9 Tipps, wie man bei Ikea richtig Geld sparen kann

Fast jeder hat ein Möbelstück von Ikea zu Hause stehen. Und Unmengen von Bechern, Kerzen und Servietten. 9 Tipps, wie wir in Zukunft bei Ikea richtig viel Geld sparen.

Jeder, der schon mal bei Ikea war, kennt das: Man will eigentlich nur schnell ein Regal fürs Arbeitszimmer kaufen und geht dann am Ende mit Taschen voller Krimskrams nach Hause: Servietten, Kerzen, Geschirrtücher ... Und oft hat es das Regal, für das man extra zum Möbelschweden gefahren ist, am Ende gar nicht auf den Kassenbon geschafft. Weil wir uns entschieden haben, doch erstmal das alte aus dem Kinderzimmer zu nutzen.

Vieles ist bei Ikea so günstig, da landet immer mehr im Einkaufswagen als man eigentlich wollte. Und an der Kasse gibt es die große Überraschung, wenn die Summe dann doch viel höher ist als geplant. Damit am Ende nicht die böse (und teure) Überraschung kommt, haben wir ein paar Tipps, wie ihr bei Ikea richtig Geld sparen könnt - und nur mit dem nach Hause geht, was ihr wirklich braucht.

1. Nach Extrateilen fragen

Hand aufs Herz: Wir sind alle keine Profitischler, aber man muss sich beim Aufbauen der frischgekauften Ikea-Möbel noch nicht mal richtig doof anstellen, bevor die erste Schraube kaputt ist. Und manchmal fehlt einfach ein Teil, ohne dass wir uns größte Mühe dabei gegeben hätten, es zu übersehen. Für solche Fälle müssen wir nicht noch in den Baumarkt fahren, sondern nutzen den Ikea-Ersatzteilservice: Entweder man geht bei Ikea persönlich vorbei und fragt an den Info-/Umtauschschaltern nach dem passenden Ersatzteil oder man benutzt dieses Online-Formular. Das einzige, was man wissen muss, ist die Nummer des Ersatzteils. Die Info findet man am Anfang der Aufbauanleitung. Mit dieser Nummer können die Ikea-Mitarbeiter das passende Teil finden. Die Extrateile werden einem dann entweder direkt ausgehändigt oder zugeschickt. Dann steht dem munteren Aufbau nichts mehr im Wege!

2. In der Fundgrube stöbern

Im Herzen sind wir doch alle Schnäppchenjäger. Und wenn wir etwas günstiger bekommen, weil es heruntergesetzt ist, greifen wir gern zu. Wer noch nicht sicher ist, welches Regal oder welchen Tisch er braucht, sollte bei seinem Ikea-Trip immer zuerst in der "Fundgrube" (meist bei den Kassen gelegen) vorbeischauen. Dort bietet Ikea ausgewählte Ausstellungsstücke an, Möbel, die leicht beschädigt, aber noch in Ordnung sind, und Einzel- und Ersatzteile wie Regalböden. Die dort angebotenen Sachen sind im Preis oft stark reduziert und meistens vollkommen in Ordnung. Und für die Studentenbude oder das Kinderzimmer ist das Regal mit der Macke an der Ecke auch noch gut genug. Bonus: Man muss die Möbel nicht selbst zusammenbauen.

3. Mitglied bei "Ikea Family" werden

"Ikea Family" bietet Mitgliedern einige Vorteile: kostenlosen Kaffee, das Club-Magazin "Ikea Live", monatliche, exklusive Angebote, Geburtstagsüberraschungen für die Kinder und Angebote und Discounts bei Kooperationspartnern (z.B. bei Reisen nach Schweden). Man muss nur regelmäßig auf diese Angebote achten (oder sich für den Ikea-Newsletter anmelden). Und wer beim Bezahlen an der Kasse seine Clubkarte vorzeigt, sichert sich Transportsicherheit für die gekauften Sachen - geht auf dem Nachhauseweg was kaputt, bekommt man es neu.

