Patchwork: Anleitung für schicke Flicken

Nähen Sie sich neue Wohnaccessoires mit Patchwork! Mit unserer Anleitung verwandeln Sie Stoffreste in einzigartige Kissen, Tücher und Bilder.

Die bunten Sofakissen sind die Hauptdarsteller in dieser Inszenierung. Genäht wurden sie aus verschiedenen Stoffresten im Haifischmuster oder als klassisches Patchwork mit Quadraten.

Antiker Teppich: Carpetti; Hocker "Cork": Vitra; weißes Knopfkissen: H&M; schwarze Stehlampe: Car-Selbstbaumöbel; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für das Kissen mit Haifischzähnen.

Ehrenabzeichen: Ob die Schotten wissen, wozu die Kiltnadel noch so taugt? Mit einigen angenähten Stoffresten, geknoteten Bändern, etwas bunter Spitze und einem Anhänger wird sie ruckzuck zum tollen Accessoire.

Kiltnadel, von uns farbig besprüht: Habermann; diverse Anhänger über www.hg-design.de

Hier geht es zur Anleitung für das Kissen mit Rand aus Quadraten.

Tafelfreuden: Schlichtes Weiß kommt uns jetzt gar nicht auf den Tisch. Viel kreativer ist eine Tischdecke aus lauter Stoffresten. Dafür haben wir Weißwäsche erst uni eingefärbt und danach mit bunten Stoffstücken und farbigem Garn vernäht.

Lampenschirm "Lamp03", Teppich "Dhur" in Schwarz-Weiß-Türkis: Gervasoni; pink-grün gestreifter Plastikkessel: o.k.-Versand; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für die Tischdecke aus Weißwäsche.

Hier geht es zur Anleitung für die Patchworkdecke aus Streifen.

Küsschen bekommt der smarte Erbsenfrosch - in seinem Bauch stecken getrocknete Erbsen - nur, weil er so schön geraten ist. Auf keinen Fall wollen wir, dass er ein Prinz wird, das wäre viel zu schade!

Buchstabe "D": Freundts Wohnaccessoires; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für den Erbsenfrosch.

Sammlerstück

Ausleihen ausgeschlossen! Die lässige Tasche mit Applikationen und bunten Nähten ist nicht ganz einfach anzufertigen - dann aber macht sie unglaublich stolz.

Schürze und Handtuch: privat

Hier geht es zur Anleitung für die Tasche.

Stillleben: Das kleine Kissen oben ist für Könner, alle Faulen erfreut das Modell unten. Hierfür brauchen Sie nur Stoffreste, die auf ein fertiges Kissen appliziert werden.

Schaukelstuhl "Ellan": Ikea; Vase "Lathe": Habitat; Babuschkas "Red Star": Babushka; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für das Kissen mit Windmühlen-Patchwork.

Rauminstallation: Die Hussen mit Deko-Borte schmücken jeden noch so reizlosen Hocker.

Recamiere: Carpetti; Stühle "Organic Chair" und "DCW": Vitra; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für die Hussen für Hocker.

Die große Patchworkdecke aus Quadraten kann auch als Teppich dienen.

Recamiere: Carpetti; Stühle "Organic Chair" und "DCW": Vitra; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für die Patchworkdecke aus Quadraten.

Maßgeschneidert: Der Wickelrock ist aus dickem Stoff genäht - ideal für kühle Herbsttage. Gummistiefel und Wollstrumpfhose dazu kombinieren, fertig!

Gelber Blechaffenrechner, buntes Auto: o.k.-Versand; Pferd: Schleich; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für den Wickelrock.

Dieses Taschentuch aus Patchwork hat eine Botschaft - sie ist einfach aufgestickt.

Orangefarbener Bilderrahmen "Bou" von Habitat, 8,- EUR; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für das bestickte Taschentuch.

Für diese Werke brauchen Sie nicht Pinsel und Farbe, sondern Stoff und Faden - sie sind aus bunten Flicken, Knöpfen, Perlen und Borten zusammengenäht.

Verwendete Stoffe: "Boro-Indigo", 3595-03, von Kenzo (über Lelièvre); "Circe-Flamant," 495-17, von Lelièvre; "Zambra", TRF5610/01 von Osborne&Little; "Kippis", 62719, von Marimekko; "Kanteleen Kutsu", 54808-190, von Marimekko; "Praliini", 54748-910, von Marimekko; Rest: privat

Hier geht es zur Anleitung für das Patchwork-Bild.

