Bilder aufhängen: Ideen und praktische Tipps!

Wir verraten dir die beliebtesten Anordnungen für Bildergalerien und worauf du beim Bilder aufhängen achten solltest. So wird deine Fotowand ein echter Hingucker in der Wohnung. 

Welche Möglichkeiten habe ich, um Bilder aufzuhängen?

  • Bilder aufhängen ohne Bohren: Im Handel gibt es Klebestreifen, die extra für Poster und Bilder konzipiert wurden. Sie sollen etwa zwei Kilo tragen können. Dabei eignen sich gerahmte Bilder weniger, da die häufig zu schwer sind.
  • Nagel: Die klassische Methode zum Bilder aufhängen ist mit Hammer und Nagel.
  • Schrauben: Größere und schwerere Bilderrahmen benötigen oft eine Befestigung mit Schraube(n) und Bohrer, da sie wegen des Gewichts für einen Nagel schon zu schwer sind. Bei großen Rahmen solltest du zwei Schrauben mit Dübeln verwenden. 
  • Bilderschiene: Eine Bilderschiene (meist in Weiß oder Silber) wird oben an der Wand zur Decke montiert. Daran lassen sich mit Drähten und Bilderhaken die Bilder aufhängen. Die Höhe und der Platz können so ständig neu verändert werden, ohne weiteren großen Aufwand.

Bilder aufhängen: Anordnung für deine Bilderwand

Bevor du loslegst solltest du dir überlegen, welche Anordnung du am besten findest. Hier findest du die schönsten Stile:

  • Geometrisch: Eine geometrische Anordnung, beispielsweise mit vier oder sechs Bildern, kann sehr streng aussehen, aber auch eine gewisse Klarheit und Struktur vermitteln. 
  • Kreis oder Herz: Bei einer runden oder herzförmigen Anordnung steht häufig ein größeres Bild im Zentrum und andere kleinere Bilder ranken sich drumherum. 
  • Petersburger Hängung: Dabei werden viele Rahmen an einer Wand aufgehangen, ohne regelmäßige Abstände einzuhalten. Ruhe erreicht diese Anordnung jedoch durch gleich große Rahmen, Farben oder Passepartouts! 
  • Bilderleiste: Die Bilderleisten müssen angebohrt werden, dafür kannst du aber die Leiste immer wieder nach Belieben neu dekorieren und auch anderes Zubehör dazustellen. 
  • In einer Reihe: Nebeneinander aufgereiht nach der Kantenaufhängung (siehe Tipp unten) oder an einer Fotoleiste oder einem Stück Ast. 
     

Hier findest du eine Übersicht über die beliebtesten Stile:

Tipp: Du kannst deine Wandbilder besonders hervorheben, wenn du die Fläche darunter in einer anderen Wandfarbe streichst, sodass es später aussieht wie ein zusätzlicher Rahmen.

Und wo die Bilder aufhängen?

Überall wo du magst! Das kann an der Treppenwand sein, über Möbeln wie deinem Bett oder dem Sofa, an einer unscheinbaren Ecke, an der großen Wand im Wohnzimmer, im Ess- oder Kinderzimmer – alles was gefällt.

Bilder aufhängen: die Vorbereitung

Jetzt geht es ans Eingemachte: Damit deine Bildergalerie später auch richtig schön wirkt, solltest du im Vorfeld sauber arbeiten. Je nach dem, welche Anordnung du willst, können dir folgende Tipps helfen:

In einer Reihe mit unten abschließender Linie

Damit die Kantenhängung gelingt, nimm dir Kreppklebeband und klebe damit eine Linie ab, auf der später die Bilder ausgerichtet werden. Achte darauf, dass sie nicht schief verläuft und nimm eine Wasserwaage zur Hilfe! Platziere nun das erste Bild auf oder unter der Linie, je nachdem, ob die Reihe nach oben oder nach untern gleich abschließen soll (wenn du nur gleich große Rahmen nimmst, macht es natürlich keinen Unterschied), zeichne also mit einem Bleistift den oberen (oder unteren) Rand nach. Nun musst du noch den Abstand vom Rahmenrand bis zum Bildaufhänger abmessen und auf die Wand übertragen. Dort wird jetzt der Nagel oder die Schraube eingesetzt. Bevor du nun zum nächsten Bild übergehst, passe auf, dass du immer den gleichen Abstand zu den folgenden Bildern einhältst. Am besten du machst dir eine Schablone, die du als Abstandhalter einsetzt.

So sieht es aus, wenn unterschiedlich große Rahmen unten auf einer Linie abschließen:

Geometrisch, Kreis & Co.

Damit du nicht drauflost hämmerst und deine Fotowand am Ende aussieht wie Kraut und Rüben, gibt es einen einfachen Trick. Mit Packpapier oder anderem Schmierpapier machst du Schablonen von allen Bildern, die du aufhängen willst. Diese befestigst du nun mit Klebestreifen an der Wand und probierst so lange, bis deine gewünschte Anordnung stimmig ist.

Alternativ kannst du deine Bilder erst mal alle auf dem Boden sozusagen probelegen! Danach überträgst du das Muster auf die Wand.

Welche Höhe? Der goldene Schnitt zum Bilder aufhängen

Der goldene Schnitt ist bekannt dafür, ein Ergebnis harmonisch wirken zu lassen, z. B. in der Architektur oder Malerei. Dazu wird eine Strecke in zwei Teile geteilt, dabei muss sich der kleinere Teil zum größeren Teil so verhalten, wie der größere Teil zum Ganzen.

Für deine Bilderwand gehst du am besten so vor:

  1. Miss die Höhe der Wand aus, also vom Boden bis zur Decke.
  2. Teile die Strecke durch 8 und multipliziere sie mit 5. Das ist deine errechnete Höhe!
  3. Miss diese Höhe nun vom Boden nach oben gehend ab und ziehe dort eine Linie mit dem Bleistift, d. h. 5/8 der Gesamthöhe befinden sich nun unter dieser Linie und 3/8 darüber.
  4. Jetzt musst du noch den goldenen Schnitt für deine Bilder berechnen. Kennzeichne auch dort (auf der Rückseite) die 5/8 Höhe.
  5. Zu guter Letzt platzierst du die 5/8-Linie der Bilder auf der 5/8-Linie der Wand.

Übrigens: Hier findest du tolle Ideen für Beton-Deko,  DIY Möbel und eine tolle Makramee Anleitung, um deine Wohnung noch gemütlicher zu gestalten!

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jd
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