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So gemütlich lässt sich dein Studentenzimmer einrichten 🕯

Studentenzimmer einrichten: Jung und modern eingerichtetes Schlafzimmer
© Photographee.eu / Shutterstock
Der Umzug in eine WG oder das eigene kleine Zimmer im Wohnheim steht bevor: Wir verraten dir Tipps und Tricks, wie du dein Studentenzimmer optimal einrichten kannst.

Vom Kinderzimmer ins Studentenzimmer – ob in einer WG, im Studentenwohnheim oder einer Einzimmerwohnung: Es sollte zu deinen jetzigen Bedürfnissen passen, immerhin wirst du dort die nächsten Jahre wohnen und leben. Wir zeigen dir, dass Funktionalität und Gemütlichkeit sich nicht ausschließen.

Was du in deinem Studentenzimmer definitiv brauchst!

Klar, ein Schreibtisch und ein Bett verstehen sich wohl von selber, aber auch dabei solltest du schon clever shoppen und dir im Vorfeld Gedanken machen. Denn oftmals sind Studentenzimmer oder -wohnungen klein und multifunktionale Möbel daher ein Must-have. Worauf du achten solltest, wenn du dein Studentenzimmer einrichten möchtest:

Bett

Hier ist zum einen der vorhandene Platz entscheidend, aber auch deine Vorliebe: Reicht dir ein schmales Bett mit einer Matratze oder sollte es etwas mehr Platz bieten, wie Betten im französischen Maß (140x200 cm) oder – wenn du es ganz praktikabel willst – ein Schlafsofa.

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Das Sofa hat natürlich den Vorteil, dass du es nachts zum Schlafen und tagsüber zum Sitzen nutzen kannst – und so hast du mal eben ordentlich Platz eingespart.

Doch auch mit einem Bettgestell ist kein Stauraum verloren: Entweder du kaufst ein Bett mit Bettkästen oder du besorgst dir Unterbettboxen, in denen du zum Beispiel Bettwäsche staubfrei lagern kannst.

Ungewöhnlicher wird es mit einem Hochbett (oder ein erhöhtes Bett)! Der freibleibende Platz darunter lässt sich hervorragend für eine Sitzecke nutzen (für den Schreibtisch ist es zu dunkel) oder als zusätzlicher Stauraum.

Schreibtisch

Ein Klapptisch an der Wand befestigt, ist auf den ersten Blick sicherlich praktisch und platzsparend. Doch räumst du wirklich ständig deine Sachen vom Tisch, um ihn runterzuklappen? Und wenn, wohin mit dem ganzen Krempel?! Ein ausziehbarer Tisch ist dabei ein guter Kompromiss, so kannst du diesen erweitern, wenn du mehr Fläche benötigst, in der übrigen Zeit aber vom Platz profitieren.

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Ein gewöhnlicher Schreibtisch ist auch in einem Studentenzimmer eine gute Wahl. Laptop, Bücher, Notizhefte und lauter Klimperkram – der Arbeitsplatz sollte nicht zu klein gewählt werden. Sicherlich nimmt dieser Raum ein, aber manchmal freust du dich über einen gut ausgestatteten und ruhigen (!) Arbeitsplatz zu Hause ...

Praktisch sind Schreibtische mit mehreren Schubladen oder einem Rollcontainer, der darunter oder daneben platziert werden kann. Auch Organizer und Aufsätze für den Schreibtisch helfen dir, den Arbeitsplatz sinnvoll zu nutzen (und nicht im Chaos zu versinken 😉). Mit einem verschließbarem Sekretär kannst du die Arbeit ganz einfach wegsperren – und optimal entspannen.

Regale

Schreibtischschubladen sind schon mal ein guter Anfang – genau, ein Anfang und nicht mehr. Im Laufe deines Studiums wirst du mehr und mehr Bücher, Kladden und Ordner ansammeln, für die du Stauraum benötigst. Daher sind Regale ein Muss: die Palette reicht von schmalen, hohen Standregalen bis zu stylischen Wandregalen – egal welche Option du wählst, sie bieten dir eine Menge Stauraum. Wer handwerklich begabt ist (oder jemanden kennt, der jemanden kennt ...), der nutzt jeden möglichen Platz, wie zum Beispiel über und neben den Türen:

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Sitzecke

In einer WG ist oftmals die Küche oder wenn vorhanden, ein gemeinsam genutztes Zimmer der Treffpunkt, um sich mit Mitbewohnern und Freunden auszutauschen. In einer Einzimmerwohnung wird das schon schwieriger, vor allem, wenn keine separate Küche vorhanden ist. Aber auch da gibt es tolle Lösungen: Der Schreibtisch lässt sich nicht nur für dich oder deine Lerngruppe nutzen, sondern auch zum gemeinsamen Essen. Moderne Schreibtische (z. B. im skandinavischen Style) sind auf beiden Seiten offen und so lassen sich mehrere Leute drumherum platzieren. Eine improvisierte Lösung: eine Tür auf Kisten oder Ähnlichem legen, Tischdecke drüber – fertig ist der Esstisch für acht Personen!  