4. Nie hungrig einkaufen

Auf gar keinen Fall hungrig in den Supermarkt gehen! Diesen Trick kennen wir schon. Der funktioniert nicht nur super, wenn wir Lebensmittel einkaufen gehen, sondern auch bei Ikea. Denn wenn man schon mal da ist, geht man auch gern noch ins Restaurant, um eine "Kleinigkeit" zu essen. Wer satt einkaufen geht, kann sich aufs Wesentliche konzentrieren: kaufen. Mit einem hungrigen Magen muss alles schnell gehen und man übereilt die eine oder andere Kaufentscheidung.

5. Auf lokale Angebote achten

In der Regel bietet jeder Ikea für einen bestimmten Zeitraum besondere Angebote. Manchmal ist es ein Tagesangebot, manchmal läuft eine Aktion auch einen ganzen Monat. Es lohnt sich also immer, die Website des lokalen Ikeas zu checken, bevor man seinen Ikea-Besuch plant und sich auf den Weg macht.

6. Einkauf planen

Spontaneität ist super, Vorbereitung aber auch! Wer vorbereitet zu Ikea fährt, lässt sich nicht so leicht verleiten, dieses oder jenes zu kaufen. Damit am Ende nicht noch ein Paket Servietten oder eine Packung Kerzen im Einkaufswagen landet, lohnt sich ein Blick in den Vorratsschrank. Habe ich noch genug Servietten für die nächsten Partys und Familienfeiern? Gut! Mit meinen Kerzen könnte ich die Auffahrt pflastern? Dann kann ich auch darum einen Bogen machen. Und wer seine Küchenschränke voller Geschirr hat, braucht nicht noch einen Kaffeebecher für einen Euro. Wirklich nicht! Tipp: Immer vorher checken, ob der lokale Ikea die gewünschten Artikel vorrätig hat. Besonders wenn der Ikea nicht um die Ecke ist, spart man so Zeit, Nerven - und Benzin (oder das Geld für den ÖPNV).

Wer sich größere und teurere Sachen wie einen "Pax"-Schrank, ein neues Bett oder eine ganze Küche kaufen möchte, wartet nach Möglichkeit, bis Ikea wieder eine Aktion mit Sonderangeboten hat. Das spart richtig Geld!

7. Möbel pimpen

Wir alle wollen hochwertige und schöne Möbel. Manchmal lohnt es sich aber auch, das günstigere Regal zu nehmen und es zu pimpen. So spart man nicht nur Geld, sondern hat am Ende auch noch ein individuelles Möbelstück. So kann man Ikea-Möbel pimpen. Weitere kreative DIY-Ideen fürs Zuhause - inspiriert von Ikea.

8. Transportmöglichkeiten nutzen

Wer kein Auto hat, steht immer vor der Frage: Wie kriege ich meine Möbel nach Hause? Statt sich ein Auto zu leihen, lohnt sich der Preischeck: Wie teuer ist es, wenn ich die Möbel von einem Ikea-Dienstleister nach Hause liefern lasse? Was kostet es, wenn ich die Möbel im Online-Shop bestelle? Oder ist es am einfachsten, mir ein Auto von Bekannten zu leihen und einen Anhänger bei Ikea? Eine Übersicht über die Liefermöglichkeiten gibt es auf der Ikea-Service-Seite.

9. Möbel selber aufbauen

Ein letzter Tipp, den die meisten von euch vermutlich längst beherzigen: Wer seine Möbel selbst aufbaut, spart Geld für den Aufbauservice.

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Kommentare (4)

Kommentare (4)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Übel. Qualitätsjournalismus erwarte ich hier nicht. Aber so offensichtliche PR stößt bitter auf.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Was hat Ikea denn dafür bezahlt? Nachdem regelmäßig Artikel in Brigitte waren, die sich dann auf die direkt daneben geschaltete Ikea Werbung bezogen, jetzt das im Internet.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Normalerweise schreibe ich keine Kommentare unter Artikel. Dieser Artikel jedoch macht mich nachdenklich, was die journalistische Qualität betrifft: Journalismus oder Ikea-PR? Für mich könnte der Text auch so in einem Kundenmagazin des Unternehmens stehen. Für mich also Werbung und kein Journalismus.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Vielen Dank für die Tipps. Ich gehe immer mit leerem Magen einkaufen, werde das mit dem vorher essen ausprobieren. Wobei ich am liebsten auch bei Ikea essen, die Sachen sind einfach megalecker!! Wusste garnicht das die auch einen Lieferservice haben!

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