Auf jeden Stuhl das passende Kissen - und alle sind selbst gemacht! Das 2. Kissen von links auf dem schwarzen Stuhl ist mit geometrischen Formen bestickt, die Kissen auf dem dunklen Schaukelstuhl und auf dem roten Stuhl sind mit Applikationen verziert. Hier geht es zur Anleitungen für diese drei Kissen

Kissen mit Haifischzähnen

Das brauchen Sie (für ein Kissen 32 x 56 cm):

14 Quadrate à 10 x 10 cm (rosa Stoff) 7 Quadrate à 10 x 10 cm (roter Stoff) 7 Quadrate à 10 x 10 cm (schwarz-gepunkteter Stoff) einfarbiger Stoff für die Rückseite Schneidematte Rollschneider Lineal Stoffe: Cotton Club II von Manuel Canovas; Circe-Piment von Lelièvre, kombiniert mit Stoffresten

Und so geht's: Alle Quadrate diagonal zu Dreiecken schneiden. Dann jeweils ein rosa und ein rotes oder schwarzes Dreieck zu einem Quadrat zusammennähen. Es sollen 14 rosa-rote Stücke und 14 rosa-schwarze Stücke entstehen. Dann je 2 Streifen aus 7 rot-rosafarbenen Quadraten und je 2 Streifen aus 7 rosa-schwarzen Quadraten nähen. Alle Nähte zu einer Seite bügeln. Die 4 Streifen zu einer Fläche zusammensetzen, alle Nähte zu einer Seite bügeln. Aus der entstanden Fläche das Maß fürs Kissen nehmen. Fertige Kissenteile rechts auf rechts legen und die Naht rundherum fast schließen. Den Kissenbezug wenden, ein Inlet damit beziehen und die offene Naht per Hand zunähen.

Kissen mit Rand aus Quadraten

Das brauchen Sie (für ein Kissen 50 x 50 cm):

16 Quadrate à 12 x 12 cm (je 4 aus 4 unterschiedlichen Stoffen) Ein Quadrat à 32 x 32 cm für die Mitte des Kissens Einfarbigen Stoff für die Rückseite passendes Nähgarn Stoffe: Kanteleen Kutsu von Marimekko, Cotton Club II von Manuel Canovas, kombiniert mit Stoffresten

Und so geht's: Drei Quadrate zu einem Streifen zusammennähen, Nähte auseinanderbügeln, den Streifen an eine Seite des großen Quadrats nähen. Nähte abermals auseinanderbügeln. 4 Quadrate zu einem Streifen zusammennähen, an die folgende rechte Seite des großen Quadrats annähen. Dabei steht ein Quadrat oben über und wird mit dem letzten Quadrat der zuvor angebrachten Dreiergruppe zusammengesteppt. Nähte auseinanderbügeln. Wieder 4 Quadrate zusammennähen, an die folgende Seite so anbringen, dass wieder ein Quadrat übersteht und mit dem letzten Viererquadrat der zuvor angebrachten Reihe vernäht wird. Die restlichen 5 Quadrate verbinden und an der letzten Seite ansteppen, so dass ein Rahmen aus lauter Quadraten entsteht. Den einfarbigen Stoff für die Rückseite passend für das gewählte Kissen zuschneiden. Alle Kanten mit Zickzackstich versäubern. Die Rückseite und die Vorderseite rechts auf rechts legen und zusammennähen, dabei eine Öffnung lassen. Den Kissenbezug wenden, ein Inlet damit beziehen und zum Schluss die offene Naht per Hand zunähen.

Tischdecke aus Weißwäsche

Das brauchen Sie:

kleine Tischdecken, Servietten oder Taschentücher aus Baumwolle oder Leinen Textilfarbe (z. B. Simplicol) Stoffreste (z. B. "Stofftüte" über www.volksfaden.de) Nähgarn kontrastfarbenes Stickgarn

Und so geht's: Die Weißwäsche nach Anleitung in der Waschmaschine einfärben, trocknen und bügeln. Alle Stoffteile auf Tischdeckengröße verteilen, an markanten Stellen Stoffreste einsetzen. Alles gut zusammenstecken. Die wichtigsten Nähte mit der Nähmaschine nähen, einige kontrastfarbene Nähte quer per Hand platzieren.

