Kastration der Katze: Alles, was du wissen musst!

Katzenbabys sind unglaublich niedlich. Doch bevor es zu viele werden, solltest du dich mit einer Kastration der Katze beschäftigen.

Kastration der Katze: Einleitung

  • Jeder Katzenhalter beschäftigt sich über kurz oder lang mit der Frage: Soll ich meine Katze einer Kastration bzw. Sterilisation unterziehen? Katzen sind schließlich alle 2-3 Wochen für eine kurze Phase fruchtbar und legen eine besondere Rolligkeit an den Tag.
  • Du musst dir also zunächst die Frage stellen, ob du deine Katze als Zuchttier einsetzen möchtest, dass regelmäßig Katzenwelpen gebären soll. Auch gilt es natürlich zwischen dem Risiko einer Schwangerschaft bei Freigängern und Stubenkatzen zu unterscheiden.
  • Welche Vorteile eine Kastration mit sich bringt und alle Tipps zu dem Eingriff beim Tierarzt bekommst du hier.

Kastration der Katze: Zeitpunkt und Kosten

  • Um das Risiko einer Schwangerschaft so gering wie möglich zu halten, bietet sich eine Kastration zu einem sehr frühen Zeitpunkt an. Katzen sind etwa nach 6 bis 8 Monaten geschlechtsreif. Bei Freigängern kann es schon Sinn ergeben, die Katze schon nach 8 bis 14 Wochen kastrieren zu lassen.
  • Wer sich eine Katze anschaffen möchte, sollte die aufkommenden Kosten für eine Kastration bzw. Sterilisation bereits im Blick haben. Der Eingriff kostet bei einem Kater jeweils 63 Euro und bei einer Katze 65 Euro. Dazu kommen jedoch noch Kosten für die Medikamente und die Narkose. Auch kann der individuelle Zeitaufwand von Tierarzt zu Tierarzt unterschiedlich hoch ausfallen.

Kastration der Katze: Unterschied Sterilisation

Grundsätzlich erfüllen sowohl die Kastration als auch die Sterilisation den selben Zweck: sie machen die Katze bzw. den Kater unfruchtbar. Trotzdem gibt es Unterschiede, die Einfluss auf deine Entscheidung haben können:

Frankenkitten: Dieses Kätzchen hat vier Ohren und nur ein Auge
  • Kastration: Hier werden beim Kater die Hoden und bei der Katze die Eierstöcke entfernt. Beim Kater werden dazu die Säcke der Hoden mit kleinen Einschnitten geöffnet, Samenleiter und Blutgefäße abgebunden sowie die Hoden schließlich entfernt. Bei der Katze ist der Eingriff etwas aufwendiger. Hier muss die Bauchdecke geöffnet werden, sodass die Eierstöcke und manchmal auch direkt die Gebärmutter entnommen werden können.
  • Sterilisation: Bei diesem Eingriff werden beim Kater die Samenleiter und bei Katzen die Eileiter abgebunden, sodass es zu keiner Befruchtung mehr kommen kann. Die Produktion von Hormonen sowie der Fortpflanzungstrieb bleiben jedoch bestehen. In den aufgeführten Vorteilen siehst du, welche Effekte die Kastration einer Sterilisation voraus hat.

Kastration der Katze: Vorteile

  • Tiere bekommen keinen Nachwuchs mehr
  • Rolligkeit bei Katzen hört auf (lautes Schreien, Risiko für Krankheiten etc.)
  • Katze ist ausgeglichener und weniger gestresst
  • Lebenserwartung steigt im Vergleich zu Katzen ohne Kastration
  • Kater laufen weniger weit im Freien umher (weniger Unfälle, Kämpfe etc.)

Kastration der Katze: Tipps

  • Vor deinem Termin beim Tierarzt sollte die Katze 12 Stunden nichts gegessen haben, sodass die Narkose nüchtern wirken kann. Wasser kann jedoch getrunken werden.
  • Nach einer Kastration neigen Katzen dazu, sich etwas weniger zu bewegen. Gleichzeitig nimmt der Appetit zu. Damit deine Katze nicht zunimmt, solltest du ab jetzt die Futtermenge etwas reduzieren.
  • Nach dem Eingriff ist die Katze noch sehr benommen. Lege die Katze daher zu Hause auf eine Decke auf den Boden und nicht auf einen Tisch oder Stuhl.

Deine Katze hat Durchfall? Wir erklären, woran es liegen kann. Was du tun kannst, wenn die Katze niest oder wenn die Katze beißt, erfährst du hier.

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