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Schattenstickerei Die Technik der Schattenstickerei

Schattenstickerei
© Brigitte
Die Schattenstickerei besteht aus großen Hexenstichen und wird nur auf durchsichtigen Stoffen gearbeitet. Wie das geht, erfährst du hier.

Die Schattenstickerei besteht aus großen Hexenstichen und wird nur auf durchsichtigen Stoffen gearbeitet, zum Beispiel auf Baumwollbatist. Diese Technik eignet sich in ausdrucksvollen Motiven besonders gut für zarte Gardinen oder durchsichtige Blusen.

Schattenstickerei sticken: So geht's

Die Stickerei wird immer auf der Rückseite ausgeführt und auch dort aufgezeichnet. Hier erfährst du, wie du ein Motiv auf Stoff übertragen kannst. Auf der rechten Stoffseite ist die bestickte Stelle leicht erhaben. Der Stickfaden schimmert durch. Zum Sticken nimmt man Sticktwist oder feines Baumwollgarn, meistens in der Farbe des Stoffes. Gearbeitet wird im Hexenstich. Die Einstichstellen sind hier gleichzeitig die Ausstichstellen. Dadurch entsteht auf der Stoffoberseite eine Linie aus kleinen Steppstichen, die die Konturen des Motivs sichtbar machen. Sie müssen ganz besonders gleichmäßig ausgeführt werden.

Kathrin Behrens und Ariane Heyduck Fotos: Ortwin Müller und R. M. Nüttgens Brigitte

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