Schön (und) stubenrein: Wir basteln uns unser Haustier selbst

Für diese vierbeinigen Mitbewohner müssen wir glücklicherweise nicht auf die Jagd gehen. Mit Kleber und Geduld können wir diese Trophäen von Paperwolf selber machen.

Auch Fantasietiere wie dieses Einhorn hat Paperwolf im Angebot.

Tiertrophäen sind out. Wir würden uns zumindest kein totes Tier an die Wand hängen.

Wie gut, dass es die kunterbunten Trophäen von "Paperwolf" gibt. Mit denen können wir uns Tiere in die Wohnung holen, auch wenn uns das der Vermieter eigentlich verboten hat. Sie machen weder Dreck noch Lärm, sehen dafür aber umso beeindruckender aus.

Hinter dem Label "Paperwolf" steckt Wolfram Kampffmeyer, der in seiner Stuttgarter Wohnung viel Zeit und Liebe in seine tierischen Freunde steckt. Die Tiere entwirft Kampffmeyer am Computer. Später wird dann mit Papier, Schere und Kleber gebastelt und getüftelt. "In meinem Job als Computer-Animator habe ich es ausschließlich mit virtuellen Figuren zu tun. Mit den Händen arbeiten zu können und zu basteln ist der perfekte Ausgleich für mich", berichtete er den Kollegen von "Living at Home", die ihn zu Hause besucht haben. Erst werden die Tiere mit einem Computerprogramm entworfen und dann mithilfe eines zweiten in Figuren verwandelt, die man aufklappen kann. So entstehen die einzelnen Teile, die man später Stück für Stück zusammenbastelt.

Flamingos in der eigenen Wohnung halten? Na klar, die Tiere aus Papier machen werder Dreck noch Lärm.

Erst Schwein, dann Pinguin und Frosch

Seine erste Figur war ein Papierschwein, kurz darauf kamen Pinguin und Frosch dazu. Heute zählen über 20 Tiere zu seinem Trophäen-Sortiment, das er stets weiterentwickelt.

Die Produktion der Tiere ist aufwendig. Jedes Tier wird im Copyshop gedruckt; danach werden die einzelnen Teile mit einem Schneidplotter ausgeschnitten. Und der Zusammenbau dauert - wie wir getestet haben - ziemlich lang. Würde Kampffmeyer die Zeit für den Zusammenbau dazurechnen, würde eine Figur 400 Euro kosten. Deswegen bietet er seine Tiere zum Zusammenbauen an.

Welcher Kleber? Das ist hier die Frage!

Wir haben für den Zusammenbau von Erdferkel Erwin so viele Stunden gebraucht, dass wir irgendwann aufgehört haben zu zählen. Das Zusammenbauen macht Spaß, man braucht aber ordentlich Zeit, Ruhe, Konzentration und Geduld (nebenbei ein Hörbuch zu hören, funktioniert nur, wenn man gut im Multitasking ist). Am Anfang waren wir verdutzt, wie klein und dünn der Umschlag von Paperwolf war und haben uns gefragt, wie daraus eine größere Figur entstehen soll. Aber mit jedem Beinchen und jedem Ohr, das wir zusammengebaut haben, ist Erdferkel Erwin gewachsen.

Die Papierteile werden in einem Umschlag (DIN A4) geliefert.

Zu Beginn hatten wir Probleme mit dem Klebstoff: Sollten wir lieber Flüssigkleber nehmen, der etwas besser hält? Oder doch lieber einen Prittstift, der Verbesserungen zulässt, wenn man sich mal verklebt hat? Wir haben uns für Flüssigkleber entschieden, nachdem es mit dem anderen Kleber leider so gar nicht geklappt hat. An dieser Stelle hat uns Wolfram Kampffmeyer mit Tipps und Tricks per E-Mail zur Seite gestanden. Das nennen wir Kundenservice! Nach ersten Anlaufschwierigkeiten hat es dann mit dem Kleben geklappt, auch wenn die kleinen Stellen ganz schön viel Fingerfertigkeit erfordert haben.

Fazit: Wer Spaß am Tüfteln hat und als erfahrener Bastelfan eine Herausforderung sucht, wird mit den DIY-Kits von Paperwolf großen Spaß haben - und wird am Ende mit einem schicken Mitbewohner belohnt.

Hier findet ihr Paperwolf:

Hinter "Paperwolf" steckt Wolfram Kampffmeyer aus Stuttgart (hier im Kreise seiner Lieben).

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