Patchworkdecke aus Streifen

Das brauchen Sie:

Rechteckige Stoffstücke Stoff für die Rückseite der Decke (im gewünschten Format + 10 cm für den Rand) kontrastfarbenen Wollfaden Stoffe: Callisto-Cassis von Designers Guild; Cotton Club II von Manuel Canovas; Circe-Fumée von Lelièvre; Zambra, Cannock, Lomond Stripe von Osborne & Little; Kanteleen Kutsu, Praliini von Marimekko

Und so geht's: Stoffstücke zuschneiden, die Länge kann variiert werden, die Breite sollte immer gleich sein. Sparen Sie Zeit und Faden, indem Sie die Decke in der "Kettennähen Technik" anfertigen. Dazu legt man immer zwei Stoffstücke exakt mit Kanten und Ecken aufeinander, steppt sie zusammen und schiebt direkt, ohne Abschneiden des Fadens und Anheben des Nähfüßchens, die nächsten Stoffstücke nach. Nähte bügeln, Fäden auseinanderschneiden und Nahtzugaben auf eine Seite bügeln. Nach demselben Verfahren lange Stoffstreifen zusammennähen und diese dann an ihren Längskanten zu einer Fläche zusammennähen. Danach die Fläche links auf links auf den Stoff der Deckenrückseite stecken. Den Rand auf der Vorderseite doppelt einschlagen und feststeppen. Im Schatten der Naht rundherum den Rand feststeppen. Mit kontrastfarbenem Wollfaden an mehreren Punkten kreuz und quer durch alle Lagen der Decke nähen, Faden verknoten und die Fadenenden stehen lassen.

Erbsenfrosch

Das brauchen Sie:

kleine Stoffreste (z. B. "Stofftüte" über www.volksfaden.de) ein größeres Stoffstück für die Rückseite getrocknete Erbsen zum Füllen Perlen für die Augen

Und so geht's: Schablone nach Belieben am Kopierer vergrößern und ausschneiden. Aus den kleinen Stoffresten Streifen zusammennähen, alle Nähte auseinanderbügeln und die Streifen zu einer ausreichend großen Fläche zusammennähen. Wieder alle Nähte auseinanderbügeln, mit Hilfe der Schablone daraus und aus dem größeren Stück Stoff jeweils einen Frosch ausschneiden. Stoffstücke rechts auf rechts aufeinanderlegen und zusammensteppen, dabei eine Öffnung zum Wenden und Füllen lassen. In allen Ecken und Kurven die Nahtzugabe leicht einschneiden, dann den Frosch wenden und füllen. Öffnung per Hand schließen, Perlen als Augen annähen.

Tasche

Das brauchen Sie:

Stoff 40 x 80 cm Futterstoff 40 x 80 cm zwei Streifen à 4 x 60 cm für die Taschengriffe Stoffreste zum Applizieren kontrastfarbiges Nähgarn Stoffe: Cotton Club II von Manuel Canovas; Kippis, Kantleen Kutsu von Marimekko; Gunilla von Ikea

Und so geht's: Das große Stoffstück für die Tasche zum Ring schließen. Applikationen mit Zickzackstich aufbringen. Den Futterstoff ebenfalls zum Ring schließen, jedoch in der Naht eine Öffnung zum späteren Wenden lassen. Jeden Ring flach hinlegen und jeweils eine der offenen Kanten schließen, so dass ein Beutel entsteht. Den Taschenboden formen, indem man mit einer Hand in den Beutel hineingreift und mit der anderen Hand von außen die Seitennaht und die Bodennaht aufeinanderlegt, so dass sich ein kleines Dreieck ergibt (siehe Skizze). Dann eine ca. 9 cm lange Naht so setzen, dass die Naht die lange Seite des Dreiecks formt. Das Gleiche auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen und mit dem Futterstoff ebenso verfahren. Taschenteile rechts auf rechts ineinanderstecken und an der offenen Kante rundherum aneinandernähen. Durch die Öffnung im Futter wenden. Taschenfutter in den Taschenbeutel stecken, Kante bügeln. An der rechten und linken Seite jeweils eine ca. 6 cm tiefe Falte einlegen und den Bruch mit einigen Steppstichen fixieren (siehe Skizze). Streifen für die Taschengriffe schmal zusammenfalten und entlang der entstandenen Kante mit kontrastfarbenem Zickzackstich zusammennähen. Streifen an der Tasche mit wildem Zickzackstich annähen.

