiter Einkommensstrom sein, aber auch passives Einkommen, etwa aus Mieteinnahmen oder Dividendenzahlungen aus dem Aktienmarkt, hilft beim Vermögensaufbau. Je mehr Nebenjobs bzw. Einkommensströme man hat, desto mehr Geld kann schon wieder gute Renditen erzielen, wenn du es zum Beispiel in Aktien investierst (Vorsicht, wenn du in hochriskante Anlageformen investieren willst: Wer schnell reich werden will, wird häufig schnell arm!).

Tipp: Bilde dich immer weiter, zum Beispiel mit einem Fernstudium oder Onlinekursen. So eröffnen sich dir immer neue Möglichkeiten im Leben und der nächste Schritt auf der Karriereleiter lässt dann sicher auch nicht lange auf sich warten. Experten empfehlen übrigens, 50 Prozent von jeder Gehaltserhöhung sofort zu sparen. So fällt die Erhöhung "gefühlt" kleiner aus, aber dein Vermögen vermehrt sich wie von Zauberhand.

Der schnelle Weg zum Reichtum

Ja, durch harte Arbeit und disziplinierte Sparsamkeit wird man reich, das ist ja schön und gut - aber gibt's denn keine Abkürzung? Doch, klar! Wie immer im Leben gibt es auch den einen oder anderen schnellen und bequemen Weg.

Du kannst zum Beispiel im Lotto gewinnen oder eine Menge Geld erben. Oder du überfällst eine Bank oder trickst bei der Steuererklärung rum - was wir aber nicht empfehlen können, weil es verboten und unmoralisch ist. Neben diesen Möglichkeiten bleibt dir nur eins: Mehr Geld verdienen, weniger Geld ausgeben - das ist der einzige Weg zur langfristigen Vermögensbildung.

Wenn dir im Internet oder auf anderen Wegen Tipps und Tricks begegnen, die dir "garantierten schnellen Wohlstand" versprechen (am liebsten noch ganz ohne Aufwand) solltest du immer vorsichtig sein. Solche Angebote machen meistens nur einen reich - den Menschen, der dahintersteckt.

Reich werden - die Schattenseiten

Reich zu sein und sich alle seine Wünsche erfüllen zu können, klingt ja erstmal nach einem Traum - allerdings hat auch finanzieller Wohlstand seine Schattenseiten. Zunächst einmal erkennen viele Menschen, die vermögend geworden sind, dass an dem Satz "Geld allein macht nicht glücklich" was dran ist - nur weil man sich alles leisten kann, hat man sicher nicht mehr Freude am Leben.

Außerdem fehlt es vielen reichen Menschen an Zielen im Leben. Sie haben jahrelang daran gearbeitet, ihr Vermögen aufzubauen und dann gemerkt, dass sie sich leer fühlen, wenn sie in ihren goldenen Käfigen sitzen. Wer nur für sein Geld lebt, muss außerdem immer Angst haben, dass er von Neidern und falschen Freunden umgeben ist. Es soll also niemand glauben, dass viel Geld das Leben lebenswerter macht.

Finanzielle Freiheit

Die Königsklasse des Reichtums ist die finanzielle Freiheit: Wer finanziell frei ist, hat im klassischen Sinne "ausgesorgt" und kann von seinen Ersparnissen bzw. seinem angelegten Geld leben. Finanziell freie Menschen müssen also nicht mehr für Geld arbeiten, sondern können tun, was sie möchten.

Du möchtest wissen, wie viel Geld du brauchst, um finanziell frei zu sein? Das kannst du ganz simpel ausrechnen: Zähle zusammen, wieviel Geld du im Monat wirklich brauchst und nimm die Zahl Mal 12. Für wie viele Jahre willst du frei sein? Multipliziere dein Ergebnis etwa mit 20, wenn du wissen möchtest, wieviel Geld du für die nächsten 20 Jahre brauchst. Rechne es mal aus Spaß durch - die Summe ist niedriger, als du anfangs denkst.

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