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Massageöl selber machen Schnelles und unkompliziertes Rezept

Massageöl selber machen: schnell und unkompliziert: Viele getrocknete Blüten und eine kleine dunkle Flasche
© Anna Ok / Shutterstock
Mal wieder Zeit für eine Massage? Für deinen perfekten Wohlfühlmoment greifst du am besten zum selbst gemachten Massageöl. Wir zeigen dir, wie du dein Massageöl selber machen kannst – in 3 einfachen Schritten!

Du hast Lust auf ein wenig Wellness im eigenen Heim oder auf eine sinnliche Massage? Egal ob Selbstmassage oder mit dem Partner: mit einem Massageöl wird's ein echter Genuss. Und das kannst du auch selber machen!

Massageöl selber machen: Das Basisrezept

Dein Massageöl kannst du ganz leicht selber machen. Hier haben wir das passende Rezept, dass du individuell mit deinem Lieblingsöl zubereiten kannst. 

Du benötigst:

  • 100 ml Basisöl (z. B. Pflanzenöl)
  • ca. 10 Tropfen ätherisches Öl
  • Dunkles Fläschchen zum Abfüllen
  • Evtl. Trichter

Tipp: Nutze ein dunkles Fläschchen für dein Massageöl, denn Licht kann einige Öle ranzig werden lassen.

Und so kannst du dein Massageöl selber machen

  1. Gib das Basisöl in das gereinigte Fläschchen, nutze falls sinnvoll, einen Trichter.
  2. Anschließend tröpfelst du das gewünschte ätherische Öl in das Glas.
  3. Verschließe das Gefäß und schüttle es einmal kräftig, damit sich alles gut miteinander vermischt.

Haltbarkeit: Trocken und kühl gelagert, ist das Massageöl mehrere Monate haltbar.

Diese Öle eignen sich für Massageöle

Du kannst das Basisöl durchaus pur benutzen. Oder aber naturreine ätherische Öle untermischen, die deine Stimmung und dein Wohlbefinden positiv beeinflussen können. Soll es eher sinnlich werden, belebend oder entspannend? Wir haben ein paar beliebte Vorschläge für dich!

Geeignete Basisöle 

  • Mandelöl
  • Kokosöl
  • Jojobaöl
  • Aprikosenkernöl
  • Traubenkernöl
  • Nachtkerzenöl
  • Wildrosenöl
  • Olivenöl
  • Sesamöl
  • Moringaöl
  • Avocadoöl

Olivenöl lässt sich sehr gut verteilen und eignet sich auch wunderbar für trockene und empfindliche Haut. Achte ebenfalls darauf, dass die gewählten Öle zueinander passen. Olivenöl hat bspw. einen starken Eigengeruch, sei da eher sparsam mit dem ätherischen Öl.

Mandelöl ist ebenfalls für empfindliche Haut geeignet, zudem wirkt es entzündungshemmend. Avocadoöl ist gut verträglich und soll die Zellregeneration der Haut fördern. Du hast trockene Haut? Dann verwende am besten Sesamöl, das ist gut für trockene Haut, versorgt sie mit Feuchtigkeit und stärkt die Hautzellen. Sesamöl spielt als Massageöl auch im Ayurveda eine wichtige Rolle.   

Achtung: Manche Menschen reagieren allergisch gegen bestimmte Öle (z. B. Avocadoöl). Einige Öle können selbst bei Hautkontakt eine allergische Reaktion auslösen.

Ätherische Öle für selbst gemachtes Massageöl

  • Vanilleöl hat eine aphrodisierende Wirkung
  • Lavendelöl wirkt beruhigend und entspannend
  • Zitronenöl hat einen belebenden Effekt
  • Rosenöl wirkt beruhigend
  • Thymian-, Rosmarin- und Pfefferminzöl regen die Durchblutung an
  • Eukalyptusöl entspannt die Muskeln
  • Ylang Ylang-Öl belebt und ist stimmungsaufhellend

Massageöl selber machen: Das musst du wissen

  • Vorsicht: Bevor du dein Massageöl selbst herstellst, teste das ätherische Öl zusammen mit einem Öl vorher auf Verträglichkeit an einer unauffälligen Hautstelle, da andernfalls die Gefahr einer allergischen Reaktion besteht. Achtung:Ätherische Öle dürfen nie unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden! Für einen Verträglichkeitstest empfiehlt apotheken-umschau.de, einen Tropfen des ätherischen Öls in etwas fettem Öl zu verteilen und dieses anschließend auf der Innenseite des Ellenbogens aufzutragen. Wenn innerhalb von 24 Stunden keine Irritation auftritt, kann das ätherische Öl als Zutat im Massageöl verwendet werden. 
  • Wenn du schwanger bist, solltest du vorsichtig sein und dich vorher von deinem Arzt/deiner Ärztin beraten lassen, da bestimmte ätherische Öle während der Schwangerschaft nicht verwendet werden dürfen.
  • Damit Wirkstoffe in Ölen ausreichend vorhanden sind, achte darauf, dass diese naturrein sind. Setze außerdem auf Bio-Produkte: Damit stellst du sicher, dass keine Pestizide enthalten sind. Noch mehr Informationen und Tipps zum Thema findest du hier: Ätherische Öle und ihre Wirkung.
  • Eine Alternative zu den Ölen sind getrocknete Blüten wie Lavendel und Kamille oder Kräuter wie Melisse und Rosmarin. Dafür sollte das Öl vorher vorbereitet werden, denn es muss ein paar Tage stehen, damit Duft und Wirkung sich entfalten können. Wichtig: dunkel lagern.

Übrigens: Mit ätherischen Ölen und anderen wenigen Zutaten kannst du auch Shampoo selber machen und Duschgel selber machen! Und alles zur Handreflexzonenmassage findest du hier.

Verwendete Quellen: utopia.de, apotheken-umschau.de

jd Brigitte

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