Kissen mit Windmühlen-Patchwork

Das brauchen Sie:

4 unterschiedliche Stoffstreifen à 7 x 88 cm

Und so geht's: Die Stoffstreifen zu einer Fläche von 22 x 88 cm inkl. Nahtzugabe zusammennähen. Alle Nähte zu einer Seite bügeln. Aus dieser Fläche 4 Quadrate à 22 x 22 cm schneiden. Dann jedes Quadrat einmal diagonal auseinanderschneiden. Die Diagonale bildet später jeweils die Außenkante des Kissens. 4 der Dreiecksteile so zusammenlegen, dass die Spitzen zueinander zeigen, und die Seiten zusammennähen. Alle Kanten begradigen. Das Gleiche für die Rückseite machen. Dann die 2 Kissenteile rechts auf rechts legen und die Naht rundherum fast schließen. Den Kissenbezug wenden, ein Inlet damit beziehen und die offene Naht per Hand zunähen.

Hussen für Hocker

Das brauchen Sie:

Hocker verschiedene Stoffe Bommelborte passendes Nähgarn

Und so geht's: Um den Stoff für die Husse zuschneiden zu können, erst die Maße des Hockers nehmen. Dann aus dem Stoff 4 passende Teile für die Seiten und eines für die Sitzfläche anfertigen. Dabei die Nahtzugabe nicht vergessen. Die 4 Seitenteile zusammennähen, zum Schluss mit dem Stoffzuschnitt für die Sitzfläche verbinden. An der Unterkante zur Dekoration eine Bommelborte, Rüsche oder Paspel ansteppen. Zum Schluss Beulen und Fältchen mit der Dampffunktion des Bügeleisens entfernen.

Patchworkdecke mit Quadraten

Das brauchen Sie (für eine Decke 150 x 150 cm):

Verschiedene Polster- oder Möbelstoffe in drei unterschiedlichen Formaten: 1.) 13 unifarbige Stücke à 32 x 32 cm 2.) 12 Quadrate à 17 x 17 cm, z. B. aus einem Unistoff und nochmals 12 Quadrate à 17 x 17 cm aus einem kontrastfarbenen Stoff 3.) 24 Quadrate à 12 x 12 cm aus einem Unistoff und 30 Quadrate à 12 x 12 cm aus einem kontrastfarbenen Stoff 150 x 150 cm Stoff für die Rückseite gefalztes Schrägband für die Kante Verwendete Stoffe: Ibuki-Poppy von Designers Guild; Circe von Flamant; Cannock von Osborne & Little

Und so geht's: Alle Stoffe wie oben beschrieben zuschneiden. Dann die Stoffkanten mit Zickzackstich versäubern. Zuerst werden 6 Viererblöcke genäht. Diese bestehen aus jeweils 2 unifarbenen Quadraten à 17 x 17 cm und 2 Quadraten à 17 x 17 cm in kontrastfarbenem Stoff. Jeweils 4 Quadrate abwechselnd zu einem Block zusammennähen, alle Nähte bügeln. Für die Neunerblöcke ein unifarbenes, ein kontrastfarbenes und wieder ein unifarbenes Quadrat, jeweils à 12 x 12 cm, zu einem Streifen zusammennähen. Dann zwei weitere solcher Dreierstreifen in anderen Abfolgen nähen und seitlich ansteppen. Insgesamt sollen so sechs Neuner- und sechs Viererquadrate entstehen. Die Decke aus allen 25 Quadraten arrangieren. Dazu abwechselnd ein unifarbenes 32 x 32 cm und ein zusammengesetztes Quadrat zu einem Streifen aus 5 Quadraten aneinandernähen, alle Nähte bügeln. Die farbigen Streifen abwechselnd zu einer Fläche zusammensetzen. Alle Nähte bügeln, alle Kanten begradigen. Die Fläche auf den Stoff für die Rückseite legen, beides zusammenstecken und rundherum zusammensteppen. Beide Lagen danach auch durch Nähte entlang der Streifen verbinden. Schrägband um die Kante legen, feststecken und rundherum feststeppen.

Wickelrock

Das brauchen Sie (für Größe 38):

Unter- und Oberstoff siehe Skizze, Packpapier zum Vorzeichnen, Schrägstreifen 200 x 7 cm Und so geht's: Rockskizze auf das Packpapier übertragen. Für abweichende Größen den Schnitt am Stoffbruch um 1,5 cm pro Größe erweitern oder minimieren. Beide Rockteile aus Stoff ausschneiden und die Kanten mit Zickzackstich versäubern. Die Rockteile aufeinanderlegen. Eine lange Seite des Schrägbandes mit Zickzackstich versäubern. Diese Seite rechts auf links (alle Kanten bündig aufeinander) an die Innenseite des Rocks ansteppen. Dabei darauf achten, dass beide Stoffe mitgefasst werden. Schrägband um die Kante legen, bügeln und die offene Kante nach innen legen. Nun knapp entlang der Bandkante über die gesamte Länge zusammensteppen.

