Teakholz: Der neue Wohn-Trend 2019!

Es ist goldbraun, tropisch, robust und dabei pflegeleicht: Teakholz. Das asiatische Gehölz liegt in diesem Jahr im Trend – ob als Parkettboden, Möbelstück oder Deko-Artikel. Alles, was du darüber wissen musst.

Tectona grandis (aus dem Griechischen técton für Zimmermann) lautet der lateinische Name für das edle Holz. Besser bekannt ist es allerdings als Teakbaum. Er wächst in den Monsunwäldern Asiens (Hauptexportländer sind Myanmar und Indonesien) und wächst bis zu 40 Meter hoch. Was macht das Holz so besonders?

Teak als Wärmeleiter bei Fußbodenheizung

Das Kernholz vom Teak ist gelb bis dunkelbraun. Dunkel-olivbraune bis schwarze Streifen geben ihm seine einzigartige Musterung. Der Baum wächst Dank des tropischen Klimas in Wachstumsschüben, was ihm seine typische Maserung verleiht. Von Schädlingen wird der Teakbaum kaum befallen (wegen seines Gehalts an sekundären Pflanzenstoffen und Silizium) und auch gegen Feuer ist er relativ resistent. Sogar eine Fußbodenheizung kann Teak nichts anhaben! Ganz im Gegenteil: Das Holz verfügt sogar über wärmeleitende Eigenschaften.

Doch es gibt noch weitere Gründe, weshalb gerade Teak als Möbelstück so beliebt ist. Teakholz lässt sich gut verarbeiten und trocknet ohne zu reißen. Seine natürlichen Öle machen das Holz wetterfest, weshalb es gern und oft für Gartenmöbel verwendet wird, aber auch beim Boots- und Schiffsbau: Nasses Teak wird nicht rutschig. Kein Wunder also, dass er in den eigenen vier Wänden auch im Badezimmer und in der Küche brillieren kann.

Teakholz: bei Regen und Frost nicht rutschig

Auch auf Balkon und Terrasse können etwa Klickfliesen aus Teak ihren Zweck erfüllen und den Boden aufwerten. Regen, Schnee und Frost können dem Holzelement nichts anhaben – erst recht nicht, wenn man ihn zwei Mal im Jahr mit Teakholzöl behandelt.

Teak lässt sich leicht bearbeiten, etwa Schnitzen oder Drechseln, was dazu führt, dass aus Teak gerne auch Deko-Elemente oder kleine Möbel hergestellt werden. Immer mehr Eigentümer setzen sogar auf Fenster- und Türrahmen aus dem schönen, robusten Holz. Wer auf diesen Hingucker verzichten muss, kann zu Tischen, Stühlen, Regalen, Schränken, Betten, Sideboards, Hockern aber auch Böden greifen.

Beim Kauf von Teakholz sollte man unbedingt auf das Gütesiegel Forest Stewartship Counci (FSC) achten. Es garantiert, dass der Tropenbaum nach internationalen Standards angebaut wurde. Wer Teak-Möbel kaufen möchte, wird übrigens tiefer in die Tasche greifen müssen. Wegen der Anlieferung aus Asien, Lateinamerika oder Afrika ist es teurer, als Möbel aus einheimischem Holz.

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