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Badepralinen selber machen Rezept und Anleitung für ein duftendes Badeerlebnis

Badepralinen selber machen: Blaue Badepraline auf Meersalz
© KRIACHKO OLEKSII / Brigitte
Egal ob für das heimische Badevergnügen oder als kleines Geschenk für die Liebsten – Badepralinen kommen immer gut an. Wie ihr Badepralinen selber machen könnt, erfahrt ihr hier.

Ein schön heißes Bad tut einfach gut! Wenn dann auch noch ein entspannender Duft und pflegende Zutaten dazukommen, befinden wir uns in unserer eigenen Wellness-Oase. Grund genug, immer ein paar Badepralinen auf Vorrat dazuhaben. Außerdem freuen sich auch Freunde und Familie über so ein kleines Geschenk. Sie sind schnell gemacht, bestehen aus einfachen Zutaten, die ihr oftmals bereits zu Hause habt, und dazu wisst ihr auch noch ganz genau, was drin ist. Wer möchte, kann mit verschiedenen Düften experimentieren. Und nicht zuletzt spart ihr auch noch Geld, denn die selbst gemachten Badepralinen sind wesentlich günstiger als gekaufte in ähnlicher Qualität.

Badepralinen selber machen: Rezept und Anleitung

Für circa 15 Badepralinen benötigst du folgende Zutaten:

  • 100 g Natron 
  • 50 g Zitronensäure
  • 40 g Speisestärke (oder Maisstärke)
  • 70 g Sheabutter (oder Kakaobutter oder Kokosfett)
  • 10 – 15 Tropfen ätherisches Öl (z. B. Lavendelöl, Rosenöl)
  • 2 El getrocknete Blüten (z. B. Lavendel, Rosenblätter etc.)
  • Nach Belieben Lebensmittelfarbe
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Hinweis: Achtet bei den Zutaten auf Bio-Qualität. Bedenkt außerdem, dass ihr ein Abflusssieb in der Badewanne benötigt, wenn ihr die Badepralinen mit Blütenblättern oder Ähnlichem verwendet.

Utensilien:

  • Schüssel
  • Sieb
  • Topf und hitzebeständiges Gefäß für das Wasserbad
  • Silikonförmchen für Eiswürfel oder Pralinen

Zeitaufwand: 10 bis 15 Minuten plus Ruhezeit im Kühlschrank

Anleitung:

  1. Die Speisestärke durch ein Sieb in eine Schüssel geben. Zitronensäure und Natron gründlich unterrühren.
  2. Schmelzt die Pflanzenbutter (Sheabutter, Kakaobutter oder Kokosfett) im Wasserbad. Sobald das Fett flüssig ist, rührt ihr es unter die trockenen Zutaten, sodass alles gut befeuchtet ist und zusammenklebt.
  3. Gebt nach Belieben das ätherische Öl und die getrockneten Blüten hinzu und mischt auch diese gründlich unter die Masse. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe unterrühren.
  4. Füllt die Masse in die Eiswürfelförmchen oder die Pralinenförmchen. Wichtig: Drückt alles gut an, andernfalls könnten die fertigen Badepralinen später schnell zerbröseln. Stellt die Förmchen in den Kühlschrank und lasst sie dort ein paar Stunden ruhen und fest werden.
  5. Später die Badepralinen aus der Form lösen und bis zum Einsatz kühl und trocken lagern. Als Geschenk können die Badepralinen später noch schön verpackt werden.

Hinweis: Für ein Vollbad könnt ihr ein bis drei Badepralinen ins Wasser geben. Durch die Kombination von Natron und Zitronensäure sprudeln die Badepralinen, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen.

Badepralinen für Weihnachten selber machen

Das Rezept für die Badepralinen könnt ihr natürlich individuell abwandeln. Hier haben wir noch einige Anregungen für Badepralinen als Weihnachtsgeschenk:

  • Verwendet als ätherisches Öl Mandarinenöl und/oder Orangenöl.
  • Gebt anstelle der Blütenblätter Nelken, geraspelte Orangenschalen und Zimtstangenstückchen hinzu. 

Auf der Suche nach weiteren Rezepten für deine heimische Wellness-Oase? Hier erfahrt ihr, wie ihr einen Badezusatz selber machen könnt. Wie sich Lippenbalsam selber machen lässt, erfahrt ihr hier und hier gibt es die Anleitung, um Haarseife selber machen zu können.

Verwendete Quellen: smarticular.net, veganblatt.com

Brigitte

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