Seide - Herstellung, Eigenschaften, Pflege

Seide ist besonders reißfest, knittert kaum und fühlt sich zart auf der Haut an. Sie nimmt Feuchtigkeit gut auf und regelt so die Körpertemperatur.

Das elegante Garn zählt zu den hochwertigsten Naturfasern und wird aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen. Diese werden in China, Japan oder Indien gezüchtet. Der Faden, aus dem der Kokon besteht, kann bis zu 3000 Meter lang werden. Da dieser extrem fein ist, werden für ein Kilo Rohseide in etwa zehn Kilo der Kokons benötigt.

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Seide eignet sich besonders für luftige Mode

Nach der Verarbeitung punktet Seide mit seiner glänzenden Optik und vielen, prächtigen Farben. Seide ist besonders reißfest, knittert kaum und fühlt sich zart auf der Haut an. Sie nimmt Feuchtigkeit gut auf und regelt so die Körpertemperatur. Da Seide nicht wärmt, sondern luftig ist, eignet sie sich vor allem für Frühlings- und Sommermode.

Weil das Garn selbst keine Struktur hat, dehnt es sich nach einiger Zeit aus und kann seine Form verlieren. Geübte Strickerinnen können aus der Faser mit sehr glatter Oberfläche luftige Tücher oder elegante Blusen zaubern.

Bei der Reinigung sollte beachtet werden, dass Seide nur von Hand und nicht zu heiß gewaschen werden darf. Sie darf auch nicht gerieben oder ausgewrungen werden. Auch Druck und Dampf beim Bügeln können dem feinen Material schaden.

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