Feuchttücher selber machen: So schnell und leicht geht’s!

Feuchttücher selber machen geht ganz schnell und spart bares Geld. Zudem sind die DIY-Tücher frei von bedenklichen Inhaltsstoffen! Und so leicht geht's.

Feuchttücher selber machen: Das brauchst du

Du brauchst für die selbstgemachte Variante erst mal geeignete Tücher. Die umweltfreundlichere Option sind waschbare Baumwolltücher, alternativ kannst du auch zu Einmal-Waschlappen, zur Küchenrolle oder zum Windelvlies greifen. Zusätzlich benötigst du noch:

  • Kunststoffbox
  • Öl deiner Wahl
  • Destilliertes Wasser

Feuchttücher selber machen – mit welchem Öl?

Unterschiedliche Öle eignen sich, um Feuchttücher selber zu machen:

  • Olivenöl
  • Kokosöl
  • Mandelöl

Feuchttücher selber machen – so geht’s:

  1. Wenn erforderlich, schneide die Tücher in die gewünschte Größe.
  2. Lege sie in eine Box oder eine Schüssel.
  3. Vermische einen Teelöffel mit Kokosöl mit ca. 250 ml abgekochtem (abgekühltem!) Wasser.
  4. Gieße die Mischung langsam über die Tücher.
  5. Lasse sie mind. 2 Stunden - besser noch länger - einwirken.

Selbstgemachte Feuchttücher - auch für unterwegs

Sicherlich sind gekaufte Tücher für unterwegs praktisch, da sie leicht zu entsorgen sind. Das funktioniert aber auch mit selbstgemachten Feuchttüchern aus Einmal-Waschlappen, Windelvlies und Haushaltstüchern. Selbst die Baumwolltücher sind für unterwegs geeignet. Natürlich willst du diese nicht laufend wegschmeißen und neue kaufen. In sogenannten Wetbags lassen sich die selbstgemachten Tücher sammeln, ohne, dass Feuchtigkeit nach außen dringt. Diese Nass-Taschen bestehen aus wasserfestem Stoff und eignen sich daher beispielsweise auch für gebrauchte Windeln oder nasse Schwimmsachen.

Feuchttücher selber machen: Wie lange sind die Tücher haltbar?

Die selbstgemachten Tücher halten ca. fünf bis sieben Tage. Aber: Riechen sie muffig oder ranzig, kommen sie weg! Doch gerade wer Kinder hat, wird sie wahrscheinlich vorher schon verbraucht haben.

Bewahre die Tücher in einer Kunststoffbox auf. Dazu kaufst du entweder eine Box, die extra für solche Tücher gemacht ist, greifst auf eine alte Feuchttücher-Box zurück oder du nimmst einfach eine Brotdose dafür. Auch eine Dose aus Edelstahl kommt in Betracht. Die Dose sollte nicht offen stehen, aber auch nicht komplett luftdicht verschlossen sein, da sonst die Tücher anfangen können unangenehm zu riechen.

Handhabung wiederverwendbarer Tücher

Häufig werden die selbstgemachten Tücher als Baby Wipes verwendet. Das Gute ist, dass du die Baumwolltücher zusammen mit Stoffwindeln oder auch mit Handtüchern bei 60° in der Waschmaschine mitwaschen kannst.

Vorteile von selbstgemachten DIY-Tüchern

  • Du weißt, welche Inhaltsstoffe in den Tüchern stecken
  • Unbedenkliche Inhaltsstoffe für dich und vor allem für Babys
  • Leichte und schnelle Herstellung
  • Baumwolltücher sind waschbar und somit wiederverwendbar
  • Vielfache Verwendungsmöglichkeiten: Egal, ob Baby-Popo reinigen oder Hände sauber wischen, alles geht. Tücher mit Kokosöl kannst du auch für die Gesichtspflege verwenden.

Der Nachteil, wenn du Feuchttücher selber machen willst, ist die kurze Haltbarkeit der Tücher. Benötigst du eh viele davon in einem kurzen Zeitraum, relativiert sich das natürlich schnell.

Auch andere Alltagsdinge kannst du leicht nachmachen, zum Beispiel Feuchtigkeitscreme selber machen, ein Stilltuch nähen oder Waschmittel selber machen!

Videotipp: Darum lohnt es sich, alte Handtücher in Streifen zu schneiden!

Sie nimmt alte Handtücher, zerschneidet sie und macht daraus etwas, das wir jeden Tag gebrauchen!
jd

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