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Patchwork stricken Bunte Rauten im Patchwork-Style

Ob als Wollreste-Verwertung, zum Kuscheln, zum Verschenken oder als gemütliche Spielwiese für das Baby – Decken und Plaids im Patchwork sind beliebt wie nie. Wir zeigen euch, wie ihr Rauten strickt.

Das Besondere an der Patchwork-Technik? Dabei werden einzelne Teile, die sogenannten "Patches", gestrickt und dann miteinander verbunden. Das gelingt durch das seitliche Herausstricken von Maschen. So spart man sich das Zusammennähen der einzelnen Teile und verbindet sie gleich miteinander.

Besonders schön sieht das aus, wenn ihr verschiedene Wollsorten miteinander kombiniert. Ganz sicher habt ihr auch noch das eine oder andere angefangene Garn in der Schublade, das für nichts anderes mehr zu gebrauchen ist. Dann ist eine Decke oder ein Kissenbezug in der Patchwork-Technik ideal.

Patchwork stricken: Rauten herausstricken

Die Rauten entstehen durch das Abketten von Maschen auf der einen Seite des Strickstücks, während auf der anderen Seite wieder neue Maschen aufgenommen werden. Im Video zeigt euch Strick-Trainerin Marisa, wie das geht:

Fallback-Bild

Mehr Anleitungen zum Thema Patchwork, findet ihr bei makerist.

Profi-Tipps zum Patchwork von Coach Marisa

Marisa Nöldeke vom Label Maschenfein hat noch ein paar Tipps für euch, mit denen ihr ganz einfach eine Raute stricken könnt:

  1. Keine Ahnung, wie ihr die Patches am Schluss zusammenbringt? Zum Verbinden eignen sich am besten der Perlrand und der doppelte Knötchenrand.
  2. Bei geometrischen Formen ist es praktisch, einfach kraus rechts zu stricken - dann ergibt eine Masche gleich 2 Reihen.
  3. Eine Raute entsteht durch die Zunahme am Anfang und durch Abnahmen am Ende einer Hinreihe beziehungsweise umgekehrt.
  4. Upcycling galore: Patchworkstricken eignet sich besonders für die Verwendung von Wollresten!
  5. Je nachdem, wie die geometrischen Formen miteinander kombiniert werden, können dreidimensionale Effekte entstehen.
Brigitte

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