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Ansonsten sorgen Hocker und Sitzbänke (mit Truhe!) sowie stapelbare Stühle oder Klappstühle für jede Menge Sitzgelegenheiten. Wer den Trend noch nicht über hat, baut sich einfach Palettenmöbel nach seinem Gusto und vorhandenem Platz selber.

Kleiderschrank

Die wenigsten Studenten (und auch Nicht-Studenten 😉) haben den Luxus eines begehbaren Kleiderschrankes – und das muss auch nicht sein! Mittlerweile gibt es auf dem Markt Kleiderschranksysteme, die sich ganz individuell zusammenstellen und der jeweiligen Wohnung anpassen lassen. Und auch hier gilt: die Höhe nutzen! In (größeren) Kleiderschränken finden nicht nur die Lieblingsklamotten Platz, sondern auch Decken und anderer Krimskrams (der sich in Boxen leicht vom Rest abtrennen lässt). Gut zum Platz nutzen sind ebenfalls Hängeaufbewahrung aus Textil, die nicht aufwendig angebaut werden müssen.

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5 Tipps fürs Studentenzimmer

1. Stauraum in jedem Winkel nutzen

Du hast es gemerkt, in kleinen Wohnungen und Zimmern ist Stauraum das A und O: unterm Bett, dem Sofa, auf dem Schrank, Wand-Organizer zum Aufhängen, Couchtisch und Höcker mit Stauraum-Funktion, stapelbare Boxen – es gibt viele Möglichkeiten. 

2. Outsourcing hilft

Saisonale Kleidung muss nicht immer sofort zugänglich sein. Räume im Sommer deine Winterkleidung (und umgekehrt) in den Keller oder auf den Dachboden. Ist beides nicht vorhanden, kannst du dafür den Stauraum unterm Bett oder auf dem Kleiderschrank nutzen.

3. Wohninseln schaffen

Damit dein Zimmer nicht überfrachtet wirkt und du dich unwohl fühlst, ist es optimal, verschiedene Bereiche optisch einzuteilen. Das gelingt dir zum Beispiel mit Teppichen, verschiedenen Wandfarben und Raumteilern, z. B. das Bett mit einem Himmel oder einem offenen Standregal vom restlichen WG-Zimmer abtrennen, in dem Körbe und Bücher stehen (und schon wieder Platz sinnvoll genutzt, yay!).

Studentenzimmer einrichten: Bett mit Himmel und Gartenstuhl
© L Julia / Shutterstock

4. Langlebige Möbel kaufen

Ein Studium dauert mehrere Jahre, von daher ist es nicht verkehrt, in hochwertige Möbel zu investieren, von denen du noch lange etwas hast. Das muss nicht auf jedes Stück zutreffen, ist dennoch z. B. bei dem Arbeitsplatz eine gute Investition (und wenn du ihn irgendwann nicht mehr brauchst, kannst du ihn wieder verkaufen). Ist dir das zu teuer, kannst du dir zum Geburtstag, Weihnachten und zur Einweihung Gutscheine wünschen 😉 oder selbst gebraucht kaufen.

5. Upcycling nutzen

Statt also alles neu zu kaufen, kannst du ebenfalls Gegenstände zweckentfremden und ihnen mit wenigen Handgriffen einen neuen Sinn geben – ob praktisch oder einfach nur dekorativ!

Studentenzimmer einrichten: Schreibtisch und Obstkisten als Regale
Keine Lust auf Rollcontainer? Auch Wein- oder Obstkisten lassen sich upcyceln und als Regale nutzen!
© Photographee.eu / Shutterstock

Tipp für kleine Budgets: Hast du Dinge zu Hause, die nicht mehr richtig funktionieren, kannst du diese auch zu einem Repair Cafe bringen. Diese gibt es in vielen Städten in unterschiedlichen Locations, bei dem alles Mögliche gegen eine kleine Gebühr repariert wird.  

Blitz-Tricks: So richtest du dein Studentenzimmer wohnlich ein

Praktische Möbel – schön und gut. Aaaber: es soll ja ein Zuhause für mehrere Jahre werden, da dürfen Wohlfühlelemente und der persönliche Touch nicht fehlen. Lass dich von diesen Ideen inspirieren:

Lichterketten ...

... und andere Beleuchtungsquellen machen jede Wohnung gleich gemütlicher! Hier findest du 8 magische Ideen zum Dekorieren mit Lichterketten

Poster

Deine Lieblingsband, ein Kunstdruck oder kreative Illustrationen, was auch immer dir davon gefällt, kommt an die Wand. Dabei macht eine Galeriewand (auch Gallery Wall) mit vielen Bildern oder ein großes Bild geschickt in Szene gesetzt einen tollen Eindruck.