Besticktes Stofftaschentuch

Das brauchen Sie:

Stofftaschentuch Stickrahmen Stickgarn und Nadel Papier und Stift Wasserlöslicher Stift zum Vorzeichnen

Und so geht’s: Spruch auf Papier vorzeichnen. Stofftaschentuch bügeln und den Spruch mit dem Stift durchpausen, danach das Taschentuch in den Stickrahmen spannen und den Schriftzug mit Rückstich oder Steppstich nacharbeiten. Moderner wird das Ganze, wenn Sie ein kontrastfarbenes Garn benutzen.

Patchwork-Bild

Das brauchen Sie:

Stoffreste aller Art (z.B. "Stofftüte" über www.volksfaden.de) Bezogene Keilrahmen in verschiedenen Größen Diverse Bänder, Spitze, Federn, Knöpfe, Litzen, Borten, Klebepunkte, Perlen usw. Buchbinderleim Verschiedene Garne Tacker oder Nagelpistole

Und so geht’s:

Einen Stoff als Untergrund auf die Größe des Keilrahmens mit einer Nahtzugabe von 5 cm zuschneiden. Stoffmotive, Flicken, Formen etc. per Hand oder Nähmaschine auf den Stoff applizieren. Das entstandene Bild auf den Rahmen legen und auf der Rückseite straff antackern. Nach Belieben weitere Verzierungen aufkleben.

Verwendeter Stoff: "Kanteleen Kutsu", 54808-190, von Marimekko für das Kissen auf dem Schaukelstuhl; "Gunilla", von Ikea; "Cannock", F5771/04, von Osborne & Little; "Marienlyst Damson", F1429/07 und "Callisto-Noir", F1446/04, beide von Designers Guild, für das Kissen auf dem roten Stuhl

Pimp my Kissen - 2. Kissen von links auf dem schwarzen Stuhl

Das brauchen Sie: z.B. Kissen "Jorun" von Ikea (50 cm x 60 cm) Farbiges Garn oder Wolle Passende Nadel Kreisschablone Schneiderkreide

Und so geht’s: Mit Hilfe der Kreisschablone unterschiedliche Kreise über das Muster des Kissens zeichnen und mit Rückstich und schönem anderem Stich aufsticken. Am Besten verschieden farbige Garne dafür verwenden, um einen bunten Patchwork-Stil zu gestalten.

Kissen mit Applikationen - rechts oben auf dem dunklen Schaukelstuhl:

Das brauchen Sie:

Stoff für ein Kissen Stoffreste zum Applizieren Bügelvlieseline Farbige Garne

Und so geht’s: Reststücke mit Bügelvlieseline verstärken, kleine Motive ausschneiden und per Hand mit unterschiedlichen Garnen und Stickstichen auf dem Kissenstoff applizieren. Bei ausfransenden Stoffen die Ränder mit Zickzackstich in kontrastfarbenen Garnen versäubern. So kann das Kissen später auch gewaschen werden, ohne dass die Applikationen leiden. Besonders schön wird das Kissen zum Beispiel mit einem Keder aus einem anderen Stoff oder einer Borte.

Kissen mit Patchworkstreifen - auf dem roten Stuhl:

Das brauchen Sie:

Stoffreste aller Art für den Streifen (z.B. "Stofftüte" über www.volksfaden.de) Einfarbigen Stoff für die Rückseite und zwei Streifen für die Vorderseite Unterschiedliche Nähgarne Kisseninlet

Und so geht’s:

Die Stoffreste rechteckig und auf eine Breite zuschneiden. Die Rechtecke zu einem Streifen zusammennähen, Nähte auseinanderbügeln. Nach Belieben mehrere solcher Streifen in unterschiedlichen Breiten nähen.

Einfarbigen Stoff zuschneiden, den Patchworkstreifen und die zwei unifarbenen Streifen für die Vorderseite zusammensteppen und die Naht auseinanderbügeln. Kontrastfarbige Zierzickzacknaht um alle Kanten setzen.

Kissenteile rechts auf rechts legen und die Naht rundherum fast schließen. Den Kissenbezug wenden, ein Inlet damit beziehen und die offene Naht per Hand zunähen.

Fotos: Mark Seelen Produktion und Styling: Irina Graewe Anleitungen: Hanna Charlotte Müller Location: www.jjlocations.co.uk

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