Fotos

Poster sind nicht für jeden das Richtige, ein paar Fotos von Familie, Freunden und Reisen geben deinem Zimmer genauso gut eine individuelle Wohlfühlatmosphäre. Diese Tricks zum Bilder aufhängen solltest du kennen. 

Wandbehang

Derzeit sind Makramee-Stücke sehr beliebt, da sie ohne viel Aufwand schnell Gemütlichkeit in die Bude bringen!

Studentenzimmer einrichten: Makramee-Deko zum Aufhängen
© Youandmaybe / Shutterstock

Doch damit nicht genug, andere Wandobjekte machen ebenfalls ordentlich was her. Welche das sind, erfährst du in den Wanddeko-Ideen

Tücher

Auch Tücher tauchen ein kleines Zimmer in eine andere Welt, ob Mandala, Watercolor-Motive oder originelle Grafiken. Vorteil: Sie sind schnell angebracht und genauso schnell und spurenlos wieder abzunehmen!

Was macht eine Wohnung noch gemütlich? Teppiche, Pflanzen, Kerzen, Spiegel und warme Materialien wie Samt oder Holz.

Weitere Tipps für die Einrichtung

4 No-Gos – Lass' die Finger von diesen Fehlern

  1. Die Mischung macht's: Vermeide es dein Studentenzimmer mit wuchtigen Möbeln vollzustellen, setze stattdessen auf einzelne wichtige Elemente. Auch andersherum kann es nach hinten los gehen: Kaufst du nur filigrane Möbel, sieht es schnell wie in einem Puppenhaus aus
  2. Nicht zu viele Wohnstile, Farben und Muster mixen! Das lässt einen kleinen Raum schnell überfrachtet und unruhig wirken
  3. Zu dunkel einrichten: Schwarz (oder dunkelbraun) kann durchaus sehr stilvoll sein, doch zu viel davon machen vor allem kleine Räume noch kleiner!
  4. Lichtquellen nicht richtig setzen: Eine Raumlampe ist nicht genug! Oftmals sind diese auch nicht optimal im Raum gesetzt und verteilen das Licht nur unzureichend. Am Bett und am Schreibtisch sowie in deiner Loungeecke benötigst du weitere Lichtquellen mit warmem (!) Licht.

Noch mehr Kniffe für dein Studentenzimmer 

  • Einzelne Garderobenhaken statt einer wuchtigen Leiste schaffen eine ruhigere Atmosphäre
  • Hocker lassen sich auch als Beistelltisch nutzen
  • Teppiche und Regale sind gute Möglichkeiten den Raum zu strukturieren. Aber auch Vorhänge ordnen den Raum auf dezente Weise (hier findest du noch mehr Raumteiler-Ideen)
  • Einige Möbel sind auch auf Rollen erhältlich, z. B. Rollwägen (z. B. für Arbeitsmaterialien oder als Minibar) oder selbstgebaute Tische aus Paletten
  • Günstige und praktische Möbel gibt es nicht nur bei dem bekanntesten Schweden ... Neben anderen Möbel- und Dekogeschäften wirst du sicherlich auf Flohmärkten, Tauschläden oder über Kleinanzeigen (du wirst staunen, was Leute so alles verschenken!) fündig.
  • Du bist eher der minimalistische Typ, wenn es um Kleidung geht? Kleiderstangen sowie schmale Schuhregale nehmen weniger Raum ein, als ein Kleiderschrank und du hast deine wichtigsten Stücke gleich griffbereit
  • Sessel mit Schlaffunktion werden zum Relaxen genutzt, mutieren aber blitzschnell zu einem Gästebett, wenn Freunde mal über Nacht bleiben
  • Stelle – wenn möglich – deinen Schreibtisch in die Nähe des Fensters, damit du das Tageslicht nutzen kannst

So trickst du dein Studentenzimmer größer

  • Helle Wandfarben lassen den Raum größer wirken
  • Möbel in der gleichen Farbe wie die der Wand nehmen optisch weniger Platz ein
  • Auch Elemente aus Glas haben diesen Effekt
  • Ein Spiegel in einem kleinen Raum – am besten gegenüber eines Fensters – wirkt ebenfalls erweiternd, da er das Licht reflektiert
  • Mehr Höhe gewinnt der Raum, wenn du bodenlange (am besten helle) Vorhänge an deinem Fenster anbringst
  • Der Trick funktioniert ebenso mit deiner Wandfarbe: Streiche nicht ganz bis zur Decke, sondern lasse oben noch einen Streifen frei!

Einrichtungsideen für das Wohnen mit Dachschräge, gibt es hier und noch mehr Ideen zum Flur einrichten und Einzimmerwohnung einrichten hier!

Schon gewusst? Weitere Hacks und Wohnideen findest du auch in unserer Brigitte Community!


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